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Wieso gibt es Süßwasser und Salzwasser?

Kaum zu glauben: Die beiden Wasserarten unterscheiden sich in ihrem Salzgehalt. Denn nicht nur im Salzwasser befindet sich Salz. Der Anteil ist lediglich größer als im Süßwasser. Meerwasser hat normalerweise einen Gehalt von etwa 1 %. Das liegt daran, dass alles Wasser in der Natur früher oder später im Meer landet. Und auf seinem Weg dorthin sammelt jeder Tropfen Wasser jede Menge Salz ein. Denn Wasser hat die Eigenschaft, andere Stoffe in ihre chemischen Bestandteile zu zerlegen.

Wenn es regnet und das Regenwasser versickert, löst das Wasser Salze aus dem Boden. Sobald es dann wieder an die Oberfläche gelangt und einen Bach oder Fluss bildet, nimmt es das Salz mit auf die Reise. Auch im Fluss löst das Wasser wieder Salze aus dem Flussboden. Dort, wo der Fluss dann ins Meer mündet, hat das Wasser jede Menge Salz angesammelt, das mit dem Wasser zusammen ins Meer fließt. Das Meerwasser verdunstet dann wieder und das Salz bleibt zurück. Man unterscheidet übrigens nicht nur Salz- und Süßwasser, sondern auch sogenanntes Brackwasser. Das ist z. B. das Wasser in Flussmündungen ins Meer, das im Vergleich zum Süßwasser (< 0,1 %) ebenfalls einen relativ hohen Salzgehalt (0,1 bis 1 %) aufweist. Autorin: Dunja Herrmann

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Woher stammt der Lebkuchen?

Lebkuchen, so wie wir sie heute kennen, wurden zum ersten Mal im Jahr 1296 in einem Ulmer Kloster schriftlich erwähnt. Andere Quellen nennen das belgische Städtchen Dinant, von dem aus die Grundidee zu den bekannten Printen ins nahegelegene Aachen wanderte. Wegen der damals noch seltenen und teuren Gewürze verbreiteten sich die Pfefferkuchen vor allem über die damals größten und wichtigsten Handelsstädte: Nürnberg, Augsburg, Ulm, Köln und Basel sind Ort mit lang zurückreichender Lebkuchentradition.

Der Name "Lebkuchen" hat vermutlich nichts mit Leben zu tun, sondern geht entweder auf das lateinische Wort "libum" (Fladen, Opferkuchen) oder den germanischen Begriff "Laib" zurück. Der Lebkuchen wurde das ganze Jahr über verzehrt. Beliebt war er vor allem, weil er sich lange lagern ließ. In Klöstern wurden große Vorräte für Notzeiten und als Spenden für Arme angelegt. In der Fastenzeit war der Lebkuchen sehr beliebt und wurde mit starkem Bier verzehrt.
Pfeffe…

Was sind die Wahlgrundsätze?

In Art. 38 Abs. 1 des Grundgesetzes steht: „Die Abgeordneten des Deutschen Bundestages werden in allgemeiner, unmittelbarer, freier, gleicher und geheimer Wahl gewählt.“

Allgemein bedeutet: Es darf grundsätzlich jeder wählen gehen, der deutscher Staatsbürger ist und das achtzehnte Lebensjahr bis zum Wahltag vollendet hat – unabhängig von seinem Geschlecht, seiner Religion, seines Berufes oder sonstiger Kriterien.

Unmittelbar bedeutet: Wir wählen unsere Abgeordneten direkt und nicht über eine zwischengeschaltete Instanz, wie es zum Beispiel die Wahlmänner in den USA sind.

Frei bedeutet: Jeder hat das Recht selbst zu entscheiden, welche Partei oder Kandidaten er oder sie wählt. Deshalb darf niemand Drittes die Wähler/innen unter Druck setzen oder in ihrer Entscheidung beeinflussen.

Gleich bedeutet: Jede gültige Stimme hat das gleiche Gewicht, egal von wem sie abgegeben wurde. Bestimmte Stimmen anders zu gewichten aufgrund von irgendwelchen Kriterien wäre unzulässig. Einzige Ausnahme: Wer se…

Wer hat die Jeans erfunden?

Jeanshosen sind praktisch und sehen gut aus. Viele Menschen auf der ganzen Welt ziehen sie gerne an. Doch wer hat die Jeans eigentlich erfunden?
1873 wurde die Jeans zum ersten Mal verkauftLevi Strauss nennt man auch den 'Vater der Jeans', weil er als erster diese Hosen verkauft hat. Das war im Jahr 1873.

Levi Strauss wanderte in die USA ausLevi Strauss kam aus Buttenheim. Er wanderte aber als junger Mann in die USA aus. Ein paar Jahre später wurde im Westen der USA Gold gefunden. Aus Gold wird zum Beispiel teurer Schmuck hergestellt. Viele Menschen gingen daraufhin in den Westen der USA, denn sie wollten Gold finden und reich werden. Levi Strauss ging auch dorthin. Er begann, Geschäfte mit allem zu beliefern, was die Goldsucher jeden Tag brauchten. Dazu gehörten zum Beispiel Zahnbürsten und Knöpfe.

Nieten machen die Jeans besonders stabilIm Jahr 1872 schlug ein Schneider namens Jacob Davis Levi Strauss vor, besondere Arbeitshosen für die Goldsucher zu nähen. Die Hosen der Golds…