Warum brennen Kerzen?

Im Grunde genommen ist die Kerze eine Selbstversorgerin. Der Kerzendocht, einmal angezündet, saugt das durch Hitze flüssig gewordene Wachs auf. Dieses zieht am Docht nach oben und verdampft zu einem Gas, das sich am Außenrand der Flamme mit Luft-Sauerstoff verbindet und dann verbrennt. Dabei bilden sich kleine Rußpartikel, die nach und nach hell verglühen. Durch die Wärme, die eine Kerzenflamme erzeugt, wird die Selbstversorgung der Kerze aufrechterhalten: Flüssiges Wachs fließt in Richtung Docht immer nach und bildet neues Brennmaterial. Kerzenwachs gibt es also chemisch gesehen in drei Aggregatzuständen (Erscheinungsformen): flüssig um den Docht herum, fest als Kerzenmasse und gasförmig in der Flamme.

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