Direkt zum Hauptbereich

Wie funktioniert ein Kühlschrank?

Milch, Fisch, Gemüse oder Erdbeerjoghurt: Viele Dinge bewahren wir im Kühlschrank auf. Denn dort ist es kalt. Deshalb verderben die Lebensmittel nicht so schnell. Aber warum ist es im Kühlschrank kalt?


Gas im und am Kühlschrank wird erwärmt

In und an einem Kühlschrank gibt es feine Rohre. Durch die wird ein Gas geleitet. Dieses Gas wird in einem Kompressor zusammengedrückt. Kompressor heißt Verdichter. In dem Gas sind viele kleine Moleküle, also sehr kleine Teilchen. Beim Zusammendrücken rücken die Moleküle näher aneinander. Das ist wie bei Watte. Wenn ihr einen Wattebausch in die Hand nehmt und zusammendrückt, wird er kleiner. Die vielen kleinen Härchen sind dann dichter beieinander. So ist das auch bei diesem Gas. Weil all die kleinen Teilchen beim Verdichten aneinander reiben, wird das Gas warm.


Das Gas wird flüssig und wieder gasförmig

Doch wie kann das Gas dann den Kühlschrank kalt machen? Hinter dem Kühlschrank sind viele kleine Rillen, durch die wird das Gas geleitet. Dabei kühlt es sich ab und kondensiert. Es wird also flüssig. Wie Wasserdampf, der sich am Kochtopfdeckel sammelt. Dort bildet er Tropfen, wenn er abkühlt. In dem verflüssigten Gas hängen die Moleküle aneinander. Es steht unter Druck und fließt in den Kühlschrank zurück. Dort wird der Druck weggenommen und aus der Flüssigkeit wird wieder Gas. Dabei reißen die kleinen Moleküle auseinander. Das braucht Kraft. Darum kühlt das Gas dabei ab. Es wird so kalt, dass es die Luft im Kühlschrank kalt genug macht, um unser Essen frisch zu halten.

Kommentare

  1. I am not amused. Der Text war nicht sehr ausführlich. Es gibt ja drei verschiedene Typen von Kühlschränken:Kompressorkühlschränke, Absorberkühlschränke und Kühlschränke mit Peltier-Element.
    Aber nicht schlecht für den Anfang.

    AntwortenLöschen
  2. Danke für den Kommentar... Es sollte ja keine so wissenschaftliche Untersuchung werden - ist eher an Kinder gerichtet, damit sie das auch verstehen. ;-)

    AntwortenLöschen

Kommentar veröffentlichen

Beliebte Posts aus diesem Blog

Woher stammt der Lebkuchen?

Lebkuchen, so wie wir sie heute kennen, wurden zum ersten Mal im Jahr 1296 in einem Ulmer Kloster schriftlich erwähnt. Andere Quellen nennen das belgische Städtchen Dinant, von dem aus die Grundidee zu den bekannten Printen ins nahegelegene Aachen wanderte. Wegen der damals noch seltenen und teuren Gewürze verbreiteten sich die Pfefferkuchen vor allem über die damals größten und wichtigsten Handelsstädte: Nürnberg, Augsburg, Ulm, Köln und Basel sind Ort mit lang zurückreichender Lebkuchentradition.

Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
Pfeffe…

Was sind die Wahlgrundsätze?

In Art. 38 Abs. 1 des Grundgesetzes steht: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.“

Allgemein bedeutet: Es darf grundsätzlich jeder wählen gehen, der deutscher Staatsbürger ist und das achtzehnte Lebensjahr bis zum Wahltag vollendet hat – unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes oder sonstiger Kriterien.

Unmittelbar bedeutet: Wir wählen unsere Abgeordneten direkt und nicht über eine zwischengeschaltete Instanz, wie es zum Beispiel die Wahlmänner in den USA sind.

Frei bedeutet: Jeder hat das Recht selbst zu entscheiden, welche Partei oder Kandidaten er oder sie wählt. Deshalb darf niemand Drittes die Wähler/innen unter Druck setzen oder in ihrer Entscheidung beeinflussen.

Gleich bedeutet: Jede gültige Stimme hat das gleiche Gewicht, egal von wem sie abgegeben wurde. Bestimmte Stimmen anders zu gewichten aufgrund von irgendwelchen Kriterien wäre unzulässig. Einzige Ausnahme: Wer se…

Wer hat die Jeans erfunden?

Jeanshosen sind praktisch und sehen gut aus. Viele Menschen auf der ganzen Welt ziehen sie gerne an. Doch wer hat die Jeans eigentlich erfunden?
1873 wurde die Jeans zum ersten Mal verkauftLevi Strauss nennt man auch den 'Vater der Jeans', weil er als erster diese Hosen verkauft hat. Das war im Jahr 1873.

Levi Strauss wanderte in die USA ausLevi Strauss kam aus Buttenheim. Er wanderte aber als junger Mann in die USA aus. Ein paar Jahre später wurde im Westen der USA Gold gefunden. Aus Gold wird zum Beispiel teurer Schmuck hergestellt. Viele Menschen gingen daraufhin in den Westen der USA, denn sie wollten Gold finden und reich werden. Levi Strauss ging auch dorthin. Er begann, Geschäfte mit allem zu beliefern, was die Goldsucher jeden Tag brauchten. Dazu gehörten zum Beispiel Zahnbürsten und Knöpfe.

Nieten machen die Jeans besonders stabilIm Jahr 1872 schlug ein Schneider namens Jacob Davis Levi Strauss vor, besondere Arbeitshosen für die Goldsucher zu nähen. Die Hosen der Golds…