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Woher kommt der Namenstag?

Wer Klara, Nina, Ulrich oder Ulrike heißt, hat am 8. Mai einen Grund zu feiern: den Namenstag. Wussten Sie, dass dieser Tag in manchen Regionen Deutschlands oder in anderen Ländern ausgiebiger begangen wird als ein Geburtstag? Mit Feierlichkeiten, Geschenken usw.

Die Tradition des Namenstages geht zurück bis ins hohe Mittelalter (etwa 1050–1198). Oft wählten katholische Christen den Namen einer oder eines Heiligen für ihr Kind – quasi als Schutzpatron. Als die Reformatoren später die Heiligenverehrung der Katholiken missbilligten, gewann diese Form der Namensgebung erst recht an Bedeutung. Der gewählte Heilige sollte das Kind jedoch nicht nur beschützen, sondern auch in gewisser Weise als Vorbild sein Leben beeinflussen. Denn jeder dieser Heiligen oder Seliggesprochenen hatte schließlich zu Lebzeiten etwas Besonderes geleistet.

Der Grund, weshalb der Namenstag – er fällt meistens auf den Todestag eines Heiligen – so gefeiert wird, ist folgender: Wenn jemand geboren wird, ist der Zeitpunkt dafür mehr oder weniger Zufall. Der Name, mit dem ein Kind dann aber durch die Taufe in die christliche Gemeinschaft aufgenommen wird, ist jedoch bewusst gewählt. Die Menschen haben darum einen richtigen Grund zum Feiern: Es gibt den Heiligen, seine Verdienste und seinen Nachfolger, der hoffentlich genauso viel Gutes vollbringt.

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Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
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