Direkt zum Hauptbereich

Warum sehen wir bei Regen manchmal einen Regenbogen?

Regenwetter finden viele Menschen nicht schön. Es sei denn, die Sonne scheint gleichzeitig. Dann können wir mit ein bisschen Glück einen Regenbogen sehen. Aber warum genau sehen wir bei Regen manchmal einen Regenbogen?

Das Licht wird im Regenbogen in sieben Farben aufgeteilt

Das Licht der Sonne wird in einem Regenbogen in sieben verschiedene Farben aufgeteilt. Physiker nennen das Lichtbrechung. Sonnenlicht ist zwar normalerweise erstmal weiß. Aber in Wirklichkeit besteht das helle Licht aus den sieben Farben Rot, Orange, Gelb, Grün, Blau, Indigoblau und Violett. Zusammen ergeben diese sieben Farben weißes Licht. Jeder Wassertropfen kann das Licht in seine sieben Farben zerlegen. Und wenn es regnet, sind genug Wassertropfen zum Zerlegen da.

Die Sonne hinter uns haben

Damit wir bei Regen einen Regenbogen sehen können, müssen wir die Sonne hinter uns haben. Das Sonnenlicht muss in einem ganz bestimmten Winkel auf die vielen Regentropfen fallen, die das weiße Licht in seine sieben Farben brechen. Der Lichtstrahl dringt in die Tropfen ein, wird aufgefächert und an der Rückseite der Regentropfen wie von einem Spiegel zurückgeworfen. Der aufgefächerte Lichtstrahl muss uns direkt in die Augen scheinen, damit wir den Regenbogen sehen können. Gibt es mehrere Spiegelungen in einem Tropfen, sehen wir sogar zwei Regenbögen.

Regenbögen kann man nicht anfassen

Jeder Mensch sieht seinen eigenen Regenbogen. Denn schließlich kommt es darauf an, wie jeder genau zur Sonne steht. Selbst wenn ein paar Leute direkt nebeneinander stehen, unterscheidet sich das, was sie sehen, ein bisschen voneinander. Wir können einen Regenbogen nicht anfassen. Er ist nicht greifbar, weil Licht nicht aus Stoff oder etwas anderem, was wir anfassen können, besteht. Es nützt deshalb auch nichts, auf einen Regenbogen zuzulaufen. Die Enden des Regenbogens kann kein Mensch erreichen.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Woher stammt der Lebkuchen?

Lebkuchen, so wie wir sie heute kennen, wurden zum ersten Mal im Jahr 1296 in einem Ulmer Kloster schriftlich erwähnt. Andere Quellen nennen das belgische Städtchen Dinant, von dem aus die Grundidee zu den bekannten Printen ins nahegelegene Aachen wanderte. Wegen der damals noch seltenen und teuren Gewürze verbreiteten sich die Pfefferkuchen vor allem über die damals größten und wichtigsten Handelsstädte: Nürnberg, Augsburg, Ulm, Köln und Basel sind Ort mit lang zurückreichender Lebkuchentradition.

Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
Pfeffe…

Was sind die Wahlgrundsätze?

In Art. 38 Abs. 1 des Grundgesetzes steht: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.“

Allgemein bedeutet: Es darf grundsätzlich jeder wählen gehen, der deutscher Staatsbürger ist und das achtzehnte Lebensjahr bis zum Wahltag vollendet hat – unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes oder sonstiger Kriterien.

Unmittelbar bedeutet: Wir wählen unsere Abgeordneten direkt und nicht über eine zwischengeschaltete Instanz, wie es zum Beispiel die Wahlmänner in den USA sind.

Frei bedeutet: Jeder hat das Recht selbst zu entscheiden, welche Partei oder Kandidaten er oder sie wählt. Deshalb darf niemand Drittes die Wähler/innen unter Druck setzen oder in ihrer Entscheidung beeinflussen.

Gleich bedeutet: Jede gültige Stimme hat das gleiche Gewicht, egal von wem sie abgegeben wurde. Bestimmte Stimmen anders zu gewichten aufgrund von irgendwelchen Kriterien wäre unzulässig. Einzige Ausnahme: Wer se…

Wer hat die Jeans erfunden?

Jeanshosen sind praktisch und sehen gut aus. Viele Menschen auf der ganzen Welt ziehen sie gerne an. Doch wer hat die Jeans eigentlich erfunden?
1873 wurde die Jeans zum ersten Mal verkauftLevi Strauss nennt man auch den 'Vater der Jeans', weil er als erster diese Hosen verkauft hat. Das war im Jahr 1873.

Levi Strauss wanderte in die USA ausLevi Strauss kam aus Buttenheim. Er wanderte aber als junger Mann in die USA aus. Ein paar Jahre später wurde im Westen der USA Gold gefunden. Aus Gold wird zum Beispiel teurer Schmuck hergestellt. Viele Menschen gingen daraufhin in den Westen der USA, denn sie wollten Gold finden und reich werden. Levi Strauss ging auch dorthin. Er begann, Geschäfte mit allem zu beliefern, was die Goldsucher jeden Tag brauchten. Dazu gehörten zum Beispiel Zahnbürsten und Knöpfe.

Nieten machen die Jeans besonders stabilIm Jahr 1872 schlug ein Schneider namens Jacob Davis Levi Strauss vor, besondere Arbeitshosen für die Goldsucher zu nähen. Die Hosen der Golds…