Warum sehen wir bei Regen manchmal einen Regenbogen?

Regenwetter finden viele Menschen nicht schön. Es sei denn, die Sonne scheint gleichzeitig. Dann können wir mit ein bisschen Glück einen Regenbogen sehen. Aber warum genau sehen wir bei Regen manchmal einen Regenbogen?

Das Licht wird im Regenbogen in sieben Farben aufgeteilt

Das Licht der Sonne wird in einem Regenbogen in sieben verschiedene Farben aufgeteilt. Physiker nennen das Lichtbrechung. Sonnenlicht ist zwar normalerweise erstmal weiß. Aber in Wirklichkeit besteht das helle Licht aus den sieben Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigoblau und Violett. Zusammen ergeben diese sieben Farben weißes Licht. Jeder Wassertropfen kann das Licht in seine sieben Farben zerlegen. Und wenn es regnet, sind genug Wassertropfen zum Zerlegen da.

Die Sonne hinter uns haben

Damit wir bei Regen einen Regenbogen sehen können, müssen wir die Sonne hinter uns haben. Das Sonnenlicht muss in einem ganz bestimmten Winkel auf die vielen Regentropfen fallen, die das weiße Licht in seine sieben Farben brechen. Der Lichtstrahl dringt in die Tropfen ein, wird aufgefächert und an der Rückseite der Regentropfen wie von einem Spiegel zurückgeworfen. Der aufgefächerte Lichtstrahl muss uns direkt in die Augen scheinen, damit wir den Regenbogen sehen können. Gibt es mehrere Spiegelungen in einem Tropfen, sehen wir sogar zwei Regenbögen.

Regenbögen kann man nicht anfassen

Jeder Mensch sieht seinen eigenen Regenbogen. Denn schließlich kommt es darauf an, wie jeder genau zur Sonne steht. Selbst wenn ein paar Leute direkt nebeneinander stehen, unterscheidet sich das, was sie sehen, ein bisschen voneinander. Wir können einen Regenbogen nicht anfassen. Er ist nicht greifbar, weil Licht nicht aus Stoff oder etwas anderem, was wir anfassen können, besteht. Es nützt deshalb auch nichts, auf einen Regenbogen zuzulaufen. Die Enden des Regenbogens kann kein Mensch erreichen.

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