Direkt zum Hauptbereich

Was ist Social Shopping?

Stellen Sie sich vor, Sie wollen bei einer Internet-Buchhandlung einkaufen, wissen aber noch nicht genau, welches Buch. Sie geben einen Suchbegriff ein, zum Beispiel „Chinesisch Kochen“. Dann erhalten Sie eine Auswahl an Büchern, teilweise mit Bewertungen versehen. Sie klicken sich rein und lesen einzelne Bewertungen von anderen Nutzern durch, gelangen vielleicht noch auf die Lieblings-Bücherliste von „KochFan“ und irgendwann haben Sie ein genaues Bild davon, welches Buch für Sie das richtige sein könnte. Sie legen es in den Warenkorb, denken vielleicht noch über ein zweites nach, das auch gute Rezensionen hatte, und kaufen es ebenfalls. Das war in den Ansätzen schon Social Shopping!

Social Shopping oder auch Social Commerce findet im Internet statt, dort, wo Kunden oder Mitglieder einer Community nicht nur untereinander vernetzt sind, sondern aktiv werden. Sie empfehlen Produkte oder Dienstleistungen, legen ihre Erfahrungen damit offen, beraten andere Kunden und unterstützen sie so in ihrer Kaufentscheidung. Selbst unmittelbares Mitwirken, z. B. beim Produktdesign oder Marketing, ist bereits Realität. Unter Social Shopping fallen beispielsweise Online-Portale, über die Mitglieder und Nutzer selbst hergestellte Produkte in eigenen kleinen Shops anbieten können.

Kommentare

  1. Wir haben mal ein Filmchen "gebastelt", das Social Shopping erklärt. Findest du auf sevenload.

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Woher stammt der Lebkuchen?

Lebkuchen, so wie wir sie heute kennen, wurden zum ersten Mal im Jahr 1296 in einem Ulmer Kloster schriftlich erwähnt. Andere Quellen nennen das belgische Städtchen Dinant, von dem aus die Grundidee zu den bekannten Printen ins nahegelegene Aachen wanderte. Wegen der damals noch seltenen und teuren Gewürze verbreiteten sich die Pfefferkuchen vor allem über die damals größten und wichtigsten Handelsstädte: Nürnberg, Augsburg, Ulm, Köln und Basel sind Ort mit lang zurückreichender Lebkuchentradition.

Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
Pfeffe…

Was sind die Wahlgrundsätze?

In Art. 38 Abs. 1 des Grundgesetzes steht: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.“

Allgemein bedeutet: Es darf grundsätzlich jeder wählen gehen, der deutscher Staatsbürger ist und das achtzehnte Lebensjahr bis zum Wahltag vollendet hat – unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes oder sonstiger Kriterien.

Unmittelbar bedeutet: Wir wählen unsere Abgeordneten direkt und nicht über eine zwischengeschaltete Instanz, wie es zum Beispiel die Wahlmänner in den USA sind.

Frei bedeutet: Jeder hat das Recht selbst zu entscheiden, welche Partei oder Kandidaten er oder sie wählt. Deshalb darf niemand Drittes die Wähler/innen unter Druck setzen oder in ihrer Entscheidung beeinflussen.

Gleich bedeutet: Jede gültige Stimme hat das gleiche Gewicht, egal von wem sie abgegeben wurde. Bestimmte Stimmen anders zu gewichten aufgrund von irgendwelchen Kriterien wäre unzulässig. Einzige Ausnahme: Wer se…

Wer hat die Jeans erfunden?

Jeanshosen sind praktisch und sehen gut aus. Viele Menschen auf der ganzen Welt ziehen sie gerne an. Doch wer hat die Jeans eigentlich erfunden?
1873 wurde die Jeans zum ersten Mal verkauftLevi Strauss nennt man auch den 'Vater der Jeans', weil er als erster diese Hosen verkauft hat. Das war im Jahr 1873.

Levi Strauss wanderte in die USA ausLevi Strauss kam aus Buttenheim. Er wanderte aber als junger Mann in die USA aus. Ein paar Jahre später wurde im Westen der USA Gold gefunden. Aus Gold wird zum Beispiel teurer Schmuck hergestellt. Viele Menschen gingen daraufhin in den Westen der USA, denn sie wollten Gold finden und reich werden. Levi Strauss ging auch dorthin. Er begann, Geschäfte mit allem zu beliefern, was die Goldsucher jeden Tag brauchten. Dazu gehörten zum Beispiel Zahnbürsten und Knöpfe.

Nieten machen die Jeans besonders stabilIm Jahr 1872 schlug ein Schneider namens Jacob Davis Levi Strauss vor, besondere Arbeitshosen für die Goldsucher zu nähen. Die Hosen der Golds…