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Warum heißt es „zwischen den Jahren“?

Immer wieder sprechen wir von der Zeit „zwischen den Jahren“, die es eigentlich nicht geben kann: Am 31. Dezember hört das alte Jahr auf und ein neues beginnt sofort am 1. Januar – ohne Zwischen-Zeit. Aber: Es gab sie tatsächlich, die Tage zwischen den Jahren. Genau genommen war dies die Phase zwischen verschiedenen Jahresbeginnen. Denn erst vor rund 400 Jahren setzte sich der 1. Januar als Jahresanfang durch. Der römische Feldherr Julius Cäsar (100–44 v. Chr.) hatte seinerzeit schon einmal bestimmt, dass der Jahreswechsel von Dezember auf Januar stattfinden soll.

Mit der Entstehung des Christentums änderte sich jedoch der 1. Tag des neuen Jahres: Je nach Region und Zeitalter feierten ihn die Menschen am 25. März, in der Osternacht, am 1. September, am 25. Dezember oder am 6. Januar. Letzterer war in Europa als Jahresbeginn weit verbreitet. Der 6. Januar ist der Tag der Erscheinung des Herrn, an dem Gläubige früher auch der Geburt Christi gedachten. Als Zeit „zwischen den Jahren“ bildeten sich die Tage zwischen dem 25. Dezember und dem 6. Januar heraus. Im Jahr 1691 legte Papst Innozenz XII. dann den Neujahrstag offiziell auf den 1. Januar.

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Woher stammt der Lebkuchen?

Lebkuchen, so wie wir sie heute kennen, wurden zum ersten Mal im Jahr 1296 in einem Ulmer Kloster schriftlich erwähnt. Andere Quellen nennen das belgische Städtchen Dinant, von dem aus die Grundidee zu den bekannten Printen ins nahegelegene Aachen wanderte. Wegen der damals noch seltenen und teuren Gewürze verbreiteten sich die Pfefferkuchen vor allem über die damals größten und wichtigsten Handelsstädte: Nürnberg, Augsburg, Ulm, Köln und Basel sind Ort mit lang zurückreichender Lebkuchentradition.

Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
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In Art. 38 Abs. 1 des Grundgesetzes steht: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.“

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Jeanshosen sind praktisch und sehen gut aus. Viele Menschen auf der ganzen Welt ziehen sie gerne an. Doch wer hat die Jeans eigentlich erfunden?
1873 wurde die Jeans zum ersten Mal verkauftLevi Strauss nennt man auch den 'Vater der Jeans', weil er als erster diese Hosen verkauft hat. Das war im Jahr 1873.

Levi Strauss wanderte in die USA ausLevi Strauss kam aus Buttenheim. Er wanderte aber als junger Mann in die USA aus. Ein paar Jahre später wurde im Westen der USA Gold gefunden. Aus Gold wird zum Beispiel teurer Schmuck hergestellt. Viele Menschen gingen daraufhin in den Westen der USA, denn sie wollten Gold finden und reich werden. Levi Strauss ging auch dorthin. Er begann, Geschäfte mit allem zu beliefern, was die Goldsucher jeden Tag brauchten. Dazu gehörten zum Beispiel Zahnbürsten und Knöpfe.

Nieten machen die Jeans besonders stabilIm Jahr 1872 schlug ein Schneider namens Jacob Davis Levi Strauss vor, besondere Arbeitshosen für die Goldsucher zu nähen. Die Hosen der Golds…