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Wie kommen die Geräusche beim Niesen zustande?

Wer einen Niesreiz verspürt, atmet tief ein und verschließt im Kehlkopf die Stimmritze. Danach zieht sich die Atemmuskulatur in Brust und Bauch schnell zusammen, sodass die eingeatmete Luft mit bis zu 180 km/h in Mundhöhle und Nasen- Rachen-Raum entweicht. Die Stimmritze öffnet sich unter dem Druck wieder, ganz plötzlich. Dadurch entsteht ein hustenähnliches Geräusch. Gleichzeitig entweicht der Mundhöhle ein Zischlaut: das „Hatschi“. Es entsteht, weil sich die Zunge reflexartig gegen den Gaumen drückt – und die Luft zwischen Gaumen und Zunge hindurchrauscht. Übrigens: Wollen Sie ein Niesen krampfhaft unterdrücken, sollten Sie die Luft möglichst kontrolliert aus der Lunge über die Nase entweichen lassen. Das hustenähnliche Geräusch im geschlossenen Mund lässt sich so aber nicht vermeiden!

Und warum sagen wir „Gesundheit“? Streng genommen sollen wir das ja nach den neusten Knigge-Empfehlungen nicht mehr tun. Trotzdem, der Mensch ist ein Gewohnheitstier, sagen es viele noch ganz automatisch. Das erwiderte „Gesundheit“ ist eine Art Schutzreaktion, die sich ganz abergläubische Menschen haben einfallen lassen. Denn die glaubten mitunter, das Niesen müsse ein Zeichen des Bösen sein. So wünschten sie sich dann mehr sich selbst Gesundheit als dem Niesenden ... Karl-Heinz Göttert führt in seinem Büchlein „Daumendrücken. Der ganz normale Aberglaube im Alltag“, Reclam 2003, noch eine lustige Variante dieses schon alten Aberglaubens an: Wer sich morgens die Schuhe anziehe und dabei niesen müsse, könne sich gleich wieder ins Bett begeben – denn das verheiße nichts Gutes für den Tag ...

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Woher stammt der Lebkuchen?

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Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
Pfeffe…

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Allgemein bedeutet: Es darf grundsätzlich jeder wählen gehen, der deutscher Staatsbürger ist und das achtzehnte Lebensjahr bis zum Wahltag vollendet hat – unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes oder sonstiger Kriterien.

Unmittelbar bedeutet: Wir wählen unsere Abgeordneten direkt und nicht über eine zwischengeschaltete Instanz, wie es zum Beispiel die Wahlmänner in den USA sind.

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Gleich bedeutet: Jede gültige Stimme hat das gleiche Gewicht, egal von wem sie abgegeben wurde. Bestimmte Stimmen anders zu gewichten aufgrund von irgendwelchen Kriterien wäre unzulässig. Einzige Ausnahme: Wer se…

Wer hat die Jeans erfunden?

Jeanshosen sind praktisch und sehen gut aus. Viele Menschen auf der ganzen Welt ziehen sie gerne an. Doch wer hat die Jeans eigentlich erfunden?
1873 wurde die Jeans zum ersten Mal verkauftLevi Strauss nennt man auch den 'Vater der Jeans', weil er als erster diese Hosen verkauft hat. Das war im Jahr 1873.

Levi Strauss wanderte in die USA ausLevi Strauss kam aus Buttenheim. Er wanderte aber als junger Mann in die USA aus. Ein paar Jahre später wurde im Westen der USA Gold gefunden. Aus Gold wird zum Beispiel teurer Schmuck hergestellt. Viele Menschen gingen daraufhin in den Westen der USA, denn sie wollten Gold finden und reich werden. Levi Strauss ging auch dorthin. Er begann, Geschäfte mit allem zu beliefern, was die Goldsucher jeden Tag brauchten. Dazu gehörten zum Beispiel Zahnbürsten und Knöpfe.

Nieten machen die Jeans besonders stabilIm Jahr 1872 schlug ein Schneider namens Jacob Davis Levi Strauss vor, besondere Arbeitshosen für die Goldsucher zu nähen. Die Hosen der Golds…