Direkt zum Hauptbereich

Warum sind Pflanzen grün?

Im Sommer ist draußen in Parks und Gärten alles grün. Die Bäume haben grüne Blätter, das Gras ist grün, und auch der Salat hat diese Farbe. Warum aber sind Pflanzen eigentlich grün und nicht blau oder rot?

Die Fotosynthese der Pflanzen
Pflanzen machen etwas, das Fotosynthese genannt wird. Bei der Fotosynthese nehmen die Pflanzen das Gas Kohlendioxid aus der Luft und auch Wasser auf und wandeln es zum Beispiel in Zucker, also Energie um. Dafür brauchen sie Licht. Die Energie können Menschen nutzen, wenn sie die Pflanzen essen. Salat zum Beispiel gibt uns Kraft und macht uns satt.

Pflanzen brauchen nur rotes und blaues Licht
Doch warum sind Pflanzen nun grün? Trifft ein Lichtstrahl auf einen Gegenstand, spiegelt dieser je nach seiner Farbe unterschiedlich gefärbtes Licht zurück. Denn Licht ist eine Mischung aus vielen verschiedenen Lichtfarben, die wir nicht alle einzeln erkennen können. Zum Beispiel gibt es rotes, grünes oder blaues Licht. Pflanzen werfen Licht der Wellenlänge Grün zurück, den Rest des Lichts behalten sie. Für die Fotosynthese brauchen die Pflanzen nur das blaue und rote Licht, das grüne bringt ihnen nichts, und sie spiegeln es einfach zurück. Das ist der Grund, warum Pflanzen eine grüne Farbe haben.

Chlorophylle machen Pflanzen grün
In den Pflanzen gibt es ganz bestimmte Teilchen, die der Pflanze dann die Farbe Grün geben. Es sind die Chlorophylle. Diese sorgen dafür, dass die Pflanze das rote und blaue Licht verarbeitet, das grüne aber zurückwirft. So kann die Pflanze arbeiten und wachsen, und für uns grün erscheinen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Woher stammt der Lebkuchen?

Lebkuchen, so wie wir sie heute kennen, wurden zum ersten Mal im Jahr 1296 in einem Ulmer Kloster schriftlich erwähnt. Andere Quellen nennen das belgische Städtchen Dinant, von dem aus die Grundidee zu den bekannten Printen ins nahegelegene Aachen wanderte. Wegen der damals noch seltenen und teuren Gewürze verbreiteten sich die Pfefferkuchen vor allem über die damals größten und wichtigsten Handelsstädte: Nürnberg, Augsburg, Ulm, Köln und Basel sind Ort mit lang zurückreichender Lebkuchentradition.

Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
Pfeffe…

Was sind die Wahlgrundsätze?

In Art. 38 Abs. 1 des Grundgesetzes steht: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.“

Allgemein bedeutet: Es darf grundsätzlich jeder wählen gehen, der deutscher Staatsbürger ist und das achtzehnte Lebensjahr bis zum Wahltag vollendet hat – unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes oder sonstiger Kriterien.

Unmittelbar bedeutet: Wir wählen unsere Abgeordneten direkt und nicht über eine zwischengeschaltete Instanz, wie es zum Beispiel die Wahlmänner in den USA sind.

Frei bedeutet: Jeder hat das Recht selbst zu entscheiden, welche Partei oder Kandidaten er oder sie wählt. Deshalb darf niemand Drittes die Wähler/innen unter Druck setzen oder in ihrer Entscheidung beeinflussen.

Gleich bedeutet: Jede gültige Stimme hat das gleiche Gewicht, egal von wem sie abgegeben wurde. Bestimmte Stimmen anders zu gewichten aufgrund von irgendwelchen Kriterien wäre unzulässig. Einzige Ausnahme: Wer se…

Wer hat die Jeans erfunden?

Jeanshosen sind praktisch und sehen gut aus. Viele Menschen auf der ganzen Welt ziehen sie gerne an. Doch wer hat die Jeans eigentlich erfunden?
1873 wurde die Jeans zum ersten Mal verkauftLevi Strauss nennt man auch den 'Vater der Jeans', weil er als erster diese Hosen verkauft hat. Das war im Jahr 1873.

Levi Strauss wanderte in die USA ausLevi Strauss kam aus Buttenheim. Er wanderte aber als junger Mann in die USA aus. Ein paar Jahre später wurde im Westen der USA Gold gefunden. Aus Gold wird zum Beispiel teurer Schmuck hergestellt. Viele Menschen gingen daraufhin in den Westen der USA, denn sie wollten Gold finden und reich werden. Levi Strauss ging auch dorthin. Er begann, Geschäfte mit allem zu beliefern, was die Goldsucher jeden Tag brauchten. Dazu gehörten zum Beispiel Zahnbürsten und Knöpfe.

Nieten machen die Jeans besonders stabilIm Jahr 1872 schlug ein Schneider namens Jacob Davis Levi Strauss vor, besondere Arbeitshosen für die Goldsucher zu nähen. Die Hosen der Golds…