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Was ist so mystisch an den Rabenvögeln?

Manch einem erscheinen Raben und Krähen, die zur Familie der Rabenvögel gehören, boshaft oder gar teuflisch und in Alfred Hitchcocks Film „Die Vögel“ lauern sie zum Angriff. Dieses negative Bild mag daran liegen, dass die aasfressenden Tiere seit dem Mittelalter als Boten des Todes galten. Eine Krähe neben dem Galgen – das war kein seltenes Bild. Auch bösen Mächten sagte man nach, sie könnten die Gestalt einer Krähe annehmen. Doch früher, vor der Christianisierung, waren die klugen, neugierigen Rabenvögel in vielen Kulturen hoch angesehen. In der nordisch-germanischen Mythologie waren sie Symbol der Weisheit. Zwei bekannte Raben waren „Hugin“ (= Gedanke) und „Munin“ (= Erinnerung), die untrennbar zum Göttervater Odin gehörten.


Auch unter Biologen und Vogelkundlern ist man sich einig, dass Raben besondere Gaben besitzen und sehr klug sind. Ein kanadischer Wissenschaftler behauptet, sie seien die intelligentesten Vögel. Es scheint, als könnten sie die Handlungen anderer voraussehen und selbst geplant vorgehen. Das spricht für soziale Intelligenz, eine gute Beobachtungsgabe sowie Lern- und Merkfähigkeit. Außerdem besitzen sie ein sehr gutes räumliches Gedächtnis und die Fähigkeit mit Artgenossen, aber auch mit Menschen, zu kommunizieren.


Rabe oder Krähe?

Insgesamt gibt es mehr als 100 verschiedene Rabenvogel-Arten auf der Welt, die übrigens nicht alle rein schwarz gefiedert sind. Raben und Krähen sind eine Gattung der Rabenvögel; Raben nennt man die größeren Tiere, Krähen die kleineren. In Deutschland, Österreich und der Schweiz sind vor allem die Aaskrähe, die Dohle, der Kolkrabe und die Saatkrähe weit verbreitet. Die Vögel sind anpassungsfähige Allesfresser, die sich auch gerne über die erlegte Beute von Raubtieren hermachen.


Übrigens: Die Namen „Krähe“ und „Rabe“ sind beide lautnachahmenden Ursprungs – die Rabenvögel verdanken sie also ihren Krächz-Lauten, die sie von sich geben.

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Woher stammt der Lebkuchen?

Lebkuchen, so wie wir sie heute kennen, wurden zum ersten Mal im Jahr 1296 in einem Ulmer Kloster schriftlich erwähnt. Andere Quellen nennen das belgische Städtchen Dinant, von dem aus die Grundidee zu den bekannten Printen ins nahegelegene Aachen wanderte. Wegen der damals noch seltenen und teuren Gewürze verbreiteten sich die Pfefferkuchen vor allem über die damals größten und wichtigsten Handelsstädte: Nürnberg, Augsburg, Ulm, Köln und Basel sind Ort mit lang zurückreichender Lebkuchentradition.

Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
Pfeffe…

Was sind die Wahlgrundsätze?

In Art. 38 Abs. 1 des Grundgesetzes steht: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.“

Allgemein bedeutet: Es darf grundsätzlich jeder wählen gehen, der deutscher Staatsbürger ist und das achtzehnte Lebensjahr bis zum Wahltag vollendet hat – unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes oder sonstiger Kriterien.

Unmittelbar bedeutet: Wir wählen unsere Abgeordneten direkt und nicht über eine zwischengeschaltete Instanz, wie es zum Beispiel die Wahlmänner in den USA sind.

Frei bedeutet: Jeder hat das Recht selbst zu entscheiden, welche Partei oder Kandidaten er oder sie wählt. Deshalb darf niemand Drittes die Wähler/innen unter Druck setzen oder in ihrer Entscheidung beeinflussen.

Gleich bedeutet: Jede gültige Stimme hat das gleiche Gewicht, egal von wem sie abgegeben wurde. Bestimmte Stimmen anders zu gewichten aufgrund von irgendwelchen Kriterien wäre unzulässig. Einzige Ausnahme: Wer se…

Warum sind Hundenasen feucht?

Egal, ob groß oder klein: Hunde schnüffeln. Sie schnüffeln an Bäumen, am Boden, draußen und im Haus. Ihre Nase ist überall. Und wenn sie uns mit der Nase anstupsen, merken wir: Sie ist kalt und nass. Aber warum sind Hundenasen eigentlich feucht?


Hunde können besser riechen
Mit der feuchten Nase können Hunde besonders gut riechen. Hunde haben 17 bis 30 Mal so viel Riechschleimhaut in der Nase wie Menschen. In der sitzen Riechzellen, die den Geruch wahrnehmen. Hunde können schon einzelne Teilchen von unserem Körperschweiß riechen, die wir noch gar nicht wahrnehmen können. Darum kann man sie auch so gut einsetzen, um Menschen zu finden, die zum Beispiel von Schneelawinen verschüttet wurden.


In der Feuchtigkeit riecht man besser
Die feuchte Nase hilft, dass alle Teilchen, die duften, auch bei den weit hinten liegenden Riechzellen ankommen. Denn dabei kann man besser riechen, als wenn alles trocken ist. Außerdem atmet der Hund, wenn er schnüffelt, viel schneller und atmet mehr Luft ein als wir…