Warum rauscht der Wasserkocher?

Kaum schaltet man den Wasserkocher ein, hört man ein lautes Rauschen. Das kommt daher, da sich das Wasser am Heizboden besonders schnell erhitzt. 
Dort bilden sich Wasserdampfbläschen, die im Wasser aufsteigen. 
Dringen diese Bläschen in kühlere Wasserschichten, kühlen sie rasant ab, platzen und sinken wieder ab. Das wiederholt sich so oft, bis das gesamte Wasser heiß ist und als Dampf aufsteigt. 
Das Rauschen, was man hört, stammt von den Bläschen, die platzen.

Was ist Kohlensäure?

Es handelt sich um ein Gas - Kohlenstoffdioxid.
Das wird in eine Flasche gepresst. Die Kohlensäure entsteht nun aus Wasser und Kohlenstoffdioxid. Durch das Öffnen einer Flasche steigen dann die größeren Bläschen hoch.

Warum schrumpfen wir im Alter?

Im Alter werden die meisten Menschen etwas kleiner.
Das liegt vor allem an den Bandscheiben in der Wirbelsäule. Sie entlasten die einzelnen Wirbel und dämpfen den Druck des Körpers ab.
Bei älteren Menschen nimmt der Wasseranteil im Körper ab, auch in den Bandscheiben.
Sie werden dünner. Dadurch wird die Wirbelsäule kürzer.

Was ist die innere Uhr?

In jeder Körperzelle tickt eine eigene Uhr im 24-Stunden-Rhythmus. Der Wechsel von Tag und Nacht gibt ihren Takt an – also Licht und Dunkelheit. Das Lichtsignal nehmen wir über die Augen auf. Sitz der inneren Uhr ist ein winziger Zellhaufen im Gehirn. Durch das Signal der Augen passt er sich immer wieder neu an die aktuelle Umwelt an.

Das Schlafverhalten passt sich sogar dem zeitlichen Fortgang der Dämmerung von Osten nach Westen innerhalb einer Zeitzone an. Deshalb hat nur 1 Stunde Zeitverschiebung bereits einen großen Effekt.

Die Innere Uhr steuert auch folgendes:
- das Gehirn, dem kniffelige Denkprozesse zwischen 10 und 12 Uhr am leichtesten fallen.
- die Verdauung, denn zur Mittagszeit zwischen 12 und 14 Uhr wird am meisten Magensäure gebildet.
- das Schmerzempfinden, das am frühen Nachmittag auf seinem Tiefpunkt ist.
- die Leber, die zwischen 18 und 20 Uhr ihr Leistungshoch hat

Warum knurrt der Magen?

… weil er leer ist...

In den Wänden vom Magen sind Muskeln, die durch die Bewegungen den Essensbrei kräftig durchkneten. Das geschieht nicht nur bei vollem Magen.
Wenn der Magen leer ist, befinden sich dort Luft und Flüssigkeit, die durch diese Muskeln bewegt werden.
Darum knurrt und gluckert es manchmal im Bauch.

Bei dünnen Menschen ist das Magenknurren lauter als bei dicken. Das Fettpolster dämpft die Geräusche etwas. ;-)

Warum fressen Krokodile Steine?

Krokodile lauern dicht unter der Wasseroberfläche auf Beute. Dabei schauen nur Augen und Nasenlöcher aus dem Wasser.

Damit die Tiere in dieser Lauerstellung längere Zeit verharren können, dürfen sie nicht zu leicht sein. Darum fressen die Panzerechsen Steine, um schwerer zu sein. Das Gewicht der Steine zieht die Krokodile unter Wasser, so dass ihr Körper für vermeintliche Opfer verborgen bleibt.

Des Weiteren erleichtern die Magensteine dem Reptil die Verdauung, da sie die Nahrung zermalmen.

Warum feiern die Mexikaner den "Tag der Toten"?

Jedes Jahr am 1. November feiern die Mexikaner ein rauschendes Fest zu Ehren ihrer Toten Angehörigen und Freunde.

Tage zuvor werden die Straßen mit bunten Blumen und Skeletten aus Pappmaschee geschmückt. Für die Mexikaner gehört der Tod zum Leben dazu. Sie glauben dass am "Dia de Muertos" ("Tag der Toten") die Seelen der Verstorbenen zu ihren Familien zurückkommen, um sie zu besuchen. Die Familien treffen sich daher auf den Friedhöfen, um gemeinsam zu essen und zu trinken - so als wären die Verstorbenen unter ihnen.

Warum kann man sich im Spiegel sehen?

Nicht nur ein Spiegel spiegelt, sondern auch die Oberflächen von Wasser und Glasscheiben.

Alle diese Flächen sind besonders glatt.
Ein Spiegelbild entsteht, wenn Licht auf eine sehr glatte Oberfläche trifft und von dieser Fläche in den Raum zurückgeworfen wird. So entsteht ein Bild von einem, wie man in den Spiegel oder die Oberfläche eines ruhigen Sees blickt.

Wie wird Honig gemacht?

Er wird von fleißigen Bienen hergestellt. Sie saugen Nektar von den Pflanzen und bringen ihn zum Bienenstock. Dort verarbeiten sie ihn weiter. Sie nehmen das Wasser heraus, damit er nicht so flüssig ist. Wenn sie ihn mit Bienenwachs in ihren Waben verschließen, weiß der Imker, dass der Nektar zu Honig geworden ist. Er befreit die Waben vom Wachs.. Beim Schleudern in der Honigschleuder fließt der Honig aus den Waben heraus.
Woher wissen Bienen, wo es Nektar gibt? Sie tanzen in Form einer 8. Je nach Ausrichtung des Tanzes zeigen sie, wo und wie weit die Wiese entfernt ist und wie viele Blumen es gibt.

Wie verständigen sich Ameisen?

Ameisen reden nicht miteinander aber sie können sich untereinander verständigen.
Sie "sprechen" miteinander, indem sie sich berühren, mit den Fühlern beklopfen oder gegenseitig füttern.
Sie können sich auch mit Hilfe ihrer Duftstoffe verständigen. Mit diesen markieren sie die Straße (Ameisenstraße), auf der sie sich bewegen. Andere Ameisen folgen der Duftspur.
Hat eine Ameise eine gute Beute gefunden, kann sie dies mit Düften den anderen mitteilen.

Warum ist der Himmel manchmal rot?

Tagsüber ist der Himmel blau, aber morgens und abends manchmal am Horizont rötlich?
Warum?
Sonnenlicht besteht aus vielen Farben. Welches wir davon sehen, hängt vom Stand der Sonne ab.
Wenn die Sonne hoch am Himmel steht ist der Weg des Lichts durch die Atmosphäre recht kurz. Dann wird dabei hauptsächlich die Farbe blau gestreut - der Himmel erscheint uns blau.
Wenn die Sonne tief steht (abends und morgens) ist der Weg des Lichts durch die Atmosphäre viel länger. Der Blauanteil verringert sich und das Rot gewinnt Überhand. Daher kommen die Wörter "Morgenrot" und "Abendrot"

Woraus besteht ein Radiergummi?

Der Rohstoff für Radiergummis wird aus dem Kautschukbaum - auch Gummibaum genannt - gewonnen.
Genauer gesagt aus dem Milchsaft (Latex) des Baums.

Wie bei der Käseherstellung wird dieser Milchsaft ausgeflockt - er wird fester.
Dem Kautschuk wird nun eine Art feiner Sand (Quarzmehl) und weitere Pulver zugefügt. Das alles wird vermengt, geknetet und in kleine Radiergummis geschnitte.

Heute gibt es Radiergummis auch aus Kunststoff.

Früher wurden auch Kaugummis aus Milchsaft gemacht.

Wer erfand den Kindergarten?

Im 19. Jahrhundert zogen viele Familien vom Land in die Stadt, weil es dort mehr Arbeit gab.
Da sie meist arm waren, mussten die Eltern hart arbeiten gehen, für die Kinder blieb kaum Zeit. Daher war es wichtig, dass sie betreut wurden.

Es gab immer mehr Einrichtungen für Kinder, meist von Kirchen.

Der die erste Art von Kindergarten gab es in Deutschland schon um 1780.

Den Namen "Kindergarten" hat sich Friedrich Fröbel ausgedacht. Er hatte die Idee, dass Kinder sich durch Erziehung und liebevolle Begleitung frei entwickeln können. So wie in einem Garten die Blumen gepflegt und gegossen werden und dadurch alleine wachsen.

Seit wann gibt es Schultüten?

Den Brauch der Schultüten gibt es in Deutschland schon seit fast 200 Jahren.
Erste Zuckertüten erhielten die Kinder in Thüringen und Anhalt, im Vogtland und Erzgebirge. Damit wollten die Eltern ihren Kindern den Schulbeginn - den "Ernst des Lebens" wie man sagt, etwas versüßen.

Was bedeutet der Ausdruck "im 7.Himmel sein"?

Die Redewendung kommt ursprünglich aus der Bibel.

Dort besteht der Himmel aus mehreren Himmelssphären. Die siebte wird als höchste und beste bezeichnet, weil in ihr Gott und die Engel wohnen.

Wenn man also verliebt ist und froh, dann ist man nach dem Glauben der frühen Christen so glücklich, als wäre man im Siebten Himmel, ganz nah bei Gott.

Wann wurde das Alphabet erfunden?

Das erste Alphabet wurde vor etwa 3.600 Jahren im Nahen Osten erfunden. Es hatte 22 Buchstaben.

Andere Völker erfuhren durch seefahrende Kaufleute von dieser Erfindung.

Der Name "Alphabet" stammt von den Griechen, denn dort heißen die ersten Buchstaben Alpha und Beta.

Das längste Alphabet hat die Khmer-Sprache. Diese wird vor allem in Kambodscha gesprochen und hat 74 Symbole.


Warum fährt man in England auf der Linken Seite?

Der Linksverkehr in England stammt aus der Zeit der Ritter.

Diese hielten damals ihre Pferde mit der linken Hand am Zügel, damit sie die rechte Hand für das Schwert frei hatten.
Sie ritten immer auf der linken Wegseite, um einen Angreifer mit dem Schwer gut abwehren zu können.

Diese Regel, links zu fahren, wurde später von den Kutschfahrern und Autofahrern übernommen.

Linksverkehr gibt es auch in Japan, Australien und Neuseeland.

Warum schmilzt heißer Käse?

Das passiert, weil sich das im Käse enthaltene Fett bei Hitze ausdehnt und sich die Eiweißmoleküle dadurch verformen. Der Käse wird weich und zieht Fäden.

Woher kommen die Namen der Monate?

Die Römer sind schuld daran.

Januar wurde nach "Janus" (Gott des Anfangs) benannt
Februar nach "februare" ("reinigen")
März = Kriegsgott Mars
April kommt von "aperire" ("öffnen")
Mai bezieht sich auf die Erdgöttin Maja
Juni auf Schutzgöttin der Ehe Juno
Juli ist benannt nach Julius Cäsar (100-44v.Chr)
August nach Kaiser Augustus (63 v.Chr. - 14n.Chr.)

Die weiteren Monate werden heruntergezählt
September = der Siebte
Oktober = der Achte
November = der Neunte
Dezember = der Zehnte

Bis zum Jahr 153v.Chr. war der Jahresbeginn im römischen Kalender der 1. März.

Warum brennt die Chilischote auf der Zunge?

Wenn man auf eine Chilischote beißt, ist das eine schmerzhafte Erfahrung.
Für den Schmerz ist der in der Chilischote enthaltende Stoff Capsaicin verantwortlich.
Er reagiert mit den Zellen unserer Mundschleimhaut und löst Brennen und Schweißbrüche aus.

Was hilft?
Milch oder Zucker.

Das in der Milch enthaltende Fett löst die Scharfstoffe von der Zunge und mildert das Brennen.

Zucker neutralisiert die Schärfe des Capsaicins.

Man kann den Körper an die Schärfe gewöhnen. Wichtig dabei, mit dem Genuss von weniger scharfen Chilischoten beginnen und nach und nach den Schärfegrad steigern.