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Warum rauscht der Wasserkocher?

Kaum schaltet man den Wasserkocher ein, hört man ein lautes Rauschen. Das kommt daher, da sich das Wasser am Heizboden besonders schnell erhitzt. 
Dort bilden sich Wasserdampfbläschen, die im Wasser aufsteigen. 
Dringen diese Bläschen in kühlere Wasserschichten, kühlen sie rasant ab, platzen und sinken wieder ab. Das wiederholt sich so oft, bis das gesamte Wasser heiß ist und als Dampf aufsteigt. 
Das Rauschen, was man hört, stammt von den Bläschen, die platzen.

Warum kann man sich im Spiegel sehen?

Nicht nur ein Spiegel spiegelt, sondern auch die Oberflächen von Wasser und Glasscheiben.

Alle diese Flächen sind besonders glatt.
Ein Spiegelbild entsteht, wenn Licht auf eine sehr glatte Oberfläche trifft und von dieser Fläche in den Raum zurückgeworfen wird. So entsteht ein Bild von einem, wie man in den Spiegel oder die Oberfläche eines ruhigen Sees blickt.

Warum schmilzt heißer Käse?

Das passiert, weil sich das im Käse enthaltene Fett bei Hitze ausdehnt und sich die Eiweißmoleküle dadurch verformen. Der Käse wird weich und zieht Fäden.

Woher kommen die Namen der Monate?

Die Römer sind schuld daran.

Januar wurde nach "Janus" (Gott des Anfangs) benannt
Februar nach "februare" ("reinigen")
März = Kriegsgott Mars
April kommt von "aperire" ("öffnen")
Mai bezieht sich auf die Erdgöttin Maja
Juni auf Schutzgöttin der Ehe Juno
Juli ist benannt nach Julius Cäsar (100-44v.Chr)
August nach Kaiser Augustus (63 v.Chr. - 14n.Chr.)

Die weiteren Monate werden heruntergezählt
September = der Siebte
Oktober = der Achte
November = der Neunte
Dezember = der Zehnte

Bis zum Jahr 153v.Chr. war der Jahresbeginn im römischen Kalender der 1. März.

Wie schwimmen Muscheln?

Meist sitzen Muscheln im Sand oder auf Felsen. Einige Muscheln können auch im Meer schwimmen, in dem sie ihre Schalen schnell auf und zu klappen.

Muscheln haben keine Arme und Beine zum Schwimmen, denn sie haben kein Skelett. Sie zählen zu den Weichtieren.

Der Körper einer Muschel besteht aus einem Hautlappen (Mantel) und dem Fuß. Der Fuß ist ein Muskel. Wenn sich eine Muschel bewegt, streckt sie ihren Fuß aus der Schale.

Wissenswertes zum Weinverschluss

Es gibt mehrere Möglichkeiten für einen Weinverschluss.

Naturkork freut den Weinkenner, Kronkork hat hingegen zu Unrecht den Ruf, nur billige Weine zu verschließen. Welcher Weinverschluss ist ideal?

Welches ist der optimale Verschluss für die Weinflasche
Betrachten wir zunächst einmal die gängigen Arten von Weinverschlüssen:

Der Kunststoff-Kork

Ist zumeist schon optisch wie ein Naturkork gestaltet, er sorgt dafür, dass der Weinfreund nicht auf die Korkenzieher-Zeremonie verzichten muss.

Der Glasverschluss

Der relativ junge Glasverschluss besticht durch ansprechende Optik, die Flasche ist "wieder verschließbar", kann sogar im Kühlschrank liegend gelagert werden, wenn nicht genug Platz ist, und bisher sind keine negativen Auswirkungen auf Geschmack oder Reife bekannt.

Der Schraubverschluss

Schraubverschlüsse haben immer noch einen optischen und emotionalen Makel und erwecken bei vielen Menschen den Eindruck des Billigweines, der hauptsächlich in der Literflasche abgefüllt ist. Allerdings ist er die ideale Alternative für den Naturkork. Viele Winzer haben sich auch schon auf den Schraubverschluss eingestellt, denn der Wein muss etwas anders behandelt werden, als bei Naturkork-Verschlüssen. Ein weiterer Vorteil: Die Flasche ist leichter zu öffnen und auch wieder zu verschließen.

Kronenkork


Weintechnisch gesehen gibt es keinerlei Einwände gegen Kronenkorken. Die noblen Champagnerhersteller arbeiten schon seit Jahrzehnten damit. Die Flaschenreife erfolgt ausnahmslos in Flaschen, die mit Kronenkork verschlossen sind. Für Bierflaschen ist der Kronenkork die gängigste Verschlussform. Nachteil gegenüber dem Glasverschluss ist die fehlende Möglichkeit, die Flache wieder zu verschließen.

Der Naturkork


Der Naturkork birgt immer die Gefahr, dass in der freien Natur sich die Korklaus im Kork einnistet. Die ist so klein, dass man sie mit blossem Auge kaum erkennen kann. Die frisst und scheidet aus, und diese Ausscheidungen sind verantwortlich für den üblen "Korkgeschmack". Dies trifft bei etwa 4 % der Korken zu, lässt sich aber nicht vermeiden.

Kork ist ein Naturprodukt, welches nachwächst, allerdings dem steigenden Bedarf von zu verschließenden Weinflaschen auf Dauer nicht mehr gerecht werden kann.


Warum Kork in der Weinflasche?

Durch den guten Natur - Korken verlaufen Kapillaren, die winzige Mengen Sauerstoff an den Wein lassen. (Die Kapsel darüber hat auch eingestanzte Löcher!). Damit lebt der Wein und kann seine Lebenskurve durchlaufen.

Der Wein sollte deshalb liegend gelagert werden, damit der Korken nass ist und gequollen ist, denn der trockene Korken schafft größere Luftkanäle, durch die zu viel Sauerstoff an den Inhalt kommt.

Die Riesenmengen einfacher Trinkwein, die jährlich konsumiert werden, brauchen wir nicht zu lagern, die trinken wir jung und im nächsten Jahr gibt es wieder den neuen Jahrgang.

Hier ist der Kork als Naturprodukt in der Tat eine unnötige Verschwendung dieser wertvollen Ressource. Der saubere Schraubverschluss, die Glaskapsel (allerdings sehr teuer), sogar der Kronkorken leisten hier einen absolut ausreichenden Dienst.

Der "gute" Wein, den der Weinfreund lagert, dessen Entwicklung er über Jahre beobachten will, der braucht einfach den guten Korken, der gehört zum Ritual, zum Erlebnis Wein Genießen.

Verbraucher und Erzeuger sollten sich auf diesen einfachen Nenner einigen, das schont die Vorräte der Natur und wird der Sache vollends gerecht.

Was Sie schon immer über Spargel wissen wollten

Bis vor 150 Jahren baute man Spargel noch fast so an, wie es der Römer Cato (234–149 v. Chr.) mehr als 2.000 Jahre zuvor in seinen Aufzeichnungen über Landbau publik gemacht hatte. Jahrhunderte später fand sich Asparagus – griechisch: aspharagos, „junger Trieb“ – überwiegend als Heilpflanze in Klostergärten wieder. Ab dem 16. Jahrhundert landeten die Stangen zunächst bei Fürstenhöfen wieder auf den Speisetellern. Als die Konserve in den 1860er-Jahren erfunden wurde, war Spargel Vorreiter unter dem Dosengemüse. Neue Anbaumethoden kamen zum Einsatz, damit die Spargelernte ertragreicher wurde.

Warum gibt es grünen und weißen Spargel?
Was die Römer anbauten, war Grünspargel, was Sie in Deutschland meist vorfinden, ist weißer Bleichspargel. Ob grün oder weiß: Beide Sorten treiben aus demselben unterirdischen Wurzelstock. Der Bleichspargel sprießt in Erdwällen nach oben. So ist er vor Sonnenlicht geschützt und bildet keine Farbstoffe. Um grünen Spargel zu ernten, lässt man den Spross aus der Erde schießen. Sobald er Licht sieht, bildet er den grünen Farbstoff Chlorophyll aus.

Was ist drin im Spargel?

Zu mehr als 90% besteht eine Spargelstange aus Wasser. 100 g enthalten nur 15 kcal. Das Gemüse wirkt entwässernd und wegen eines hohen Stickstoffgehaltes harntreibend. Von welchem Abbauprodukt im Spargel der typische Uringeruch bei der Hälfte aller Spargelesser kommt, konnten Wissenschaftler bisher noch nicht stichfest analysieren.

Spargel enthält unter anderem relativ viel Folsäure, reichlich Vitamin B1 und B2, C, E und Vitamin A. Das Gemüse zeichnet sich auch durch einen geringen Natriumgehalt aus. Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt ist bei grünem Spargel höher als bei weißem, weil dieser sich unter der Erde nicht voll entwickeln kann.

Übrigens: Wenn die Spargelpflanze zu sprießen beginnt, verwandelt sie Stärke aus ihren Wurzeln in Zucker, den sie für ihr weiteres Wachstum bräuchte. Beim Spargel sorgt der Zucker für den leicht süßlichen Geschmack.

Woher kommt der Ausdruck: Halt die Klappe?

Wenn jemand ungehalten auf uns einquasselt, kann uns schon mal ein genervtes "Halt die Klappe!" herausrutschen. Manche reagieren mit diesem Ausspruch unwirsch auf andere, deren Meinung sie gerade überhaupt nicht interessiert. Das Signal ist deutlich: Ruhe bitte! Ich will nichts mehr hören!

Der Ursprung: Sie stammt aus dem Mittelalter, als die Klosterbrüder sich täglich in der (nicht sehr wohltemperierten) Kirche einfanden, um zu beten oder am Gottesdienst teilzunehmen. Dort nahmen sie auf hölzernen Klappstühlen Platz. Diese schnappten nach dem Aufstehen zurück, weshalb die Gläubigen die Sitzklappe immer festhalten mussten. Versäumte das einer von ihnen, machte das in den hohen Kirchenräumen und bei der ansonsten eher stillen Angelegenheit einen Höllenlärm. Mit "Halt die Klappe!" kam prompt die Rüge.

Woher kommt das Daumendrücken?

Der Daumen galt schon seit jeher als besonderer Finger, ist der doch viel beweglicher als die anderen vier Finger unserer Hand. Mit seiner Hilfe können wir gut greifen und fest zupacken. Wussten Sie, dass sogar unser Gehirn dem Daumen mehr Aufmerksamkeit widmet als den anderen Fingern?

Nun denn, es gab eine Zeit, in der Bestandteile unseres menschlichen Körpers zu Heil-Zwecken genutzt wurden. Volksmedizinisch hatte zum Beispiel das Blut eine herausragende Bedeutung, weshalb Kranke sich schon mal über das Blut eines tödlich Verwundeten hermachten, um ja wieder gesund zu werden*. Auch dem Daumen schrieb man übernatürliche Kräfte zu.

Der römische Gelehrte Plinius (der Ältere) erwähnte das Daumendrücken erstmals schriftlich in seiner im 1. Jh. n. Chr. verfassten „Naturgeschichte“ (Naturalis historia). In dieser Enzyklopädie der Naturwissenschaften heißt es im Buch der „Heilmittel aus den Lebewesen“: „Schon das Sprichwort fordert uns auf, den Daumen zu pressen, wenn wir jemand geneigt sind“ (pollices, cum faveamus, premere etiam proverbio iubemur).

So war es dann auch beispielsweise bei Gladiatorenkämpfen üblich, dass die Leute im Publikum die Daumen drückten, wenn ein gestürzter Gladiator ihre (mentale) Unterstützung verdiente. Den Daumen in den anderen Fingern verschwinden zu lassen und fest zu drücken, wurde auch zur Abwehr von Dämonen und bösen Träumen praktiziert.

Übrigens: Der Daumen entschied bei den Gladiatorenkämpfen auch über Leben und Tod des Besiegten. Die Geste „Daumen hoch“ deutete dem Spielgeber, der gestürzte Gladiator solle am Leben bleiben, mit „Daumen nach unten“ bzw. zum Schlüsselbein hin forderten die Zuschauer seinen Tod.

* aus: Karl-Heinz Göttert, „Daumendrücken. Der ganz normale Aberglaube im Alltag“, Reclam 2003

Warum heißt ein unbemanntes Luftfahrzeug Drohne?

Schon die ersten unbemannten Luftfahrzeuge*, die zur Erkundung, Aufklärung oder der Zieldarstellung dienten, trugen Namen aus dem Bienenvolk. In den 1950er-Jahren gab es in den USA die ersten Feuerbienen, die das Militär unter anderem als unbemannte Ziele zu Übungswecken der Flugabwehr einsetzte und auch mal abschoss. In Deutschland kündigte die Bundeswehr in den 1960er-Jahren Drohnen als Flugkörper eines Nahaufklärungssystems an.

Geht man zurück zu den Feuerbienen, so war deren Bestimmung klar: Sie taugten hauptsächlich dazu, von den eigenen Leuten abgeschossen zu werden. Sie brachten also sonst keinen großen Nutzen – wie die männlichen Bienen, die weder Pollen noch Nektar sammeln oder sich sonst wie an den Arbeiten im Bienenstock beteiligen. Sie sind einzig dazu da, eine Königin zu begatten. Danach sterben sie, die Drohnen.

Aus diesem Grund ist Drohne auch die Bezeichnung für einen Faulenzer, Nichtsnutz. Und so ist wohl der Ursprung des Ausdrucks für das unbemannte Luftfahrzeug zu sehen. Allerdings gingen die Aufgaben einer Drohne relativ bald über das bloße „Sterben“ hinaus: Wenn sie zum Überwachen, Erkunden, Aufklären oder wie mittlerweile zum Kämpfen eingesetzt werden, finden sie mehrfach Verwendung und haben durchaus einen (Service-)Nutzen.

* allgemein auch: UAV = unmanned aerial/air vehicle bzw. UAS = unmanned aircraft system (dann ist der Flugkörper Teil eines ganzen Systems)

Wie funktioniert ein Tintenkiller?

Der Tintenkiller verändert die Farbe
Ein Tintenkiller verändert den Farbstoff der Tinte. Der Farbstoff wird von einer blauen Form in eine glasklare Form gebracht. Dann kann man die Schrift auf dem Blatt nicht mehr sehen. Der Tintenkiller löscht die Schrift aber nicht weg. Man kann sie sogar wieder hervorzaubern, wenn man Essig oder Zitronensaft darüber tupft.

Chemische Verbindungen ermöglichen den Farbwechsel
Ein Farbstoff ist eine chemische Verbindung. Diese Verbindung kann sich verändern, wenn sie mit anderen Stoffen in Berührung kommt. Wenn man zum Beispiel Rotkohl mit Essig vermischt, wird das Gemüse rot. Vermischt man es aber mit Backpulver, das man in Wasser aufgelöst hat, wird der Rotkohl blau. Darum hat er auch den Namen Blaukraut.

So wird die Tinte unsichtbar
Genauso funktioniert es mit dem Tintenkiller. In dem Stift ist ein kleiner Schwamm, der mit einer Flüssigkeit getränkt ist. Auch die helle Spitze des Stiftes ist voll mit dieser Flüssigkeit. Wenn wir mit der Spitze über die blaue Tinte fahren, dann verändert die Flüssigkeit den Farbstoff in der Tinte. Der Farbstoff wird dadurch unsichtbar. Auf der anderen Seite des Stiftes ist eine Spitze mit Tinte. Mit der können wir das weggekillerte Wort überschreiben - ohne Fehler. Denn die Tinte in diesem Stift reagiert nicht auf die Löschflüssigkeit. Sie enthält einen anderen Farbstoff.

Wo liegen die sprachlichen Wurzeln von „Vertuschung“?

Verbrechen werden vertuscht, bestimmte Umstände oder einfach peinliche Vorfälle, die nicht öffentlich werden sollen. Es geht darum, gezielt etwas zu verbergen oder sogar Spuren zu verwischen.

Das Wort ist im deutschen Sprachgebrauch schon länger bekannt als die Tusche, von der sicher viele glauben, dass sie Ursprung von „vertuschen“ ist. Es wäre ja auch sehr naheliegend: etwas mit Tische übermalen, damit es nicht mehr sichtbar ist. Doch das ist ein Irrtum.

Im alten Mittelhochdeutschen bedeuteten vertuzzen, vertussen, verdussen oder vertüschen gleich „bedecken, verbergen, verheimlichen“. Die Vorsilbe „ver-“ wirkt verstärkend. Denn tuschen an sich stand für „sich still verhalten“ und heute in Teilen Deutschlands noch für „zur Ruhe bringen, unterdrücken“. Es wird vermutet, dass tuschen lautnachahmenden Ursprung hat.*

Ausdrücke, die gerne stellvertretend für „vertuschen“ gebraucht werden, sind „etwas unter den Teppich kehren“ oder „unter den Tisch fallen lassen“. Sie sind sehr bildhaft und kaum erklärungsbedürftig: Teppich hoch, Staub und Krümel darunter kehren, Teppich wieder runter – und nichts ist zu sehen. Auch den Brotkrumen, die unter den Tisch gefallen sind, schenkt man einfach keine Beachtung ...
* Quelle: Etymologisches Wörterbuch des Deutschen, dtv 1999

Warum können Schiffe schwimmen?

Manche Leute fahren mit Schiffen in den Urlaub oder machen eine Bootsfahrt auf einem See. Schiffe bringen Autos, Lebensmittel und andere Dinge von einem Land zum anderen. Viele Schiffe werden aus Metall gebaut. Wenn wir ein Stück Eisen ins Meer schmeißen, geht es unter. Warum aber können Schiffe schwimmen?

Schiffe sind Hohlkörper
Das Gewicht des Schiffes ist egal, solange die Form stimmt. Denn Schiffe schwimmen, weil sie Hohlkörper sind. Die Tatsache, dass sie innen hohl sind, sorgt dafür, dass sie nicht untergehen. Beim Schwimmen wirken nämlich zwei verschiedene Kräfte: Das Gewicht des Schiffes drückt es nach unten, unter Wasser. Das Wasser aber drückt das Schiff nach oben. Wenn beide Kräfte gleich groß sind, dann können Dinge schwimmen - egal, aus welchem Material sie sind. Das Schiff muss so viel Wasser verdrängen wie es wiegt. Je mehr Wasser verdrängt wird, umso stärker ist die Kraft, mit der das Wasser das Schiff nach oben drückt. Die Schiffe sind so geformt, dass sie mehr Wasser verdrängen als eine Metallplatte oder eine Eisenkugel. Wenn ein Schiff keine Ladung hat, liegt es nicht so tief im Wasser. Je mehr Gewicht auf das Schiff geladen wird, umso tiefer taucht es ein. Dadurch verdrängt es mehr Wasser. Es kann immer noch schwimmen.


Kräfte müssen gleich groß sein
Der Mathematiker Archimedes fand schon vor über 2000 Jahren heraus, warum Schiffe schwimmen. Er entdeckte, dass die Kraft, mit der das Schiff nach unten drückt genauso groß sein muss wie der Druck, den das Wasser von unten auf das Schiff ausübt.

Was ist die Kopfpauschale?

Die sogenannte Kopfpauschale (eigentlich „Gesundheitsprämie“) ist ein Pauschalprämiensystem, bei dem die Gesundheitskosten von den Lohnzusatzkosten entkoppelt werden. Beschäftigte zahlen dann lohnunabhängig eine pauschale Prämie an die Krankenkasse, von den Arbeitgebern kommt kein Anteil mehr – sie hätten also geringere Arbeitskosten. Wer die Gesundheitskosten nicht alleine schultern kann, erhält eine Entlastung über das Steuersystem. So würden auch privat Versicherte über ihre Einkommensteuer zum Solidarausgleich beitragen. Dieses System soll zudem den Wettbewerb zwischen den Krankenkassen fördern.

Die Kopfpauschale, von der zurzeit die Rede ist, ist jedoch noch einmal eine abgewandelte Form (= „solidarische Gesundheitsprämie“) dieses reinen Prämiensystems. Laut Koalitionsvertrag zwischen CDU/CSU und FDP ist „eine weitgehende Entkoppelung der Gesundheitskosten von den Lohnzusatzkosten“ gewollt. Danach gibt es einen einkommensabhängigen Arbeitgeberanteil, dieser wird aber bei einem bestimmten Prozentsatz des Bruttoeinkommens eingefroren (im Gespräch sind 6,5 Prozent). Alle versicherten Erwachsenen zahlen gleich viel an Gesundheitsprämie. Steigen die Gesundheitsausgaben, sind davon künftig nur noch die Arbeitnehmer betroffen, nicht mehr die Arbeitgeber. Geringverdiener erhalten wie oben beschrieben einen finanziellen Ausgleich. Über die Einkommensteuer leistet grundsätzlich jeder seinen Beitrag zum Sozialausgleich, abhängig von seinem Bruttoeinkommen, in das neben dem Lohn auch Mieteinnahmen und andere Einkünfte eingerechnet werden.

Was ist ein „Bug“?

Ein Bug (englisch für: "Wanze, Käfer, Insekt") bezeichnet in der EDV ein Programmfehler. Und so kam es dazu, dass ein Insekt als Bezeichnung für einen Fehler in der Software herangezogen wurde:

Der Erfinder Thomas Alva Edison bezeichnete in einem Brief 1878 kleine technische Störungen, z. B. ein Knistern in der Telefonleitung, als „Bugs“. So als würden sich Insekten an den elektrischen Teilen zu schaffen machen.

Als es noch riesige Computer mit Relaisschaltungen gab, konnte es schon mal vorkommen, dass sich ein Insekt in dieser Maschine verirrte. Je nachdem, wo das Tier dazwischen geriet und was es dort anstellte, konnte es zu Störungen oder einem Kurzschluss kommen. Dann entdeckte eine US-amerikanische Informatikerin 1947 wirklich ein Insekt, das Schuld an einer Fehlfunktion war – und klebte die Motte in ein Logbuch ein als erstes Tier, das nach einem Defekt entdeckt wurde.

Dann gibt es noch die Geschichte, dass Insekten die alten Lochkarten anfraßen – sie wurden schon Mitte des 18. Jh. als Medien zur Datenverarbeitung oder –speicherung und zur Steuerung von mechanischen Geräten verwendet. Ein Loch zu viel in der Karte konnte dann auch zu einem Fehler führen

Woher kommt das Wort "Restaurant"?

Das Wort "Restaurant" war ursprünglich eine Bezeichnung für eine "die Kräfte wiederherstellende Gesundheitssuppe", die in Paris kurz vor der französischen Revolution in öffentlichen Garküchen den Gästen serviert wurde. Später gab sie diesen neuen Örtlichkeiten ihren Namen.

Eine andere Erklärung ist folgende: Bis 1765 speiste man in Tavernen, Gasthäusern etc. Dann eröffnete in Paris das "Champs dïOiseau". Über der Eingangstür stand das lateinische Motto: "Venite ad me, omne qui stomacho laboratis, et ego restaurabo vos" oder auf Deutsch: "Kommt zu mir, alle deren Magen knurrt, und ich will euch wiederherstellen."