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Was Tulpe und Turban gemeinsam haben

Wussten Sie, ...
... dass die Tulpe aus Zentralasien kommt?
Ihre Form erinnert an eine spitze, turbanähnliche Kopfbedeckung, die die Menschen in Asien früher trugen. Sie hieß im Türkischen tülbent und im Persischen dulband. Daraus leitet sich der botanische Name für die Tulpe Tulipa ab. Die Tulpe tauchte im Wappen der Osmanen auf und ist noch heute Nationalblume derTürkei.
... dass ein Österreicher die Tulpe in unsere Breiten brachte?
Ein Gesandter Kaiser Ferdinands I. verliebte sich bei einem Besuch des Sultans Suleiman um 1560 in Konstantinopel in das farbenprächtige Liliengewächs. Er sorgte dafür, dass Tulpen-Zwiebeln nach Wien kamen.

... dass Holland weltweit die meisten Tulpen anbaut?
80 % der Tulpen-Nachfrage bedienen die Niederländer. Die Blume kam über den Hofgärtner Kaiser Ferdinands I. und dessen Sohn Maximilians II. recht früh ins Land – der Botaniker ging Ende des 16. Jahrhunderts an eine niederländische Uni. Die Tulpe nahm er als wissenschaftliches Objekt mit und machte damit Kreuzungsversuche.

... dass es eine „Tulpenmanie“ gab?
Der Frühblüher wurde in seiner neuen Heimat schnell zur Mode, zum Statussymbol und zum hoch gehandelten Spekulationsobjekt. Interessenten handelten in Kneipen und Wirtshäusern um jede Zwiebel, weil die Nachfrage groß war. Das ging so weit, dass selbst in der Erde vergrabene Tulpenzwiebeln einen Käufer fanden. Ganze Häuser haben Hausherren in den 1630er-Jahren mit einer Handvoll Zwiebeln bezahlt. Als sich 1637 das Verhältnis umkehrte und das Angebot größer war als die Nachfrage, waren Tulpenzwiebeln plötzlich nichts Außergewöhnliches mehr.

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Woher stammt der Lebkuchen?

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Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
Pfeffe…

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Allgemein bedeutet: Es darf grundsätzlich jeder wählen gehen, der deutscher Staatsbürger ist und das achtzehnte Lebensjahr bis zum Wahltag vollendet hat – unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes oder sonstiger Kriterien.

Unmittelbar bedeutet: Wir wählen unsere Abgeordneten direkt und nicht über eine zwischengeschaltete Instanz, wie es zum Beispiel die Wahlmänner in den USA sind.

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Levi Strauss wanderte in die USA ausLevi Strauss kam aus Buttenheim. Er wanderte aber als junger Mann in die USA aus. Ein paar Jahre später wurde im Westen der USA Gold gefunden. Aus Gold wird zum Beispiel teurer Schmuck hergestellt. Viele Menschen gingen daraufhin in den Westen der USA, denn sie wollten Gold finden und reich werden. Levi Strauss ging auch dorthin. Er begann, Geschäfte mit allem zu beliefern, was die Goldsucher jeden Tag brauchten. Dazu gehörten zum Beispiel Zahnbürsten und Knöpfe.

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