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Wie funktioniert ein Tintenkiller?

Der Tintenkiller verändert die Farbe
Ein Tintenkiller verändert den Farbstoff der Tinte. Der Farbstoff wird von einer blauen Form in eine glasklare Form gebracht. Dann kann man die Schrift auf dem Blatt nicht mehr sehen. Der Tintenkiller löscht die Schrift aber nicht weg. Man kann sie sogar wieder hervorzaubern, wenn man Essig oder Zitronensaft darüber tupft.

Chemische Verbindungen ermöglichen den Farbwechsel
Ein Farbstoff ist eine chemische Verbindung. Diese Verbindung kann sich verändern, wenn sie mit anderen Stoffen in Berührung kommt. Wenn man zum Beispiel Rotkohl mit Essig vermischt, wird das Gemüse rot. Vermischt man es aber mit Backpulver, das man in Wasser aufgelöst hat, wird der Rotkohl blau. Darum hat er auch den Namen Blaukraut.

So wird die Tinte unsichtbar
Genauso funktioniert es mit dem Tintenkiller. In dem Stift ist ein kleiner Schwamm, der mit einer Flüssigkeit getränkt ist. Auch die helle Spitze des Stiftes ist voll mit dieser Flüssigkeit. Wenn wir mit der Spitze über die blaue Tinte fahren, dann verändert die Flüssigkeit den Farbstoff in der Tinte. Der Farbstoff wird dadurch unsichtbar. Auf der anderen Seite des Stiftes ist eine Spitze mit Tinte. Mit der können wir das weggekillerte Wort überschreiben - ohne Fehler. Denn die Tinte in diesem Stift reagiert nicht auf die Löschflüssigkeit. Sie enthält einen anderen Farbstoff.

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Woher stammt der Lebkuchen?

Lebkuchen, so wie wir sie heute kennen, wurden zum ersten Mal im Jahr 1296 in einem Ulmer Kloster schriftlich erwähnt. Andere Quellen nennen das belgische Städtchen Dinant, von dem aus die Grundidee zu den bekannten Printen ins nahegelegene Aachen wanderte. Wegen der damals noch seltenen und teuren Gewürze verbreiteten sich die Pfefferkuchen vor allem über die damals größten und wichtigsten Handelsstädte: Nürnberg, Augsburg, Ulm, Köln und Basel sind Ort mit lang zurückreichender Lebkuchentradition.

Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
Pfeffe…

Was sind die Wahlgrundsätze?

In Art. 38 Abs. 1 des Grundgesetzes steht: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.“

Allgemein bedeutet: Es darf grundsätzlich jeder wählen gehen, der deutscher Staatsbürger ist und das achtzehnte Lebensjahr bis zum Wahltag vollendet hat – unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes oder sonstiger Kriterien.

Unmittelbar bedeutet: Wir wählen unsere Abgeordneten direkt und nicht über eine zwischengeschaltete Instanz, wie es zum Beispiel die Wahlmänner in den USA sind.

Frei bedeutet: Jeder hat das Recht selbst zu entscheiden, welche Partei oder Kandidaten er oder sie wählt. Deshalb darf niemand Drittes die Wähler/innen unter Druck setzen oder in ihrer Entscheidung beeinflussen.

Gleich bedeutet: Jede gültige Stimme hat das gleiche Gewicht, egal von wem sie abgegeben wurde. Bestimmte Stimmen anders zu gewichten aufgrund von irgendwelchen Kriterien wäre unzulässig. Einzige Ausnahme: Wer se…

Warum sind Hundenasen feucht?

Egal, ob groß oder klein: Hunde schnüffeln. Sie schnüffeln an Bäumen, am Boden, draußen und im Haus. Ihre Nase ist überall. Und wenn sie uns mit der Nase anstupsen, merken wir: Sie ist kalt und nass. Aber warum sind Hundenasen eigentlich feucht?


Hunde können besser riechen
Mit der feuchten Nase können Hunde besonders gut riechen. Hunde haben 17 bis 30 Mal so viel Riechschleimhaut in der Nase wie Menschen. In der sitzen Riechzellen, die den Geruch wahrnehmen. Hunde können schon einzelne Teilchen von unserem Körperschweiß riechen, die wir noch gar nicht wahrnehmen können. Darum kann man sie auch so gut einsetzen, um Menschen zu finden, die zum Beispiel von Schneelawinen verschüttet wurden.


In der Feuchtigkeit riecht man besser
Die feuchte Nase hilft, dass alle Teilchen, die duften, auch bei den weit hinten liegenden Riechzellen ankommen. Denn dabei kann man besser riechen, als wenn alles trocken ist. Außerdem atmet der Hund, wenn er schnüffelt, viel schneller und atmet mehr Luft ein als wir…