Direkt zum Hauptbereich

Wie begann die Französische Revolution?

Den „Sturm auf die Bastille“ kennen Sie sicher noch namentlich aus dem Geschichtsunterricht. Die Zusammenhänge verblassen jedoch oft: Der Sturm gilt als symbolischer Beginn der Französischen Revolution, aus der Frankreich als Republik hervorging. Das Land war, unter der Herrschaft König Ludwig XVI. (1754–1793), wirtschaftlich am Ende. Dieser berief im Mai 1789 die Generalstände ein, die das Volk daraufhin wählte. Das war in Krisenzeiten üblich – es handelte sich um eine Versammlung von Vertretern der 3 Stände: Adel, Klerus und Bürgertum – sie sollte den König beraten. Bei der Wahl 1789 errang jedoch der bürgerliche 3. Stand mehrheitlich Stimmen, was zum Streit über sein Mitspracherecht führte. Diesen beendeten die Abgeordneten des 3. Stands am 17. Juni: Sie formierten sich zur Nationalversammlung (= Parlament) und forderten eine Verfassung.

Die Revolution gegen die Macht des Staates war also schon im Gange. Da stiegen die Preise für Brot. Und der König feuerte seinen vom Volk akzeptierten Finanzminister. Die Pariser Bürger reagierten, indem sie am 13. Juli die Stationen der Zollmauer in Brand steckten. Sie gründeten eine Bürgerwehr, um sich gegen Angriffe des Königs zu schützen. Dafür brauchten sie Waffen: Die holten sie sich am Morgen des 14. Juli aus einer schlecht bewachten Kaserne. Dann zogen sie zur Bastille, einer Gefängnis-Festung, wo sie Munition vermuteten. Es kam zu Kämpfen. Mithilfe von Soldaten stürmten die Aufständischen die Bastille; triumphierend trugen sie später die Häupter ermordeter Adliger durch die Stadt. Bis zum 9. November 1799 dauerte die Französische Revolution an.

Kommentare

  1. Cool. Hat mir bei meinen Hausaufgaben geholfen
    ;-)

    AntwortenLöschen
  2. Antworten
    1. Ja die könnten auch mehr dazu schreiben. Ich habe meine Doktorarbeit damit fertig gestellt.

      Löschen
  3. Very nice... das hat mir seehr geholfen... obwohl das nicht meine frage beantwortete... danke

    AntwortenLöschen
  4. Cool nur sehr lang :-)

    AntwortenLöschen
  5. jaa:/Ich denk mal es ist gut,aber mir hat es nicht geholfen.
    mehr ausführlicher!

    AntwortenLöschen
  6. danke für den sehr informationellen text wegen dem text habe ich eiene 1- bekommen dieser text wurde mir weiterempfohlen danke schön

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Woher stammt der Lebkuchen?

Lebkuchen, so wie wir sie heute kennen, wurden zum ersten Mal im Jahr 1296 in einem Ulmer Kloster schriftlich erwähnt. Andere Quellen nennen das belgische Städtchen Dinant, von dem aus die Grundidee zu den bekannten Printen ins nahegelegene Aachen wanderte. Wegen der damals noch seltenen und teuren Gewürze verbreiteten sich die Pfefferkuchen vor allem über die damals größten und wichtigsten Handelsstädte: Nürnberg, Augsburg, Ulm, Köln und Basel sind Ort mit lang zurückreichender Lebkuchentradition.

Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
Pfeffe…

Was sind die Wahlgrundsätze?

In Art. 38 Abs. 1 des Grundgesetzes steht: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.“

Allgemein bedeutet: Es darf grundsätzlich jeder wählen gehen, der deutscher Staatsbürger ist und das achtzehnte Lebensjahr bis zum Wahltag vollendet hat – unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes oder sonstiger Kriterien.

Unmittelbar bedeutet: Wir wählen unsere Abgeordneten direkt und nicht über eine zwischengeschaltete Instanz, wie es zum Beispiel die Wahlmänner in den USA sind.

Frei bedeutet: Jeder hat das Recht selbst zu entscheiden, welche Partei oder Kandidaten er oder sie wählt. Deshalb darf niemand Drittes die Wähler/innen unter Druck setzen oder in ihrer Entscheidung beeinflussen.

Gleich bedeutet: Jede gültige Stimme hat das gleiche Gewicht, egal von wem sie abgegeben wurde. Bestimmte Stimmen anders zu gewichten aufgrund von irgendwelchen Kriterien wäre unzulässig. Einzige Ausnahme: Wer se…

Warum sind Hundenasen feucht?

Egal, ob groß oder klein: Hunde schnüffeln. Sie schnüffeln an Bäumen, am Boden, draußen und im Haus. Ihre Nase ist überall. Und wenn sie uns mit der Nase anstupsen, merken wir: Sie ist kalt und nass. Aber warum sind Hundenasen eigentlich feucht?


Hunde können besser riechen
Mit der feuchten Nase können Hunde besonders gut riechen. Hunde haben 17 bis 30 Mal so viel Riechschleimhaut in der Nase wie Menschen. In der sitzen Riechzellen, die den Geruch wahrnehmen. Hunde können schon einzelne Teilchen von unserem Körperschweiß riechen, die wir noch gar nicht wahrnehmen können. Darum kann man sie auch so gut einsetzen, um Menschen zu finden, die zum Beispiel von Schneelawinen verschüttet wurden.


In der Feuchtigkeit riecht man besser
Die feuchte Nase hilft, dass alle Teilchen, die duften, auch bei den weit hinten liegenden Riechzellen ankommen. Denn dabei kann man besser riechen, als wenn alles trocken ist. Außerdem atmet der Hund, wenn er schnüffelt, viel schneller und atmet mehr Luft ein als wir…