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Wie kam Deutschland zu seiner Nationalhymne?

Die Geschichte der deutschen Hymne ist holprig: Den Germanisten und Lieddichter August Heinrich Hoffmann von Fallersleben (1798–1874) störte, dass die Deutschen keine eigene Nationalhymne hatten. Deshalb dichtete er am 26. August 1841 auf einer Reise nach Helgoland das 3-strophige „Lied der Deutschen“ oder „Deutschlandlied“ auf die Melodie der Kaiserhymne. Die hatte Joseph Haydn (1732–1809) 1797 für den Kaiser des Heiligen Römischen Reiches, Franz II., komponiert.

Es dauerte jedoch über 80 Jahre, bis der Reichspräsident Friedrich Ebert (1871–1925) das Lied offiziell zur deutschen Nationalhymne erklärte: am 11. August 1922. 11 Jahre darauf kamen die Nationalsozialisten an die Macht. Sie machten die 1. Strophe, an die sie noch ein Nazi-Kampflied dranhängten, zu ihrem Lied. Nach dem 2. Weltkrieg verboten die Alliierten das „Lied der Deutschen“. Von da an waren die Verantwortlichen im Nachkriegsdeutschland auf der Suche nach einer neuen Hymne, sichteten Lieder und Texte zahlreicher Bewerber – ohne Erfolg. Bis die Schweden 1951 bei einem Sportereignis, das die Deutschen gewannen, in der Not die Melodie des Deutschlandlieds spielten. 1952 beförderte Bundespräsident Theodor Heuss (1884–1963) dann auf den Vorschlag seiner Regierung das Lied wieder zur Nationalhymne – mit einer Einschränkung: Bei offiziellen Anlässen sollten die Deutschen nur die 3. Strophe singen.

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Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
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