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Warum können wir uns nicht an alle Träume erinnern?

Wir träumen nachts oft Dinge, die wir am Tag erlebt haben oder die für uns gerade wichtig sind. Manche Träume sind schön, manche machen uns Angst. Wir träumen immer, wenn wir schlafen. Aber nicht immer können wir uns daran erinnern, ob und was wir geträumt haben. Woran liegt das?


Was ist die REM-Phase?

Warum wir manche Träume erinnern und andere nicht, ist weitgehend ungeklärt. Wir erinnern uns an intensive Träume besser als an solche, die weniger stark sind. Wenn wir zum Beispiel aus der REM-Phase aufwachen, können wir uns oft gut an Träume erinnern. REM ist eine Abkürzung für "Rapid Eye Movement". Das ist Englisch und bedeutet "schnelle Augenbewegung". In dieser Schlafphase scheint man intensiver zu träumen als sonst.

Träumen kann man trainieren.

Wenn wir uns vornehmen, uns an die Träume zu erinnern, dann klappt das auch oft besser. Wir können uns zum Beispiel Papier und Stift hinlegen und uns vornehmen, die Träume sofort nach dem Aufwachen aufzuschreiben. Manche Menschen können ihre Träume beeinflussen. Wer lernt, während des Träumens zu wissen, dass er träumt, kann den Traum etwas steuern. Sich vorzunehmen, wovon man träumen will, klappt oft nicht so gut. Wir träumen von dem, was uns tagsüber beschäftigt. Darum kann man sich das Thema des Traums oft nicht einfach aussuchen.

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Woher stammt der Lebkuchen?

Lebkuchen, so wie wir sie heute kennen, wurden zum ersten Mal im Jahr 1296 in einem Ulmer Kloster schriftlich erwähnt. Andere Quellen nennen das belgische Städtchen Dinant, von dem aus die Grundidee zu den bekannten Printen ins nahegelegene Aachen wanderte. Wegen der damals noch seltenen und teuren Gewürze verbreiteten sich die Pfefferkuchen vor allem über die damals größten und wichtigsten Handelsstädte: Nürnberg, Augsburg, Ulm, Köln und Basel sind Ort mit lang zurückreichender Lebkuchentradition.

Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
Pfeffe…

Was sind die Wahlgrundsätze?

In Art. 38 Abs. 1 des Grundgesetzes steht: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.“

Allgemein bedeutet: Es darf grundsätzlich jeder wählen gehen, der deutscher Staatsbürger ist und das achtzehnte Lebensjahr bis zum Wahltag vollendet hat – unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes oder sonstiger Kriterien.

Unmittelbar bedeutet: Wir wählen unsere Abgeordneten direkt und nicht über eine zwischengeschaltete Instanz, wie es zum Beispiel die Wahlmänner in den USA sind.

Frei bedeutet: Jeder hat das Recht selbst zu entscheiden, welche Partei oder Kandidaten er oder sie wählt. Deshalb darf niemand Drittes die Wähler/innen unter Druck setzen oder in ihrer Entscheidung beeinflussen.

Gleich bedeutet: Jede gültige Stimme hat das gleiche Gewicht, egal von wem sie abgegeben wurde. Bestimmte Stimmen anders zu gewichten aufgrund von irgendwelchen Kriterien wäre unzulässig. Einzige Ausnahme: Wer se…

Warum sind Hundenasen feucht?

Egal, ob groß oder klein: Hunde schnüffeln. Sie schnüffeln an Bäumen, am Boden, draußen und im Haus. Ihre Nase ist überall. Und wenn sie uns mit der Nase anstupsen, merken wir: Sie ist kalt und nass. Aber warum sind Hundenasen eigentlich feucht?


Hunde können besser riechen
Mit der feuchten Nase können Hunde besonders gut riechen. Hunde haben 17 bis 30 Mal so viel Riechschleimhaut in der Nase wie Menschen. In der sitzen Riechzellen, die den Geruch wahrnehmen. Hunde können schon einzelne Teilchen von unserem Körperschweiß riechen, die wir noch gar nicht wahrnehmen können. Darum kann man sie auch so gut einsetzen, um Menschen zu finden, die zum Beispiel von Schneelawinen verschüttet wurden.


In der Feuchtigkeit riecht man besser
Die feuchte Nase hilft, dass alle Teilchen, die duften, auch bei den weit hinten liegenden Riechzellen ankommen. Denn dabei kann man besser riechen, als wenn alles trocken ist. Außerdem atmet der Hund, wenn er schnüffelt, viel schneller und atmet mehr Luft ein als wir…