Was sind die Langerhansschen Inseln?

Was sind die Langerhansschen Inseln?

Die Langerhansschen Inseln sind Zellbündelungen in der Bauchspeicheldrüse, die das Hormon Insulin produzieren, die Höhe des Blutzuckerspiegels registrieren und dementsprechend Insulin ausschütten. Benannt sind sie nach ihrem Entdecker, dem Mediziner Paul Langerhans (1847–1888). Jeder von uns hat, sofern er gesund ist, etwa eine Million dieser kleinsten Inseln in seinem Körper.

Das Hormon Insulin unterstützt den Körper entscheidend dabei, Glukose(Zucker) zu verarbeiten: Es schleust den Zucker in die Zellen, die ihn benötigen, und holt ihn damit aus dem Blut. Insulin ist das einzige Hormon, das den Blutzuckergehalt reduzieren kann! Ca. 2 g Insulin produzieren die Langerhansschen Inseln jeden Tag; je nachdem, wie hoch Ihr Blutzucker ist. Sinkt Ihr Blutzucker oder Sie brauchen für körperliche Arbeit, beim Sport oder unter Stress mehr Energie als Sie haben, sorgen die Hormone Glukagon, Adrenalin und Cortison dafür, dass der Blutzuckerspiegel wieder steigt. Dann spüren Sie Hunger, essen etwas oder die Speicher in Leber und Muskelzellen leeren sich. Erst zuletzt wandeln sich Fettreserven in Glukose um.

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