Warum können Schiffe schwimmen?

Manche Leute fahren mit Schiffen in den Urlaub oder machen eine Bootsfahrt auf einem See. Schiffe bringen Autos, Lebensmittel und andere Dinge von einem Land zum anderen. Viele Schiffe werden aus Metall gebaut. Wenn wir ein Stück Eisen ins Meer schmeißen, geht es unter. Warum aber können Schiffe schwimmen?

Schiffe sind Hohlkörper
Das Gewicht des Schiffes ist egal, solange die Form stimmt. Denn Schiffe schwimmen, weil sie Hohlkörper sind. Die Tatsache, dass sie innen hohl sind, sorgt dafür, dass sie nicht untergehen. Beim Schwimmen wirken nämlich zwei verschiedene Kräfte: Das Gewicht des Schiffes drückt es nach unten, unter Wasser. Das Wasser aber drückt das Schiff nach oben. Wenn beide Kräfte gleich groß sind, dann können Dinge schwimmen - egal, aus welchem Material sie sind. Das Schiff muss so viel Wasser verdrängen wie es wiegt. Je mehr Wasser verdrängt wird, umso stärker ist die Kraft, mit der das Wasser das Schiff nach oben drückt. Die Schiffe sind so geformt, dass sie mehr Wasser verdrängen als eine Metallplatte oder eine Eisenkugel. Wenn ein Schiff keine Ladung hat, liegt es nicht so tief im Wasser. Je mehr Gewicht auf das Schiff geladen wird, umso tiefer taucht es ein. Dadurch verdrängt es mehr Wasser. Es kann immer noch schwimmen.


Kräfte müssen gleich groß sein
Der Mathematiker Archimedes fand schon vor über 2000 Jahren heraus, warum Schiffe schwimmen. Er entdeckte, dass die Kraft, mit der das Schiff nach unten drückt genauso groß sein muss wie der Druck, den das Wasser von unten auf das Schiff ausübt.

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