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Wie kam es zur Maueröffnung?

28 Jahre lang hatte sie die Deutsche Demokratische Republik (DDR) von der Bundesrepublik getrennt. Ende 1989 war sie Geschichte: die Berliner Mauer. Davor hatte es in der ganzen DDR Demonstrationen für eine freie Ausreise gegeben. Immer mehr Menschen waren in den Westen geflüchtet. Daher sah sich die DDR-Spitze gezwungen zu handeln – ein neues Reisegesetz sollte helfen.

In einer Pressekonferenz verlas Günter Schabowski (*1929), ein Funktionär der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED), am 9. November 1989 die Nachricht: Ab sofort könnten alle DDR-Bürger kurzfristig die Ausreise beantragen. Schabowski durchkreuzte damit, ohne es zu wissen, die Pläne der DDR-Spitze. Diese wollte das erst am nächsten Tag veröffentlichen. Die Medien verbreiteten die Nachricht von den „offenen Grenzen“ in Windeseile. Tausende Menschen suchten die Grenzübergänge auf. Sie drängten auf Durchlass, sodass die Grenzposten schließlich der Menschenmenge nachgeben mussten. Einen Grenzübergang nach dem anderen öffnete die DDR nach diesem denkwürdigen Tag. Und 1990 kam es dann zur Wiedervereinigung.

Übrigens: Wissen Sie, warum wir die Deutsche Einheit nicht am Tag des Mauerfalls feiern, sondern am 3. Oktober? Zum einen war Deutschland erst am 3. Oktober 1990 wieder vereinigt. Zum anderen sprach die Reichspogromnacht von 1938 dagegen, den Tag der Deutschen Einheit als nationalen Feiertag auf den 9. November zu legen. Damals fanden in der Nacht vom 9. auf den 10. November in ganz Deutschland grauenvolle Verbrechen gegen Juden statt: Die Nationalsozialisten töteten 91 Menschen, verschleppten Zehntausende in Konzentrationslager, zündeten Synagogen an und beschlagnahmten jüdisches Eigentum.

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Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
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