Direkt zum Hauptbereich

Wie unterscheidet sich der Hase vom Kaninchen?

Was wir heute so landläufig als „Hasen“ bezeichnen und als Heimtiere halten, sind gar keine Hasen, sondern Kaninchen. Die Unterschiede zwischen Hasen und Kaninchen sind so gravierend, dass sie sich nicht einmal paaren könnten (das liegt an der unterschiedlichen Chromosomenzahl). Der Feldhase, der unter Artenschutz steht, ist viel größer und schwerer als das Wildkaninchen. Er hat rötlich-braunes Fell, lange Ohren und ist – außer in der Paarungszeit – alleine auf weiter Flur anzutreffen. Kaninchen dagegen sind Rudeltiere, ihr rundlicher Körper ist von graubraunem Fell umhüllt. Wildkaninchen wohnen in Höhlen, in die sie bei Gefahr auch flüchten. Ihre Jungen kommen nackt und blind, also völlig hilflos, auf die Welt. Hasenjungen dagegen sind von Geburt an sehend und alleine relativ schnell überlebensfähig. (Quelle: Fressnapf)

Und der Osterhase? Der ist wirklich ein Hase! Lediglich in den USA und in Australien wird er wegen der dortigen Bezeichnung Easter Bunny (Bunny = Kaninchen, Häschen, aber nicht: Feldhase) auch als Kaninchen betrachtet. Aber seinen Ursprung hat er wohl bei uns im deutschsprachigen Raum. Hasen sind Symbole der Fruchtbarkeit. Ihr Kot ist eierförmig und liegt oft wie Eier in einem Nest nebeneinander. Erklärungsversuche gibt es viele, warum sich ausgerechnet der Hase als Eier-Überbringer durchgesetzt hat. Doch das hat noch niemand wirklich herausgefunden.

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Woher stammt der Lebkuchen?

Lebkuchen, so wie wir sie heute kennen, wurden zum ersten Mal im Jahr 1296 in einem Ulmer Kloster schriftlich erwähnt. Andere Quellen nennen das belgische Städtchen Dinant, von dem aus die Grundidee zu den bekannten Printen ins nahegelegene Aachen wanderte. Wegen der damals noch seltenen und teuren Gewürze verbreiteten sich die Pfefferkuchen vor allem über die damals größten und wichtigsten Handelsstädte: Nürnberg, Augsburg, Ulm, Köln und Basel sind Ort mit lang zurückreichender Lebkuchentradition.

Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
Pfeffe…

Was sind die Wahlgrundsätze?

In Art. 38 Abs. 1 des Grundgesetzes steht: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.“

Allgemein bedeutet: Es darf grundsätzlich jeder wählen gehen, der deutscher Staatsbürger ist und das achtzehnte Lebensjahr bis zum Wahltag vollendet hat – unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes oder sonstiger Kriterien.

Unmittelbar bedeutet: Wir wählen unsere Abgeordneten direkt und nicht über eine zwischengeschaltete Instanz, wie es zum Beispiel die Wahlmänner in den USA sind.

Frei bedeutet: Jeder hat das Recht selbst zu entscheiden, welche Partei oder Kandidaten er oder sie wählt. Deshalb darf niemand Drittes die Wähler/innen unter Druck setzen oder in ihrer Entscheidung beeinflussen.

Gleich bedeutet: Jede gültige Stimme hat das gleiche Gewicht, egal von wem sie abgegeben wurde. Bestimmte Stimmen anders zu gewichten aufgrund von irgendwelchen Kriterien wäre unzulässig. Einzige Ausnahme: Wer se…

Wer hat die Jeans erfunden?

Jeanshosen sind praktisch und sehen gut aus. Viele Menschen auf der ganzen Welt ziehen sie gerne an. Doch wer hat die Jeans eigentlich erfunden?
1873 wurde die Jeans zum ersten Mal verkauftLevi Strauss nennt man auch den 'Vater der Jeans', weil er als erster diese Hosen verkauft hat. Das war im Jahr 1873.

Levi Strauss wanderte in die USA ausLevi Strauss kam aus Buttenheim. Er wanderte aber als junger Mann in die USA aus. Ein paar Jahre später wurde im Westen der USA Gold gefunden. Aus Gold wird zum Beispiel teurer Schmuck hergestellt. Viele Menschen gingen daraufhin in den Westen der USA, denn sie wollten Gold finden und reich werden. Levi Strauss ging auch dorthin. Er begann, Geschäfte mit allem zu beliefern, was die Goldsucher jeden Tag brauchten. Dazu gehörten zum Beispiel Zahnbürsten und Knöpfe.

Nieten machen die Jeans besonders stabilIm Jahr 1872 schlug ein Schneider namens Jacob Davis Levi Strauss vor, besondere Arbeitshosen für die Goldsucher zu nähen. Die Hosen der Golds…