Im Alter werden die meisten Menschen etwas kleiner.
Das liegt vor allem an den Bandscheiben in der Wirbelsäule. Sie entlasten die einzelnen Wirbel und dämpfen den Druck des Körpers ab.
Bei älteren Menschen nimmt der Wasseranteil im Körper ab, auch in den Bandscheiben.
Sie werden dünner. Dadurch wird die Wirbelsäule kürzer.
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Was ist die innere Uhr?
In jeder Körperzelle tickt eine eigene Uhr im 24-Stunden-Rhythmus. Der Wechsel von Tag und Nacht gibt ihren Takt an – also Licht und Dunkelheit. Das Lichtsignal nehmen wir über die Augen auf. Sitz der inneren Uhr ist ein winziger Zellhaufen im Gehirn. Durch das Signal der Augen passt er sich immer wieder neu an die aktuelle Umwelt an.
Das Schlafverhalten passt sich sogar dem zeitlichen Fortgang der Dämmerung von Osten nach Westen innerhalb einer Zeitzone an. Deshalb hat nur 1 Stunde Zeitverschiebung bereits einen großen Effekt.
Die Innere Uhr steuert auch folgendes:
- das Gehirn, dem kniffelige Denkprozesse zwischen 10 und 12 Uhr am leichtesten fallen.
- die Verdauung, denn zur Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr wird am meisten Magensäure gebildet.
- das Schmerzempfinden, das am frühen Nachmittag auf seinem Tiefpunkt ist.
- die Leber, die zwischen 18 und 20 Uhr ihr Leistungshoch hat
Das Schlafverhalten passt sich sogar dem zeitlichen Fortgang der Dämmerung von Osten nach Westen innerhalb einer Zeitzone an. Deshalb hat nur 1 Stunde Zeitverschiebung bereits einen großen Effekt.
Die Innere Uhr steuert auch folgendes:
- das Gehirn, dem kniffelige Denkprozesse zwischen 10 und 12 Uhr am leichtesten fallen.
- die Verdauung, denn zur Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr wird am meisten Magensäure gebildet.
- das Schmerzempfinden, das am frühen Nachmittag auf seinem Tiefpunkt ist.
- die Leber, die zwischen 18 und 20 Uhr ihr Leistungshoch hat
Warum knurrt der Magen?
… weil er leer ist...
In den Wänden vom Magen sind Muskeln, die durch die Bewegungen den Essensbrei kräftig durchkneten. Das geschieht nicht nur bei vollem Magen.
Wenn der Magen leer ist, befinden sich dort Luft und Flüssigkeit, die durch diese Muskeln bewegt werden.
Darum knurrt und gluckert es manchmal im Bauch.
Bei dünnen Menschen ist das Magenknurren lauter als bei dicken. Das Fettpolster dämpft die Geräusche etwas. ;-)
In den Wänden vom Magen sind Muskeln, die durch die Bewegungen den Essensbrei kräftig durchkneten. Das geschieht nicht nur bei vollem Magen.
Wenn der Magen leer ist, befinden sich dort Luft und Flüssigkeit, die durch diese Muskeln bewegt werden.
Darum knurrt und gluckert es manchmal im Bauch.
Bei dünnen Menschen ist das Magenknurren lauter als bei dicken. Das Fettpolster dämpft die Geräusche etwas. ;-)
Warum kribbelt es uns vor Freude im Bauch?
Wenn wir dem Mann oder der Frau unseres Herzen tief in die Augen sehen, flattern sie los - die kleinen Schmetterlinge im Bauch.. die auch Ausdauersportler und Karussellfahrer gut kennen.
Verantwortlich für das Kribbeln ist das körpereigene Hormon Phenylethylamin. Es beschert uns intensive Glücksgefühle und hemmt nebebei im Gehirn die Bereich des rationalen Denkens und unterdrückt gleichzeitig den Hunger.
Verantwortlich für das Kribbeln ist das körpereigene Hormon Phenylethylamin. Es beschert uns intensive Glücksgefühle und hemmt nebebei im Gehirn die Bereich des rationalen Denkens und unterdrückt gleichzeitig den Hunger.
Warum niesen wir wenn wir in die Sonne gucken?
Licht an, Taschentuch raus... Diesen Reflex haben nicht alle Menschen. Nur 20 bis 35% spüren ein Kitzeln in der Nase, wenn sie ins Licht schauen oder blinzeln.
Über die Gründe ist man sich noch nicht so einig...Aber man glaubt wohl am ehesten der Theorie von Dr. N. Deshmuk:
Der Sehnerv und der mit der Nase verbundene Trigeminusnerv kommen sich im Gehirn der "Licht-Nieser" sehr nahe, so dass ein starker Reiz von einem auf den anderen überpringen kann.
Über die Gründe ist man sich noch nicht so einig...Aber man glaubt wohl am ehesten der Theorie von Dr. N. Deshmuk:
Der Sehnerv und der mit der Nase verbundene Trigeminusnerv kommen sich im Gehirn der "Licht-Nieser" sehr nahe, so dass ein starker Reiz von einem auf den anderen überpringen kann.
Was sind die Langerhansschen Inseln?
Was sind die Langerhansschen Inseln?
Die Langerhansschen Inseln sind Zellbündelungen in der Bauchspeicheldrüse, die das Hormon Insulin produzieren, die Höhe des Blutzuckerspiegels registrieren und dementsprechend Insulin ausschütten. Benannt sind sie nach ihrem Entdecker, dem Mediziner Paul Langerhans (1847–1888). Jeder von uns hat, sofern er gesund ist, etwa eine Million dieser kleinsten Inseln in seinem Körper.
Das Hormon Insulin unterstützt den Körper entscheidend dabei, Glukose(Zucker) zu verarbeiten: Es schleust den Zucker in die Zellen, die ihn benötigen, und holt ihn damit aus dem Blut. Insulin ist das einzige Hormon, das den Blutzuckergehalt reduzieren kann! Ca. 2 g Insulin produzieren die Langerhansschen Inseln jeden Tag; je nachdem, wie hoch Ihr Blutzucker ist. Sinkt Ihr Blutzucker oder Sie brauchen für körperliche Arbeit, beim Sport oder unter Stress mehr Energie als Sie haben, sorgen die Hormone Glukagon, Adrenalin und Cortison dafür, dass der Blutzuckerspiegel wieder steigt. Dann spüren Sie Hunger, essen etwas oder die Speicher in Leber und Muskelzellen leeren sich. Erst zuletzt wandeln sich Fettreserven in Glukose um.
Die Langerhansschen Inseln sind Zellbündelungen in der Bauchspeicheldrüse, die das Hormon Insulin produzieren, die Höhe des Blutzuckerspiegels registrieren und dementsprechend Insulin ausschütten. Benannt sind sie nach ihrem Entdecker, dem Mediziner Paul Langerhans (1847–1888). Jeder von uns hat, sofern er gesund ist, etwa eine Million dieser kleinsten Inseln in seinem Körper.
Das Hormon Insulin unterstützt den Körper entscheidend dabei, Glukose(Zucker) zu verarbeiten: Es schleust den Zucker in die Zellen, die ihn benötigen, und holt ihn damit aus dem Blut. Insulin ist das einzige Hormon, das den Blutzuckergehalt reduzieren kann! Ca. 2 g Insulin produzieren die Langerhansschen Inseln jeden Tag; je nachdem, wie hoch Ihr Blutzucker ist. Sinkt Ihr Blutzucker oder Sie brauchen für körperliche Arbeit, beim Sport oder unter Stress mehr Energie als Sie haben, sorgen die Hormone Glukagon, Adrenalin und Cortison dafür, dass der Blutzuckerspiegel wieder steigt. Dann spüren Sie Hunger, essen etwas oder die Speicher in Leber und Muskelzellen leeren sich. Erst zuletzt wandeln sich Fettreserven in Glukose um.
Warum bekommen wir manchmal Schluckauf?
Beim Schluckauf zieht sich das Zwerchfell des Menschen ruckartig
zusammen, ohne dass der Betroffene es verhindern kann. Das Zwerchfell
ist ein großer flacher Muskel, der den Brustraum vom Bauchraum trennt.
Ebenfalls am Schluckauf beteiligt ist die Luftröhre, durch die die Luft beim Atmen in die Lunge hinein und wieder heraus strömt. Die Luftröhre hat einen Deckel, der beim Einatmen eigentlich geöffnet wird. Beim Schluckauf wird dieser Deckel aber plötzlich geschlossen. Der Mensch macht dann das typische Hicks-Geräusch.
Weil das Zwerchfell direkt über dem Magen liegt, kann hastiges Trinken von sehr kalten Getränken einen Schluckauf auslösen. Auch starke Gefühle wie Freude, Wut, Ärger oder Angst können die Ursache von Schluckauf sein. Das hängt mit der Arbeitsweise des menschlichen Körpers zusammen: Muskeln braucht der Mensch zum Bewegen, und die Muskeln wiederum werden von Nerven gesteuert. Gefühle wie Freude oder Angst beeinflussen die Nerven und können deshalb einen Schluckauf auslösen.
Es gibt viele Tipps, was gegen einen Schluckauf hilft. Die Betroffenen können zum Beispiel einatmen, die Luft anhalten und dann drücken, so als würden sie auf der Toilette sitzen. Auch das Trinken einer größeren Menge kalter Flüssigkeit kann helfen. Es kann Schluckauf auslösen und beenden. Sich erschrecken zu lassen, hilft auch oft. Ein Kühlkissen, wie man es gegen Schmerzen nach Insektenstichen oder Stürzen verwendet, kann auch gegen Schluckauf wirksam sein. Dafür legt man es sich auf den oberen Teil des Bauches.
Ebenfalls am Schluckauf beteiligt ist die Luftröhre, durch die die Luft beim Atmen in die Lunge hinein und wieder heraus strömt. Die Luftröhre hat einen Deckel, der beim Einatmen eigentlich geöffnet wird. Beim Schluckauf wird dieser Deckel aber plötzlich geschlossen. Der Mensch macht dann das typische Hicks-Geräusch.
Weil das Zwerchfell direkt über dem Magen liegt, kann hastiges Trinken von sehr kalten Getränken einen Schluckauf auslösen. Auch starke Gefühle wie Freude, Wut, Ärger oder Angst können die Ursache von Schluckauf sein. Das hängt mit der Arbeitsweise des menschlichen Körpers zusammen: Muskeln braucht der Mensch zum Bewegen, und die Muskeln wiederum werden von Nerven gesteuert. Gefühle wie Freude oder Angst beeinflussen die Nerven und können deshalb einen Schluckauf auslösen.
Es gibt viele Tipps, was gegen einen Schluckauf hilft. Die Betroffenen können zum Beispiel einatmen, die Luft anhalten und dann drücken, so als würden sie auf der Toilette sitzen. Auch das Trinken einer größeren Menge kalter Flüssigkeit kann helfen. Es kann Schluckauf auslösen und beenden. Sich erschrecken zu lassen, hilft auch oft. Ein Kühlkissen, wie man es gegen Schmerzen nach Insektenstichen oder Stürzen verwendet, kann auch gegen Schluckauf wirksam sein. Dafür legt man es sich auf den oberen Teil des Bauches.
Wie funktioniert eine Dialyse?
Wenn die Nieren versagen, muss man mit einer Dialyse behandelt werden. Vor 100 Jahren wurde der Erfinder der künstlichen Niere, Willem Johan Kolff geboren. Er behandelte als erster erfolgreich eine Patientin mit Dialyse. Doch wie funktioniert das Verfahren?
Wofür braucht man Nieren?
Die Niere ist ein Organ, das doppelt in unserem Körper vorkommt. Die beiden Nieren liegen auf Höhe der Lendengegend beiderseits der Wirbelsäule, sind zirka zehn Zentimeter lang und bohnenförmig. Sie übernehmen wichtige Funktionen bei der Reinigung des Blutes und sind dafür auch mit dem Blutkreislauf verbunden.
Im Blut werden nicht nur Nährstoffe transportiert, sondern es sind darin auch Produkte des Stoffwechsels enthalten, die für den Körper giftig sind. Die Niere ist dafür zuständig, solche Stoffe aus dem Blut zu filtern. Daraus bildet sie den Harn, welcher mit dem Urin aus dem Körper befördert wird. Die Niere ist ein lebenswichtiges Organ, ohne das man sterben würde.
Wer war Willem Johan Kolff?
Am 14. Februar 1911 - vor 100 Jahren - wurde Willem Johan Kolff in Leiden in den Niederlanden geboren. Er studierte Medizin und war bis 1940 Assistent an der Universität Gröningen, wo er zum ersten Mal Laborversuche mit Dialyseverfahren durchführte. Dialyse ist griechisch und bedeutet übersetzt "Auflösung". Während des Zweiten Weltkriegs war Kolff Internist im Krankenhaus von Kampen, wo er sich intensiver dieser Behandlungstechnik widmete.
Die Trommelniere
Schon in den zwanziger Jahren hatte es erste Behandlungsversuche mit Dialyse gegeben, allerdings mit wenig Erfolg. 1942 ließ Kolff ein Gerät anfertigen, das er Trommelniere nannte. Es war eine Trommel aus Holz, die mit einem Cellophanschlauch umwickelt war, und sich in einer Dialyselösung drehte.
Durch den Schlauch wird das Blut des Patienten geleitet. Das Cellophan ist halbdurchlässig, das heißt, kleine Moleküle (vor allem Harnstoffe) können durch extrem feine Poren die Membran durchdringen. Sie werden dann von der Dialyselösung aufgefangen und das Blut so gereinigt. Das Prinzip von Kolffs Trommelniere wird auch heute bei Dialysen angewandt.
Gefährliche Behandlung
Von den ersten 16 Patienten, die Kolff mit seiner Trommelniere behandelte, verstarben 15. Erst 1945 gelang ihm eine erfolgreiche Dialyse bei der 67-jährigen Sophia Schafstadt. Sie gilt als erster Mensch, dem durch eine Dialysebehandlung das Leben gerettet wurde. Allerdings war Kolffs Trommelniere unausgereift und die Behandlung bot nur geringe Erfolgschancen.
Erst mit der Überarbeitung der Entwürfe durch Ärzte eines Krankenhauses in Boston in den USA machte Kolffs Dialyseapparat auch für Kliniken einsetzbar.
Dialyse rettet täglich Leben
Heute ist die Dialyse die Standardbehandlung für Menschen die an akutem Nierenversagen leiden. Menschen, bei denen die Nieren dauerhaft nicht oder nur ungenügend funktionieren, müssen alle paar Tage eine Dialyse durchführen lassen. Die Therapie reinigt das Blut, wenn der eigene Körper dazu nicht mehr in der Lage ist.
Natürlich sind die heutigen Dialysegeräte sehr viel weiter entwickelt als die Trommelniere. Doch Willem Johan Kolff legte mit seinem Entwurf den Grundstein. Die Dialyse rettet mittlerweile jeden Tag unzählige Menschenleben auf der ganzen Welt.
Quelle: t-online.de
Wofür braucht man Nieren?
Die Niere ist ein Organ, das doppelt in unserem Körper vorkommt. Die beiden Nieren liegen auf Höhe der Lendengegend beiderseits der Wirbelsäule, sind zirka zehn Zentimeter lang und bohnenförmig. Sie übernehmen wichtige Funktionen bei der Reinigung des Blutes und sind dafür auch mit dem Blutkreislauf verbunden.
Im Blut werden nicht nur Nährstoffe transportiert, sondern es sind darin auch Produkte des Stoffwechsels enthalten, die für den Körper giftig sind. Die Niere ist dafür zuständig, solche Stoffe aus dem Blut zu filtern. Daraus bildet sie den Harn, welcher mit dem Urin aus dem Körper befördert wird. Die Niere ist ein lebenswichtiges Organ, ohne das man sterben würde.
Wer war Willem Johan Kolff?
Am 14. Februar 1911 - vor 100 Jahren - wurde Willem Johan Kolff in Leiden in den Niederlanden geboren. Er studierte Medizin und war bis 1940 Assistent an der Universität Gröningen, wo er zum ersten Mal Laborversuche mit Dialyseverfahren durchführte. Dialyse ist griechisch und bedeutet übersetzt "Auflösung". Während des Zweiten Weltkriegs war Kolff Internist im Krankenhaus von Kampen, wo er sich intensiver dieser Behandlungstechnik widmete.
Die Trommelniere
Schon in den zwanziger Jahren hatte es erste Behandlungsversuche mit Dialyse gegeben, allerdings mit wenig Erfolg. 1942 ließ Kolff ein Gerät anfertigen, das er Trommelniere nannte. Es war eine Trommel aus Holz, die mit einem Cellophanschlauch umwickelt war, und sich in einer Dialyselösung drehte.
Durch den Schlauch wird das Blut des Patienten geleitet. Das Cellophan ist halbdurchlässig, das heißt, kleine Moleküle (vor allem Harnstoffe) können durch extrem feine Poren die Membran durchdringen. Sie werden dann von der Dialyselösung aufgefangen und das Blut so gereinigt. Das Prinzip von Kolffs Trommelniere wird auch heute bei Dialysen angewandt.
Gefährliche Behandlung
Von den ersten 16 Patienten, die Kolff mit seiner Trommelniere behandelte, verstarben 15. Erst 1945 gelang ihm eine erfolgreiche Dialyse bei der 67-jährigen Sophia Schafstadt. Sie gilt als erster Mensch, dem durch eine Dialysebehandlung das Leben gerettet wurde. Allerdings war Kolffs Trommelniere unausgereift und die Behandlung bot nur geringe Erfolgschancen.
Erst mit der Überarbeitung der Entwürfe durch Ärzte eines Krankenhauses in Boston in den USA machte Kolffs Dialyseapparat auch für Kliniken einsetzbar.
Dialyse rettet täglich Leben
Heute ist die Dialyse die Standardbehandlung für Menschen die an akutem Nierenversagen leiden. Menschen, bei denen die Nieren dauerhaft nicht oder nur ungenügend funktionieren, müssen alle paar Tage eine Dialyse durchführen lassen. Die Therapie reinigt das Blut, wenn der eigene Körper dazu nicht mehr in der Lage ist.
Natürlich sind die heutigen Dialysegeräte sehr viel weiter entwickelt als die Trommelniere. Doch Willem Johan Kolff legte mit seinem Entwurf den Grundstein. Die Dialyse rettet mittlerweile jeden Tag unzählige Menschenleben auf der ganzen Welt.
Quelle: t-online.de
Wie viel sollen wir trinken?
Der Flüssigkeitsbedarf des Körpers ist nicht so hoch wie angenommen! Wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass die Trink-Empfehlung von zwei Litern Wasser am Tag überholt ist. Stattdessen genügt es, nur zu trinken, wenn man durstig ist. Das berichtet National Geographic Deutschland in der Oktober-Ausgabe. Grundlage für die Empfehlung von zwei Litern Wasser täglich war offenbar eine Studie von 1933. Aus Untersuchungen an Nagetieren wurde damals für den Menschen ein Tagesbedarf von 2,5 Litern Wasser abgeleitet, um den Verlust durch Bewegung und Ausscheidungen zu kompensieren.
Ein Teil dieser Flüssigkeit wird auch durch die aufgenommene Nahrung abgedeckt. Mittlerweile hat man festgestellt, dass der verbleibende Flüssigkeitsbedarf zu hoch angesetzt wurde und auch mit anderen Getränken, darunter sogar Kaffee, gedeckt werden kann. Statt der alten Faustregel empfehlen die Wissenschaftler, lieber auf die Signale des Körpers zu achten. So ist ein untrügliches Zeichen für Wassermangel die Farbe des Urins: Ist dieser dunkelgelb, wird es mal wieder Zeit für ein Glas Wasser.
Ein Teil dieser Flüssigkeit wird auch durch die aufgenommene Nahrung abgedeckt. Mittlerweile hat man festgestellt, dass der verbleibende Flüssigkeitsbedarf zu hoch angesetzt wurde und auch mit anderen Getränken, darunter sogar Kaffee, gedeckt werden kann. Statt der alten Faustregel empfehlen die Wissenschaftler, lieber auf die Signale des Körpers zu achten. So ist ein untrügliches Zeichen für Wassermangel die Farbe des Urins: Ist dieser dunkelgelb, wird es mal wieder Zeit für ein Glas Wasser.
Warum kann man sich nicht selbst kitzeln?
Nicht jeder Mensch ist gleich kitzelig. Auch an verschiedenen Körperstellen reagieren wir unterschiedlich empfindlich auf Kitzeln. Aber warum kann man sich nicht selbst kitzeln? Und was hat es mit dieser Körperreaktion überhaupt auf sich, bei der äußere Reize unfreiwilliges Lachen und Zuckungen auslösen?
Der berühmte britische Naturforscher Charles Darwin (1809 - 1882) glaubte, dass der Kitzelreiz vor allem einen sozialen Hintergrund habe und zum Beispiel Ausdruck von Annäherungen und Gefühlsregungen untereinander sei. Darwin vermutete, dass man sich nicht selbst kitzeln könne, da der Moment des Reizes unerwartet kommen müsse. Tatsächlich ist man empfindlicher, wenn man mit dem Kitzeln "überrascht" wird und nicht darauf vorbereitet ist. Damit ist das Phänomen allerdings noch nicht geklärt.
Neurologen - also Ärzte, die sich mit unserem Nervensystem beschäftigen - fanden heraus, dass es etwas mit der Informationsverarbeitung des Gehirns zu tun hat. Das Gehirn nimmt ständig Informationen und Reize wahr - und muss dabei wichtige von weniger wichtigen unterscheiden, um auf mögliche Gefahren schnell reagieren zu können. Für äußerliche Reize und Berührungen anderer ist man also besonders sensibilisiert.
Kitzelt man sich selbst, ist der Körper darauf vorbereitet. Verantwortlich dafür ist das Kleinhirn, das genau weiß, welche Bewegungen der Körper als nächstes machen wird. Die Information wird an das Großhirn weitergegeben. Dieses sorgt dafür, dass zum Zeitpunkt des Kitzelns alle Nervensignale herabgesetzt werden, die von der entsprechenden Körperstelle ausgesendet werden. Als unwichtig erachtete Reize nehmen wir also weniger ausgeprägt oder sogar überhaupt nicht mit unserem Bewusstsein wahr.
Wozu dient der Kitzelreiz?
Das Gehirn wäre nicht in der Lage, alle Informationen bewusst zu registrieren und zu verarbeiten und "filtert" daher bestimmte aus. Wir haben also eine selektive (auswählende) Wahrnehmung und Empfindung der Dinge. Deshalb reagieren wir auch viel empfindlicher auf eine völlig überraschende "Kitzelattacke" oder das Kitzeln durch Menschen, die wir weniger gut kennen. Der Körper ist besonders aufmerksam, wenn etwas Unerwartetes passiert, was er zunächst nicht einschätzen kann und eine eventuelle Gefahr darstellt.
Besonders kitzelig sind wir größtenteils an Körperstellen, die sehr schutzbedürftig und empfindlich sind. Ein Kitzeln auf der Haut könnte zum Beispiel durch ein stechendes Insekt ausgelöst werden. Die Reaktion darauf ist also zunächst eine Schutzfunktion des Körpers, der auf fremde Reize erst einmal mit einer Abwehrhaltung reagiert: Man ist in Alarmbereitschaft, fängt an zu zucken oder um sich zu schlagen. Aber warum lachen wir, wenn man uns kitzelt?
Es gibt verschiedene Theorien über die Hintergründe der körperlichen Reaktion auf ein Kitzeln. Man vermutet, dass wir nach dem ersten "Schreck" des Kitzelns lachen, wenn der Körper die Berührung nicht als Bedrohung einstuft. Allerdings brechen wir beim Kitzelreiz in ein mehr oder weniger unfreiwilliges Lachen aus, das nicht immer ein Ausdruck von Freude sein muss. Kitzeln kann für den Menschen sowohl als schön, als auch als äußerst unangenehm oder gar qualvoll empfunden werden. So kann man sich untereinander auf "neckende" Art kitzeln, was eher einen freundschaftlichen Hintergrund hat, oder auf liebevolle und zärtliche Art. Bei der Frage, ob wir den Reiz als angenehm wahrnehmen, spielt es also auch eine Rolle, wer uns kitzelt.
Kitzeln: Genuss oder gar Quälerei
Das Kitzeln kann auch in feindseliger Absicht geschehen. Über einen längeren Zeitraum kann Kitzeln als sehr schmerzhaft empfunden werden oder den Menschen gar in den Wahnsinn treiben. Von der Römerzeit bis ins Mittelalter galt es als Foltermethode, mit der man seine Feinde quälte, Zwang ausübte oder einen "gesellschaftlich Geächteten" öffentlich demütigte.
Das so genannte "Ziegenlecken" war eine besonders grausame Folterei, die zum Beispiel zur Erpressung angewandt wurde. Dabei wurde das Opfer gefesselt, und man bestreute empfindliche Hautstellen - zum Beispiel die Füße - mit Salz. Eine Ziege sollte dann mit ihrer rauen Zunge das Salz auflecken. Da der Kitzelreiz den Menschen zum krampfhaften Gelächter zwang, bewirkte man mit dieser Methode auch noch, ihn dabei zu erniedrigen und vor anderen ins Lächerliche zu ziehen.
Allgemein ist Kitzeln aber eine wichtige Schutzfunktion - und ein bedeutender Bestandteil von Berührungen in zwischenmenschlichen Beziehungen. Es ist oft ein Ausdruck von Zärtlichkeit und Nähe - und wird zum Beispiel von vielen Babys und Kleinkindern als besonders angenehm empfunden. Auch einige Tiere reagieren auf Kitzelreize. Dressierte Schimpansen sollen Menschen in einer antrainierten Gebärdensprache sogar immer wieder dazu aufgefordert haben, sie zu kitzeln, da sie es als "Genuss" empfanden.
Der berühmte britische Naturforscher Charles Darwin (1809 - 1882) glaubte, dass der Kitzelreiz vor allem einen sozialen Hintergrund habe und zum Beispiel Ausdruck von Annäherungen und Gefühlsregungen untereinander sei. Darwin vermutete, dass man sich nicht selbst kitzeln könne, da der Moment des Reizes unerwartet kommen müsse. Tatsächlich ist man empfindlicher, wenn man mit dem Kitzeln "überrascht" wird und nicht darauf vorbereitet ist. Damit ist das Phänomen allerdings noch nicht geklärt.
Neurologen - also Ärzte, die sich mit unserem Nervensystem beschäftigen - fanden heraus, dass es etwas mit der Informationsverarbeitung des Gehirns zu tun hat. Das Gehirn nimmt ständig Informationen und Reize wahr - und muss dabei wichtige von weniger wichtigen unterscheiden, um auf mögliche Gefahren schnell reagieren zu können. Für äußerliche Reize und Berührungen anderer ist man also besonders sensibilisiert.
Kitzelt man sich selbst, ist der Körper darauf vorbereitet. Verantwortlich dafür ist das Kleinhirn, das genau weiß, welche Bewegungen der Körper als nächstes machen wird. Die Information wird an das Großhirn weitergegeben. Dieses sorgt dafür, dass zum Zeitpunkt des Kitzelns alle Nervensignale herabgesetzt werden, die von der entsprechenden Körperstelle ausgesendet werden. Als unwichtig erachtete Reize nehmen wir also weniger ausgeprägt oder sogar überhaupt nicht mit unserem Bewusstsein wahr.
Wozu dient der Kitzelreiz?
Das Gehirn wäre nicht in der Lage, alle Informationen bewusst zu registrieren und zu verarbeiten und "filtert" daher bestimmte aus. Wir haben also eine selektive (auswählende) Wahrnehmung und Empfindung der Dinge. Deshalb reagieren wir auch viel empfindlicher auf eine völlig überraschende "Kitzelattacke" oder das Kitzeln durch Menschen, die wir weniger gut kennen. Der Körper ist besonders aufmerksam, wenn etwas Unerwartetes passiert, was er zunächst nicht einschätzen kann und eine eventuelle Gefahr darstellt.
Besonders kitzelig sind wir größtenteils an Körperstellen, die sehr schutzbedürftig und empfindlich sind. Ein Kitzeln auf der Haut könnte zum Beispiel durch ein stechendes Insekt ausgelöst werden. Die Reaktion darauf ist also zunächst eine Schutzfunktion des Körpers, der auf fremde Reize erst einmal mit einer Abwehrhaltung reagiert: Man ist in Alarmbereitschaft, fängt an zu zucken oder um sich zu schlagen. Aber warum lachen wir, wenn man uns kitzelt?
Es gibt verschiedene Theorien über die Hintergründe der körperlichen Reaktion auf ein Kitzeln. Man vermutet, dass wir nach dem ersten "Schreck" des Kitzelns lachen, wenn der Körper die Berührung nicht als Bedrohung einstuft. Allerdings brechen wir beim Kitzelreiz in ein mehr oder weniger unfreiwilliges Lachen aus, das nicht immer ein Ausdruck von Freude sein muss. Kitzeln kann für den Menschen sowohl als schön, als auch als äußerst unangenehm oder gar qualvoll empfunden werden. So kann man sich untereinander auf "neckende" Art kitzeln, was eher einen freundschaftlichen Hintergrund hat, oder auf liebevolle und zärtliche Art. Bei der Frage, ob wir den Reiz als angenehm wahrnehmen, spielt es also auch eine Rolle, wer uns kitzelt.
Kitzeln: Genuss oder gar Quälerei
Das Kitzeln kann auch in feindseliger Absicht geschehen. Über einen längeren Zeitraum kann Kitzeln als sehr schmerzhaft empfunden werden oder den Menschen gar in den Wahnsinn treiben. Von der Römerzeit bis ins Mittelalter galt es als Foltermethode, mit der man seine Feinde quälte, Zwang ausübte oder einen "gesellschaftlich Geächteten" öffentlich demütigte.
Das so genannte "Ziegenlecken" war eine besonders grausame Folterei, die zum Beispiel zur Erpressung angewandt wurde. Dabei wurde das Opfer gefesselt, und man bestreute empfindliche Hautstellen - zum Beispiel die Füße - mit Salz. Eine Ziege sollte dann mit ihrer rauen Zunge das Salz auflecken. Da der Kitzelreiz den Menschen zum krampfhaften Gelächter zwang, bewirkte man mit dieser Methode auch noch, ihn dabei zu erniedrigen und vor anderen ins Lächerliche zu ziehen.
Allgemein ist Kitzeln aber eine wichtige Schutzfunktion - und ein bedeutender Bestandteil von Berührungen in zwischenmenschlichen Beziehungen. Es ist oft ein Ausdruck von Zärtlichkeit und Nähe - und wird zum Beispiel von vielen Babys und Kleinkindern als besonders angenehm empfunden. Auch einige Tiere reagieren auf Kitzelreize. Dressierte Schimpansen sollen Menschen in einer antrainierten Gebärdensprache sogar immer wieder dazu aufgefordert haben, sie zu kitzeln, da sie es als "Genuss" empfanden.
Wie kommen die Geräusche beim Niesen zustande?
Wer einen Niesreiz verspürt, atmet tief ein und verschließt im Kehlkopf die Stimmritze. Danach zieht sich die Atemmuskulatur in Brust und Bauch schnell zusammen, sodass die eingeatmete Luft mit bis zu 180 km/h in Mundhöhle und Nasen- Rachen-Raum entweicht. Die Stimmritze öffnet sich unter dem Druck wieder, ganz plötzlich. Dadurch entsteht ein hustenähnliches Geräusch. Gleichzeitig entweicht der Mundhöhle ein Zischlaut: das „Hatschi“. Es entsteht, weil sich die Zunge reflexartig gegen den Gaumen drückt – und die Luft zwischen Gaumen und Zunge hindurchrauscht. Übrigens: Wollen Sie ein Niesen krampfhaft unterdrücken, sollten Sie die Luft möglichst kontrolliert aus der Lunge über die Nase entweichen lassen. Das hustenähnliche Geräusch im geschlossenen Mund lässt sich so aber nicht vermeiden!
Und warum sagen wir „Gesundheit“? Streng genommen sollen wir das ja nach den neusten Knigge-Empfehlungen nicht mehr tun. Trotzdem, der Mensch ist ein Gewohnheitstier, sagen es viele noch ganz automatisch. Das erwiderte „Gesundheit“ ist eine Art Schutzreaktion, die sich ganz abergläubische Menschen haben einfallen lassen. Denn die glaubten mitunter, das Niesen müsse ein Zeichen des Bösen sein. So wünschten sie sich dann mehr sich selbst Gesundheit als dem Niesenden ... Karl-Heinz Göttert führt in seinem Büchlein „Daumendrücken. Der ganz normale Aberglaube im Alltag“, Reclam 2003, noch eine lustige Variante dieses schon alten Aberglaubens an: Wer sich morgens die Schuhe anziehe und dabei niesen müsse, könne sich gleich wieder ins Bett begeben – denn das verheiße nichts Gutes für den Tag ...
Und warum sagen wir „Gesundheit“? Streng genommen sollen wir das ja nach den neusten Knigge-Empfehlungen nicht mehr tun. Trotzdem, der Mensch ist ein Gewohnheitstier, sagen es viele noch ganz automatisch. Das erwiderte „Gesundheit“ ist eine Art Schutzreaktion, die sich ganz abergläubische Menschen haben einfallen lassen. Denn die glaubten mitunter, das Niesen müsse ein Zeichen des Bösen sein. So wünschten sie sich dann mehr sich selbst Gesundheit als dem Niesenden ... Karl-Heinz Göttert führt in seinem Büchlein „Daumendrücken. Der ganz normale Aberglaube im Alltag“, Reclam 2003, noch eine lustige Variante dieses schon alten Aberglaubens an: Wer sich morgens die Schuhe anziehe und dabei niesen müsse, könne sich gleich wieder ins Bett begeben – denn das verheiße nichts Gutes für den Tag ...
Warum bekommen wir beim Baden ganz schrumplige Haut?
Baden macht vielen Kindern Spaß. Doch wer schon mal zu lange in der Wanne war, weiß: Unsere Haut wird dann ganz schrumplig. Beim Baden im Meer passiert das nicht. Aber warum schrumpelt die Haut an Fingern und Zehen beim Baden in der Wanne?
Das Schrumpeln liegt am Salz
Dass die Haut an Fingern und Zehen beim Baden in der Wanne schrumplig wird, hängt mit dem Salz in der Haut zusammen. An den Fingerkuppen und den Zehen gibt es viel Hornhaut. Sie besteht aus abgestorbenen Hautzellen. Hornhaut enthält viel Salz. Im Vergleich dazu ist das Badewasser salzarm.
Viele verschiedene Salze Das bekannteste Salz ist Speisesalz, das wir über unser Essen streuen, wenn es zu wenig gewürzt ist. Es heißt Natriumchlorid und besteht aus den Elementen Natrium und Chlor. Elemente sind die kleinsten Bausteine des Lebens auf der Erde, aber auch der unbelebten Natur, zu der zum Beispiel Steine gehören. Es gibt aber noch viele andere Salze als unser Speisesalz.
Salze wollen sich ausdehnen
Wenn mehrere Elemente sich verbinden, nennen Naturwissenschaftler das ein Molekül. Salze sind relativ große Moleküle, auch wenn sie zu klein sind, um sie mit bloßem Auge sehen zu können. Wenn sie mit dem Badewasser in Kontakt kommen, versuchen die Salze in der Hornhaut sich auszudehnen. Bei diesen Salzen handelt es sich um Natriumchlorid. Das ist aber schwierig, denn die Haut besteht aus vielen einzelnen, ganz kleinen Zellen. Deren Wand - sie heißt wissenschaftlich Membran - hindert die Salze am Ausdehnen.
Was ist Osmose?
Die Hornhautzellen nehmen stattdessen Wasser auf. Dadurch quillt die Haut auf und legt sich in Falten. Wissenschaftler nennen diesen Vorgang Osmose. Wenn man nur ein paar Minuten im warmen Badewasser liegen bleibt, passiert das noch nicht. Die Haut hat nämlich ihre eigene Fettversorgung, damit sie nicht austrocknet. Das Fett hilft in den ersten Minuten gegen das Schrumpeln. Und beim Baden im Meer schrumpelt die Haut überhaupt nicht, weil der Salzanteil im Meerwasser sehr hoch ist.
Das Schrumpeln liegt am Salz
Dass die Haut an Fingern und Zehen beim Baden in der Wanne schrumplig wird, hängt mit dem Salz in der Haut zusammen. An den Fingerkuppen und den Zehen gibt es viel Hornhaut. Sie besteht aus abgestorbenen Hautzellen. Hornhaut enthält viel Salz. Im Vergleich dazu ist das Badewasser salzarm.
Viele verschiedene Salze Das bekannteste Salz ist Speisesalz, das wir über unser Essen streuen, wenn es zu wenig gewürzt ist. Es heißt Natriumchlorid und besteht aus den Elementen Natrium und Chlor. Elemente sind die kleinsten Bausteine des Lebens auf der Erde, aber auch der unbelebten Natur, zu der zum Beispiel Steine gehören. Es gibt aber noch viele andere Salze als unser Speisesalz.
Salze wollen sich ausdehnen
Wenn mehrere Elemente sich verbinden, nennen Naturwissenschaftler das ein Molekül. Salze sind relativ große Moleküle, auch wenn sie zu klein sind, um sie mit bloßem Auge sehen zu können. Wenn sie mit dem Badewasser in Kontakt kommen, versuchen die Salze in der Hornhaut sich auszudehnen. Bei diesen Salzen handelt es sich um Natriumchlorid. Das ist aber schwierig, denn die Haut besteht aus vielen einzelnen, ganz kleinen Zellen. Deren Wand - sie heißt wissenschaftlich Membran - hindert die Salze am Ausdehnen.
Was ist Osmose?
Die Hornhautzellen nehmen stattdessen Wasser auf. Dadurch quillt die Haut auf und legt sich in Falten. Wissenschaftler nennen diesen Vorgang Osmose. Wenn man nur ein paar Minuten im warmen Badewasser liegen bleibt, passiert das noch nicht. Die Haut hat nämlich ihre eigene Fettversorgung, damit sie nicht austrocknet. Das Fett hilft in den ersten Minuten gegen das Schrumpeln. Und beim Baden im Meer schrumpelt die Haut überhaupt nicht, weil der Salzanteil im Meerwasser sehr hoch ist.
Wie funktionieren Gleitsichtgläser?
Im Jahr 1959 präsentierte die Firma Essel (heute Essilor) die ersten Gleitsichtgläser der Öffentlichkeit. Der Erfinder Bernard Maitenaz hat sie vor allem für alterssichtige Menschen entwickelt. Mit der ganz normalen Alterssichtigkeit ist es nicht mehr oder weniger gut möglich, im Nahbereich scharf zu sehen. Eine Brille muss also her. Es gibt für diesen Zweck Lesebrillen, die mit Einfachgläsern rein auf das Sehen in der Nähe ausgelegt sind. Und es gibt (neben einigen anderen Formen) sogenannte Bifokalbrillen, die es dank zwei verschiedener Glasbereiche erlauben, sowohl in der Ferne als auch im Nahbereich scharf zu sehen.
Und genau diese Brille war es, die Bernard Maitenaz wurmte: „Im oberen Teil der Linse war die Fernsicht gut und das Nahfenster erlaubte ebenfalls eine gute Sicht. Doch dazwischen gab es einen Sprung, der das Blickfeld zerschnitt und das Sehen unnatürlich und unbequem machte. Dieser geteilte Blick schien mir einfach nicht akzeptabel. Deshalb habe ich angefangen, Berechnungen für ein Glas anzustellen, das einen stufenlosen Übergang zwischen Nah- und Fernsicht ermöglicht“, blickt der französische Ingenieur zurück.
Maitenaz ordnete bei seiner Erfindung die drei Zonen für Fernsicht (oben im Brillenglas), Zwischenentfernungen (Mitte) und Nahsicht (unten) mit komplexen Kurven ohne Übergänge an. Das hatte in der Fachwelt niemand für möglich gehalten. Entsprechend groß war die Skepsis, und in den ersten zehn Jahren verkauften sich die Gleitsichtgläser nicht gerade gut. Der Durchbruch kam in den 1970er-Jahren. Mittlerweile sind fast ein Drittel der in Deutschland verkauften Brillengläser Gleitsichtgläser.
Quelle: Essilor GmbH, Freiburg
Und genau diese Brille war es, die Bernard Maitenaz wurmte: „Im oberen Teil der Linse war die Fernsicht gut und das Nahfenster erlaubte ebenfalls eine gute Sicht. Doch dazwischen gab es einen Sprung, der das Blickfeld zerschnitt und das Sehen unnatürlich und unbequem machte. Dieser geteilte Blick schien mir einfach nicht akzeptabel. Deshalb habe ich angefangen, Berechnungen für ein Glas anzustellen, das einen stufenlosen Übergang zwischen Nah- und Fernsicht ermöglicht“, blickt der französische Ingenieur zurück.
Maitenaz ordnete bei seiner Erfindung die drei Zonen für Fernsicht (oben im Brillenglas), Zwischenentfernungen (Mitte) und Nahsicht (unten) mit komplexen Kurven ohne Übergänge an. Das hatte in der Fachwelt niemand für möglich gehalten. Entsprechend groß war die Skepsis, und in den ersten zehn Jahren verkauften sich die Gleitsichtgläser nicht gerade gut. Der Durchbruch kam in den 1970er-Jahren. Mittlerweile sind fast ein Drittel der in Deutschland verkauften Brillengläser Gleitsichtgläser.
Quelle: Essilor GmbH, Freiburg
Warum frieren Frauen schneller als Männer?
Wenn uns kalt ist, ziehen wir entweder einen dicken Pullover an, drehen die Heizung höher auf oder schließen das Fenster. Häufig ist es so, dass Frauen schneller frieren als Männer. Doch woran liegt das?
Schuld am Frieren sind die Hormone
Die Antwort weiß Johannes Wagner. Er ist einer der Chefärzte an der Schlossklinik Abtsee in Laufen. Die Stadt Laufen liegt im Bundesland Bayern. Johannes Wagner sagt: "Dass Frauen eher frieren als Männer, liegt an den Hormonen." Hormone sind Stoffe, die wir im Körper haben. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass Männer viele Muskeln bekommen oder ihnen ein Bart wächst.
Ab 15 Grad schlechtere Durchblutung
Die Frauen haben das Hormon Östrogen im Blut. Es ist für viele Dinge verantwortlich, unter anderem auch dafür, dass die Adern, in denen das Blut fließt, sich weiten. Dadurch werden Hände und Füße eigentlich schön warm. Weil der Körper dadurch aber viel Wärme nach außen abgibt und diese verliert, kommt es dazu, dass Frauen frösteln. Denn ab etwa 15 Grad drosselt der Körper die Durchblutung an bestimmten Stellen: Ohren, Nase, Füße und die gesamte Haut werden kalt. Das Körperinnere aber wird schön warm gehalten.
Kältegefühl ist Botschaft
Der Grund dafür ist, dass Frauen Kinder bekommen können. Der Körper versucht, sich im Innern warm zu halten, denn dort könnte ein Baby wachsen. Das Kältegefühl an Füßen, der Nase oder der Haut ist deswegen eine Botschaft, sagt Johannes Wagner. Frauen sollen etwas dagegen unternehmen. Sie sollen sich zum Beispiel etwas Wärmeres anziehen.
Männer haben mehr Muskeln und dickere Haut
Es gibt aber auch noch andere Gründe, warum Männer eher langsamer frieren als Frauen. Sie haben nämlich auch eine dickere Haut und vor allem mehr Muskeln. Muskeln erzeugen ständig Wärme im Körper. Die verteilt sich dann, sodass Männer auch bei offenem Fenster nicht gleich frieren.
Schuld am Frieren sind die Hormone
Die Antwort weiß Johannes Wagner. Er ist einer der Chefärzte an der Schlossklinik Abtsee in Laufen. Die Stadt Laufen liegt im Bundesland Bayern. Johannes Wagner sagt: "Dass Frauen eher frieren als Männer, liegt an den Hormonen." Hormone sind Stoffe, die wir im Körper haben. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass Männer viele Muskeln bekommen oder ihnen ein Bart wächst.
Ab 15 Grad schlechtere Durchblutung
Die Frauen haben das Hormon Östrogen im Blut. Es ist für viele Dinge verantwortlich, unter anderem auch dafür, dass die Adern, in denen das Blut fließt, sich weiten. Dadurch werden Hände und Füße eigentlich schön warm. Weil der Körper dadurch aber viel Wärme nach außen abgibt und diese verliert, kommt es dazu, dass Frauen frösteln. Denn ab etwa 15 Grad drosselt der Körper die Durchblutung an bestimmten Stellen: Ohren, Nase, Füße und die gesamte Haut werden kalt. Das Körperinnere aber wird schön warm gehalten.
Kältegefühl ist Botschaft
Der Grund dafür ist, dass Frauen Kinder bekommen können. Der Körper versucht, sich im Innern warm zu halten, denn dort könnte ein Baby wachsen. Das Kältegefühl an Füßen, der Nase oder der Haut ist deswegen eine Botschaft, sagt Johannes Wagner. Frauen sollen etwas dagegen unternehmen. Sie sollen sich zum Beispiel etwas Wärmeres anziehen.
Männer haben mehr Muskeln und dickere Haut
Es gibt aber auch noch andere Gründe, warum Männer eher langsamer frieren als Frauen. Sie haben nämlich auch eine dickere Haut und vor allem mehr Muskeln. Muskeln erzeugen ständig Wärme im Körper. Die verteilt sich dann, sodass Männer auch bei offenem Fenster nicht gleich frieren.
Wozu ist Ohrenschmalz gut?
Viele Menschen machen sich nur ungern die Ohren sauber. Ohrenschmalz ist gelb und schmierig. Viele finden das ein bisschen eklig. Aber wozu ist Ohrenschmalz überhaupt gut?
Ohrenschmalz ist nützlich
Ohrenschmalz ist nützlich für den Menschen. Ohrenschmalz hält die Ohren sauber. Das hat mit dem Staub zu tun, der in der Luft ist. Normalerweise bemerken wir diesen Staub nicht. Er fällt erst dann auf, wenn er zum Beispiel auf Möbeln liegen bleibt. Der Staub kommt auch ins Ohr. Wenn wir uns dann noch die Haare waschen, haben wir auch noch Wasser im Ohr. Staub und Wasser zusammen ergeben einen Schmierfilm, der sich auf ein wichtiges Teil des Ohres setzt: das Trommelfell. Wir brauchen das Trommelfell zum Hören. Es ist beweglich, es schwingt hin und her. Wenn das Trommelfell nicht mehr genug oder gar nicht mehr schwingen kann, sind wir schwerhörig.
Was wir hören, sind Töne, die sich in Wellen ausbreiten. Sie heißen Schallwellen. Die Schallwellen bringen die Trommelfelle in unseren Ohren zum Schwingen. Wenn Wasser und Staub im Ohr sind, kann das Trommelfell sich nicht mehr genug hin und her bewegen. Das Ohrenschmalz sorgt dafür, dass der Staub gleich nach draußen gebracht wird- Das macht das Ohrenschmalz zusammen mit abgestorbenen Hautschuppen. Unsere Haut erneuert sich ständig. Dafür stirbt die oberste Schicht der Haut ab, und es bildet sich neue Haut. Zusammen wandern abgestorbene Haut und Ohrenschmalz nach außen und nehmen den Staub mit. Wenn wir etwas essen, hilft auch das Kauen, also die Bewegung des Kiefers, dabei.
Das Ohrenschmalz hat außer der Reinigung des Ohres noch eine zweite Aufgabe. Es enthält bittere Stoffe. Diese Bitterstoffe halten Infektionen ab. Sie halten auch kleine Insekten davon ab, ins Ohr einzudringen.
Ohrenschmalz ist nützlich
Ohrenschmalz ist nützlich für den Menschen. Ohrenschmalz hält die Ohren sauber. Das hat mit dem Staub zu tun, der in der Luft ist. Normalerweise bemerken wir diesen Staub nicht. Er fällt erst dann auf, wenn er zum Beispiel auf Möbeln liegen bleibt. Der Staub kommt auch ins Ohr. Wenn wir uns dann noch die Haare waschen, haben wir auch noch Wasser im Ohr. Staub und Wasser zusammen ergeben einen Schmierfilm, der sich auf ein wichtiges Teil des Ohres setzt: das Trommelfell. Wir brauchen das Trommelfell zum Hören. Es ist beweglich, es schwingt hin und her. Wenn das Trommelfell nicht mehr genug oder gar nicht mehr schwingen kann, sind wir schwerhörig.
Was wir hören, sind Töne, die sich in Wellen ausbreiten. Sie heißen Schallwellen. Die Schallwellen bringen die Trommelfelle in unseren Ohren zum Schwingen. Wenn Wasser und Staub im Ohr sind, kann das Trommelfell sich nicht mehr genug hin und her bewegen. Das Ohrenschmalz sorgt dafür, dass der Staub gleich nach draußen gebracht wird- Das macht das Ohrenschmalz zusammen mit abgestorbenen Hautschuppen. Unsere Haut erneuert sich ständig. Dafür stirbt die oberste Schicht der Haut ab, und es bildet sich neue Haut. Zusammen wandern abgestorbene Haut und Ohrenschmalz nach außen und nehmen den Staub mit. Wenn wir etwas essen, hilft auch das Kauen, also die Bewegung des Kiefers, dabei.
Das Ohrenschmalz hat außer der Reinigung des Ohres noch eine zweite Aufgabe. Es enthält bittere Stoffe. Diese Bitterstoffe halten Infektionen ab. Sie halten auch kleine Insekten davon ab, ins Ohr einzudringen.
Warum sind Hundenasen feucht?
Egal, ob groß oder klein: Hunde schnüffeln. Sie schnüffeln an Bäumen, am Boden, draußen und im Haus. Ihre Nase ist überall. Und wenn sie uns mit der Nase anstupsen, merken wir: Sie ist kalt und nass. Aber warum sind Hundenasen eigentlich feucht?
Hunde können besser riechen
Mit der feuchten Nase können Hunde besonders gut riechen. Hunde haben 17 bis 30 Mal so viel Riechschleimhaut in der Nase wie Menschen. In der sitzen Riechzellen, die den Geruch wahrnehmen. Hunde können schon einzelne Teilchen von unserem Körperschweiß riechen, die wir noch gar nicht wahrnehmen können. Darum kann man sie auch so gut einsetzen, um Menschen zu finden, die zum Beispiel von Schneelawinen verschüttet wurden.
In der Feuchtigkeit riecht man besser
Die feuchte Nase hilft, dass alle Teilchen, die duften, auch bei den weit hinten liegenden Riechzellen ankommen. Denn dabei kann man besser riechen, als wenn alles trocken ist. Außerdem atmet der Hund, wenn er schnüffelt, viel schneller und atmet mehr Luft ein als wir Menschen. So kommen viele Duftmoleküle - also die kleinen Teilchen, die den Geruch tragen - in Bewegung und gelangen tief in die Nase.
Flüssigkeit macht Hundenase feucht
Dass die Nase feucht ist, hat nichts damit zu tun, dass der Hund sich mit der Zunge über die Nase leckt. In der Hundenase wird eine Flüssigkeit hergestellt, die die Nase feucht hält. Wenn der Hund an etwas Interessantem schnüffelt, wird noch mehr von diesem Sekret produziert. Weil diese Flüssigkeit immer verdunstet, ist die Hundenase auch so kalt. Es ist wie wenn wir uns nach dem Baden nicht abtrocknen: Das Wasser verschwindet langsam und unsere Haut kühlt ab.
Hunde können besser riechen
Mit der feuchten Nase können Hunde besonders gut riechen. Hunde haben 17 bis 30 Mal so viel Riechschleimhaut in der Nase wie Menschen. In der sitzen Riechzellen, die den Geruch wahrnehmen. Hunde können schon einzelne Teilchen von unserem Körperschweiß riechen, die wir noch gar nicht wahrnehmen können. Darum kann man sie auch so gut einsetzen, um Menschen zu finden, die zum Beispiel von Schneelawinen verschüttet wurden.
In der Feuchtigkeit riecht man besser
Die feuchte Nase hilft, dass alle Teilchen, die duften, auch bei den weit hinten liegenden Riechzellen ankommen. Denn dabei kann man besser riechen, als wenn alles trocken ist. Außerdem atmet der Hund, wenn er schnüffelt, viel schneller und atmet mehr Luft ein als wir Menschen. So kommen viele Duftmoleküle - also die kleinen Teilchen, die den Geruch tragen - in Bewegung und gelangen tief in die Nase.
Flüssigkeit macht Hundenase feucht
Dass die Nase feucht ist, hat nichts damit zu tun, dass der Hund sich mit der Zunge über die Nase leckt. In der Hundenase wird eine Flüssigkeit hergestellt, die die Nase feucht hält. Wenn der Hund an etwas Interessantem schnüffelt, wird noch mehr von diesem Sekret produziert. Weil diese Flüssigkeit immer verdunstet, ist die Hundenase auch so kalt. Es ist wie wenn wir uns nach dem Baden nicht abtrocknen: Das Wasser verschwindet langsam und unsere Haut kühlt ab.
Warum läuft uns bei kaltem Wetter die Nase?
Eine Runde spazieren gehen oder toben auf dem Spielplatz - und schon läuft bei kaltem Wetter die Nase. Und das ganz ohne Erkältung. Warum läuft die Nase wie bei einem Schnupfen, wenn es draußen kalt ist?
Kälte ist so ähnlich wie Staub
Kälte ist für die Nase so ähnlich wie Staub. Sie reagiert verschnupft.
Die Luft in der Nase wird aufgewärmt
Die Nase hat im menschlichen Körper mehrere Aufgaben. Sie macht die Atemluft sauber, feucht und warm. Die Nase ähnelt einer Heizung, die die Temperatur misst, bevor sie die Luft erwärmt. Wenn unsere Atemluft kalt ist, melden spezielle Fühler in der Nase das unserem Gehirn. Das weiß dann, dass die Nase die Luft stark aufwärmen muss. Es sorgt dafür, dass mehr warmes Blut in die Nase fließt. Dadurch schwillt das Naseninnere an und erwärmt die Luft, damit sie nicht so eisig im Hals und in der Lunge ankommt.
Krankheitserreger werden abgewehrt
In der Nase gibt es auch immer Flüssigkeit, damit die Schleimhäute in der Nase schön feucht sind. Mit dem Anschwellen produziert die Nase mehr von der Flüssigkeit, genauso wie bei einem Schnupfen. Wenn sehr viel von diesem Sekret produziert wird, läuft es uns aus der Nase. Wir müssen immer wieder die Nase putzen. Das ist zwar lästig, aber das Laufen der Nase ist wichtig. Es läuft nämlich auch vieles heraus, was nicht in die Nase gehört. So wehrt die Nase zum Beispiel Krankheitserreger ab, die sonst in den Körper gelangen.
Kälte ist so ähnlich wie Staub
Kälte ist für die Nase so ähnlich wie Staub. Sie reagiert verschnupft.
Die Luft in der Nase wird aufgewärmt
Die Nase hat im menschlichen Körper mehrere Aufgaben. Sie macht die Atemluft sauber, feucht und warm. Die Nase ähnelt einer Heizung, die die Temperatur misst, bevor sie die Luft erwärmt. Wenn unsere Atemluft kalt ist, melden spezielle Fühler in der Nase das unserem Gehirn. Das weiß dann, dass die Nase die Luft stark aufwärmen muss. Es sorgt dafür, dass mehr warmes Blut in die Nase fließt. Dadurch schwillt das Naseninnere an und erwärmt die Luft, damit sie nicht so eisig im Hals und in der Lunge ankommt.
Krankheitserreger werden abgewehrt
In der Nase gibt es auch immer Flüssigkeit, damit die Schleimhäute in der Nase schön feucht sind. Mit dem Anschwellen produziert die Nase mehr von der Flüssigkeit, genauso wie bei einem Schnupfen. Wenn sehr viel von diesem Sekret produziert wird, läuft es uns aus der Nase. Wir müssen immer wieder die Nase putzen. Das ist zwar lästig, aber das Laufen der Nase ist wichtig. Es läuft nämlich auch vieles heraus, was nicht in die Nase gehört. So wehrt die Nase zum Beispiel Krankheitserreger ab, die sonst in den Körper gelangen.
Warum träumen wir eigentlich?
Träume gehören zum Schlaf dazu. Auch wenn wir uns nicht immer an sie erinnern können. Manchmal dauert es nach dem Aufwachen aber auch einige Minuten, bevor wir realisieren, dass das eben Erlebte nur im Traum statt gefunden hat. Wann und warum wir träumen, wieso jeder Mensch Albträume hat, ob auch Tiere träumen und vieles mehr erfährst du hier.
Was ist die REM-Phase?
Im Schlaf durchlaufen wir mehrere Phasen. Die Nacht beginnt meist mit einer traumlosen Einschlafphase, auf die der sogenannte REM-Schlaf folgt. Die Buchstaben stehen für "Rapid Eye Movement", was übersetzt "schnelle Augenbewegungen" bedeutet. In dieser Phase ist unser limbisches System im Gehirn noch aktiver als im Wachzustand. Seine Aufgabe ist die Verarbeitung von Emotionen - im Schlaf hauptsächlich von Ängsten. Gleichzeitig ist der Teil des Gehirns, der das rationale, also logische Denken steuert, nicht aktiv. Unsere Träume kommen uns deshalb real vor, selbst wenn die seltsamsten Wesen darin auftauchen oder unwahrscheinliche Dinge geschehen.
Warum träumen wir von seltsamen Dingen?
Wenn wir schlafen, haben wir unsere Augen geschlossen. Daher muss unser Gehirn die Bilder, die uns im Traum erscheinen, aus all dem, was wir jemals tatsächlich gesehen haben, zusammenfügen. Das gelingt jedoch nicht immer ganz und so erscheinen uns schon einmal grüne Monster oder überlebensgroße Spinnen im Traum. Alles was wir träumen, haben wir außerdem irgendwann einmal gesehen, gelesen oder erlebt. Wenn wir zum Beispiel von einem Bären träumen, der Sahnetorte isst, haben wir ihn vielleicht in einem Lexikon oder im Fernsehen gesehen. Unser Gehirn verbindet diese Erinnerung mit der Sahnetorte, weil wir womöglich erst vor Kurzem ein Stück gegessen haben. Da der Teil unseres Gehirns, der für Sinneswahrnehmungen und Bewegungen verantwortlich ist, nachts wach ist, haben wir im Traum häufig das Gefühl, selbst aktiv zu sein. Damit wir das im Schlaf Erlebte aber nicht in die Tat umsetzen, ist unser Körper in der Nacht gelähmt. Sonst würden wir vielleicht aufspringen und uns oder andere beim Kampf gegen die Traummonster verletzen.
Albträume unter Kontrolle
Jeder hat ab und zu einen Albtraum - das ist auch völlig normal. Manche Menschen träumen jedoch regelmäßig schlecht. Eine mögliche Ursache ist Stress durch anstehende Prüfungen oder eine Krankheit. Aber auch die Veranlagung spielt eine Rolle. In beiden Fällen helfen Medikamente wie Schlaftabletten nur wenig. Forscher empfehlen stattdessen ein spezielles Hirntraining: das Klarträumen oder auch "luzides Träumen". Luzid bedeutet soviel wie hell oder klar. Das Gehirn nimmt dabei zwei Bewusstseinszustände gleichzeitig ein: Während wir schlafen, überprüft unser Gehirn, ob das Geträumte real ist. Es ist sogar möglich, die eigenen Träume selbst zu lenken. Das Klarträumen muss jedoch regelmäßig geübt werden, damit es funktioniert. Verschiedene Techniken sind möglich. Man kann sich beispielsweise mehrmals, bevor man ins Bett geht, selbst sagen: "In dieser Nacht werde ich einen luziden Traum haben." Oder man fragt sich tagsüber immer wieder, ob man träumt oder wach ist. Man muss also üben, den eigenen Bewusstseinszustand zu hinterfragen, damit das auch im Schlaf funktioniert. Am besten bekommt man Albträume jedoch in den Griff, indem man sich tagsüber mit dem, was man geträumt hat, beschäftigt und überlegt, warum man schlecht geträumt hat. So kann man die negativen Gefühle verarbeiten und auf lange Sicht aus seinen Träumen vertreiben.
Warum träumen wir überhaupt?
Das konnten Forscher bis heute noch nicht ganz klären. Mehrere Antworten kommen in Frage. Träumen könnte uns helfen, Konflikte zu verarbeiten. Möglich ist allerdings auch, dass unsere Träume ganz zufällig entstehen, da unser Bewusstsein in der Nacht nur eingeschränkt funktioniert und viele Eindrücke wahllos miteinander vermischt. Möglich ist auch, dass wir im Traum Situationen durchleben, die uns in Zukunft wirklich begegnen könnten. Der Traum wäre also eine Art Training, das uns auf gefährliche Situationen vorbereitet. Auch ohne dass wir uns bewusst daran erinnern, wüssten wir laut dieser Theorie also, was im Ernstfall zu tun ist. Träumen könnte uns aber auch dabei helfen, Gelerntes besser zu speichern. Wenn man zum Beispiel viele neue Vokabeln in Englisch geübt hat, geht das Gehirn im Schlaf noch einmal alles durch und prägt sich die Wörter besonders gut ein.
Oneirologie: Den Träumen auf der Spur
Mit der Deutung von Träumen beschäftigen sich die sogenannten Oneirologen. "Oneiros" ist griechisch und bedeutet "der Traum". Die Traumforscher untersuchen die Bilder, Handlungen und Gefühle aus unseren Träumen und versuchen sie zu deuten. In der Antike glaubten die Menschen, dass eine außermenschliche oder sogar göttliche Quelle den Menschen Botschaften im Traum übermittelt. Heutzutage zweifeln Forscher jedoch daran, dass hinter unseren Träumen ein tieferer Sinn steckt.
Wenn Tiere träumen... Übrigens: Nicht nur wir Menschen, sondern auch manche Tiere träumen. Sie können nur nicht davon erzählen. Im Falle eines Gorillas namens Michael war jedoch selbst das einmal der Fall: Er konnte durch eine besondere Zeichensprache mit den Menschen kommunizieren und hat seinen Pflegern im Zoo von einem Albtraum erzählt, in dem seine Mutter von Wilderern erlegt worden ist. Bei Ratten konnten Forscher durch ein Experiment ebenfalls nachweisen, dass sie träumen. Die Tiere verbrachten einen Tag in einem Labyrinth. Dabei wurden ihre Hirnströme gemessen. In der darauf folgenden Nacht ähnelten die gemessenen Ströme denen des Tages, als sie durch das Labyrinth geirrt waren. Die Ratten haben das Erlebte also vermutlich im Traum verarbeitet.
Was ist die REM-Phase?
Im Schlaf durchlaufen wir mehrere Phasen. Die Nacht beginnt meist mit einer traumlosen Einschlafphase, auf die der sogenannte REM-Schlaf folgt. Die Buchstaben stehen für "Rapid Eye Movement", was übersetzt "schnelle Augenbewegungen" bedeutet. In dieser Phase ist unser limbisches System im Gehirn noch aktiver als im Wachzustand. Seine Aufgabe ist die Verarbeitung von Emotionen - im Schlaf hauptsächlich von Ängsten. Gleichzeitig ist der Teil des Gehirns, der das rationale, also logische Denken steuert, nicht aktiv. Unsere Träume kommen uns deshalb real vor, selbst wenn die seltsamsten Wesen darin auftauchen oder unwahrscheinliche Dinge geschehen.
Warum träumen wir von seltsamen Dingen?
Wenn wir schlafen, haben wir unsere Augen geschlossen. Daher muss unser Gehirn die Bilder, die uns im Traum erscheinen, aus all dem, was wir jemals tatsächlich gesehen haben, zusammenfügen. Das gelingt jedoch nicht immer ganz und so erscheinen uns schon einmal grüne Monster oder überlebensgroße Spinnen im Traum. Alles was wir träumen, haben wir außerdem irgendwann einmal gesehen, gelesen oder erlebt. Wenn wir zum Beispiel von einem Bären träumen, der Sahnetorte isst, haben wir ihn vielleicht in einem Lexikon oder im Fernsehen gesehen. Unser Gehirn verbindet diese Erinnerung mit der Sahnetorte, weil wir womöglich erst vor Kurzem ein Stück gegessen haben. Da der Teil unseres Gehirns, der für Sinneswahrnehmungen und Bewegungen verantwortlich ist, nachts wach ist, haben wir im Traum häufig das Gefühl, selbst aktiv zu sein. Damit wir das im Schlaf Erlebte aber nicht in die Tat umsetzen, ist unser Körper in der Nacht gelähmt. Sonst würden wir vielleicht aufspringen und uns oder andere beim Kampf gegen die Traummonster verletzen.
Albträume unter Kontrolle
Jeder hat ab und zu einen Albtraum - das ist auch völlig normal. Manche Menschen träumen jedoch regelmäßig schlecht. Eine mögliche Ursache ist Stress durch anstehende Prüfungen oder eine Krankheit. Aber auch die Veranlagung spielt eine Rolle. In beiden Fällen helfen Medikamente wie Schlaftabletten nur wenig. Forscher empfehlen stattdessen ein spezielles Hirntraining: das Klarträumen oder auch "luzides Träumen". Luzid bedeutet soviel wie hell oder klar. Das Gehirn nimmt dabei zwei Bewusstseinszustände gleichzeitig ein: Während wir schlafen, überprüft unser Gehirn, ob das Geträumte real ist. Es ist sogar möglich, die eigenen Träume selbst zu lenken. Das Klarträumen muss jedoch regelmäßig geübt werden, damit es funktioniert. Verschiedene Techniken sind möglich. Man kann sich beispielsweise mehrmals, bevor man ins Bett geht, selbst sagen: "In dieser Nacht werde ich einen luziden Traum haben." Oder man fragt sich tagsüber immer wieder, ob man träumt oder wach ist. Man muss also üben, den eigenen Bewusstseinszustand zu hinterfragen, damit das auch im Schlaf funktioniert. Am besten bekommt man Albträume jedoch in den Griff, indem man sich tagsüber mit dem, was man geträumt hat, beschäftigt und überlegt, warum man schlecht geträumt hat. So kann man die negativen Gefühle verarbeiten und auf lange Sicht aus seinen Träumen vertreiben.
Warum träumen wir überhaupt?
Das konnten Forscher bis heute noch nicht ganz klären. Mehrere Antworten kommen in Frage. Träumen könnte uns helfen, Konflikte zu verarbeiten. Möglich ist allerdings auch, dass unsere Träume ganz zufällig entstehen, da unser Bewusstsein in der Nacht nur eingeschränkt funktioniert und viele Eindrücke wahllos miteinander vermischt. Möglich ist auch, dass wir im Traum Situationen durchleben, die uns in Zukunft wirklich begegnen könnten. Der Traum wäre also eine Art Training, das uns auf gefährliche Situationen vorbereitet. Auch ohne dass wir uns bewusst daran erinnern, wüssten wir laut dieser Theorie also, was im Ernstfall zu tun ist. Träumen könnte uns aber auch dabei helfen, Gelerntes besser zu speichern. Wenn man zum Beispiel viele neue Vokabeln in Englisch geübt hat, geht das Gehirn im Schlaf noch einmal alles durch und prägt sich die Wörter besonders gut ein.
Oneirologie: Den Träumen auf der Spur
Mit der Deutung von Träumen beschäftigen sich die sogenannten Oneirologen. "Oneiros" ist griechisch und bedeutet "der Traum". Die Traumforscher untersuchen die Bilder, Handlungen und Gefühle aus unseren Träumen und versuchen sie zu deuten. In der Antike glaubten die Menschen, dass eine außermenschliche oder sogar göttliche Quelle den Menschen Botschaften im Traum übermittelt. Heutzutage zweifeln Forscher jedoch daran, dass hinter unseren Träumen ein tieferer Sinn steckt.
Wenn Tiere träumen... Übrigens: Nicht nur wir Menschen, sondern auch manche Tiere träumen. Sie können nur nicht davon erzählen. Im Falle eines Gorillas namens Michael war jedoch selbst das einmal der Fall: Er konnte durch eine besondere Zeichensprache mit den Menschen kommunizieren und hat seinen Pflegern im Zoo von einem Albtraum erzählt, in dem seine Mutter von Wilderern erlegt worden ist. Bei Ratten konnten Forscher durch ein Experiment ebenfalls nachweisen, dass sie träumen. Die Tiere verbrachten einen Tag in einem Labyrinth. Dabei wurden ihre Hirnströme gemessen. In der darauf folgenden Nacht ähnelten die gemessenen Ströme denen des Tages, als sie durch das Labyrinth geirrt waren. Die Ratten haben das Erlebte also vermutlich im Traum verarbeitet.
Wie wächst eine Wunde wieder zu?
Wenn wir hinfallen und uns das Knie aufschlagen, läuft aus der Wunde dunkelrotes Blut. Das sieht nicht schön aus. Es ist aber gar nicht so schlimm. Denn so eine Wunde wächst meistens schnell wieder zu. Doch wie funktioniert das eigentlich?
Das Blut kümmert sich darum, dass die Wunde wieder zu wächst. Im Blut stecken viele kleine Helfer. Zum Beispiel gibt es die Blutplättchen. Sie sammeln sich an der blutenden Stelle. Weil sie klebrig sind, werden sie nach und nach zu einer dichten Masse. So dichten sie die Wunde nach außen hin ab.
An der Wunde passiert aber noch mehr. Denn im Blut steckt auch noch das Blutplasma. Aus dem Blutplasma bildet sich ein dichtes Netz. In dem Netz verfangen sich die Blutkörperchen. Es gibt rote und weiße Blutkörperchen. Sie sorgen dafür, dass sich auf der Wunde ein Schorf bildet. Dadurch hört die Wunde auf, zu bluten.
Die weißen Blutkörperchen machen sogar noch mehr. Sie sind so eine Art Körperpolizei. Zum Beispiel wehren sie Bakterien und Viren ab. Bakterien und Viren sind kleine Eindringlinge. Wenn sie in den Körper kommen, können sie Krankheiten auslösen.
Nach einigen Tagen ist die Wunde meistens wieder zusammengewachsen. Die Hautzellen drum herum haben neues Gewebe gebildet. Manchmal bleibt von einer Wunde eine Narbe übrig. Das kann zum Beispiel passieren, wenn die Wunde tief war.
Das Blut kümmert sich darum, dass die Wunde wieder zu wächst. Im Blut stecken viele kleine Helfer. Zum Beispiel gibt es die Blutplättchen. Sie sammeln sich an der blutenden Stelle. Weil sie klebrig sind, werden sie nach und nach zu einer dichten Masse. So dichten sie die Wunde nach außen hin ab.
An der Wunde passiert aber noch mehr. Denn im Blut steckt auch noch das Blutplasma. Aus dem Blutplasma bildet sich ein dichtes Netz. In dem Netz verfangen sich die Blutkörperchen. Es gibt rote und weiße Blutkörperchen. Sie sorgen dafür, dass sich auf der Wunde ein Schorf bildet. Dadurch hört die Wunde auf, zu bluten.
Die weißen Blutkörperchen machen sogar noch mehr. Sie sind so eine Art Körperpolizei. Zum Beispiel wehren sie Bakterien und Viren ab. Bakterien und Viren sind kleine Eindringlinge. Wenn sie in den Körper kommen, können sie Krankheiten auslösen.
Nach einigen Tagen ist die Wunde meistens wieder zusammengewachsen. Die Hautzellen drum herum haben neues Gewebe gebildet. Manchmal bleibt von einer Wunde eine Narbe übrig. Das kann zum Beispiel passieren, wenn die Wunde tief war.
Warum schnarchen manche Menschen?
Beim Schlafen erholen sich die Menschen und bekommen neue Kraft. Manche Menschen können aber nachts nicht gut schlafen und sind dann auch tagsüber oft müde. Diese Leute haben Schlafstörungen. Eine häufige Schlafstörung kann das Schnarchen sein. Schnarcher erzeugen beim Luftholen laute Geräusche und halten damit auch noch ihren Mann oder ihre Frau wach. Doch warum schnarchen manche Menschen eigentlich?
Muskeln erschlaffen beim Einschlafen
Beim Einschlafen erschlaffen die Muskeln. Muskeln braucht der Mensch für jede Bewegung, zum Beispiel zum Laufen, Schreiben, Lachen oder Sprechen. Auch die Zunge und der Rachen können beim Schlafen entspannen.
Schnarchgeräusch durch Baumeln der Zunge beim Atmen
Weil jeder Mensch atmen muss, strömt immer Luft durch Nase oder Mund durch den Hals bis in die Lungen. Die entspannte Zunge und Teile des Rachens baumeln beim Schnarchen im Luftstrom und machen das typische Schnarchgeräusch. Das Gaumensegel mit dem Zäpfchen hinten im Mund ist oft an der Entstehung des Schnarchens beteiligt.
Auch bei Erkältungen schnarcht man
Jeder Mensch kann ab und zu mal schnarchen. Erwachsene tun das häufiger als Kinder und Männer öfter als Frauen. Männer haben im Vergleich zu Frauen von Natur aus mehr Muskeln, die im Schlaf entspannen. Auch wer eine Erkältung, eine Mandelentzündung oder andere Krankheiten in Nase, Mund oder Hals hat, schnarcht oft.
Übergewicht und Alkohol fördern das Schnarchen
Der typische Schnarcher schläft auf dem Rücken mit offenem Mund. Doch auch mit geschlossenem Mund und beim Schlafen auf der Seite oder dem Bauch ist Schnarchen möglich. Übergewicht und das Trinken von alkoholischen Getränken wie Bier, Wein und Schnaps fördern das Schnarchen ebenfalls. Alkohol entspannt die Muskeln noch zusätzlich. Und übergewichtige Menschen haben mehr Fettgewebe zum Beispiel an Hals und Gesicht. Das Fett drückt wie ein Gewicht im Hals und macht den Platz für den Luftstrom zur
Muskeln erschlaffen beim Einschlafen
Beim Einschlafen erschlaffen die Muskeln. Muskeln braucht der Mensch für jede Bewegung, zum Beispiel zum Laufen, Schreiben, Lachen oder Sprechen. Auch die Zunge und der Rachen können beim Schlafen entspannen.
Schnarchgeräusch durch Baumeln der Zunge beim Atmen
Weil jeder Mensch atmen muss, strömt immer Luft durch Nase oder Mund durch den Hals bis in die Lungen. Die entspannte Zunge und Teile des Rachens baumeln beim Schnarchen im Luftstrom und machen das typische Schnarchgeräusch. Das Gaumensegel mit dem Zäpfchen hinten im Mund ist oft an der Entstehung des Schnarchens beteiligt.
Auch bei Erkältungen schnarcht man
Jeder Mensch kann ab und zu mal schnarchen. Erwachsene tun das häufiger als Kinder und Männer öfter als Frauen. Männer haben im Vergleich zu Frauen von Natur aus mehr Muskeln, die im Schlaf entspannen. Auch wer eine Erkältung, eine Mandelentzündung oder andere Krankheiten in Nase, Mund oder Hals hat, schnarcht oft.
Übergewicht und Alkohol fördern das Schnarchen
Der typische Schnarcher schläft auf dem Rücken mit offenem Mund. Doch auch mit geschlossenem Mund und beim Schlafen auf der Seite oder dem Bauch ist Schnarchen möglich. Übergewicht und das Trinken von alkoholischen Getränken wie Bier, Wein und Schnaps fördern das Schnarchen ebenfalls. Alkohol entspannt die Muskeln noch zusätzlich. Und übergewichtige Menschen haben mehr Fettgewebe zum Beispiel an Hals und Gesicht. Das Fett drückt wie ein Gewicht im Hals und macht den Platz für den Luftstrom zur
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