Seit wann gibt es heiraten?

Das Heiraten entstand vor etwa 5000 Jahren

Die Kirche ist mit Blumen wunderschön geschmückt. Die Braut trägt ein weißes Kleid. Die Glocken läuten, das Paar küsst sich vor dem Altar und fährt schließlich mit einer Kutsche zu einem rauschenden Fest. So ungefähr wünschen sich viele Kinder und Jugendliche in Deutschland ihre Hochzeit. Das haben Forscher vor einiger Zeit herausgefunden. Doch wie kommt es eigentlich, dass Menschen heiraten?

Seit 5000 Jahren wird geheiratet

Das Heiraten zu erforschen, ist nicht einfach. Denn die Forscher wissen vieles von früher nicht. Doch die Experten gehen davon aus, dass das Heiraten vor etwa 5000 Jahren entstanden ist. Vorher lebten die Menschen in Sippen mit vielen zusammen. Vermutlich besuchten sich Männer und Frauen dieser Gruppen untereinander. Die Kinder wuchsen dann nicht wie heute alleine mit Mama und Papa auf. Die Mütter schlossen sich zusammen, um die Kinder großzuziehen. In einigen Naturvölkern gibt es das noch immer.


Heiraten, um die Frauen zu kontrollieren

Die Ehe entstand, als Männer anfingen, über immer mehr Dinge zu bestimmen und Macht zu übernehmen. Damals war das Heiraten für die Männer eine gute Sache. Die Ehe brachte Frauen unter Kontrolle - die Männer hatten sie für sich alleine und wussten, dass sie ihre Kinder aufzogen. Lange Zeit heirateten die Menschen kaum aus Liebe. Die Hochzeiten wurden geplant und Frauen von ihren Eltern an einen Mann versprochen. Noch heute gibt es das in vielen Ländern.

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