Pfingsten feiern wir am 50. Tag nach Ostern. Daher auch der Name des religiösen Festes: Phingesten, wie es im Mittelhochdeutschen früher hieß, geht zurück auf die griechische Bezeichnung pentekosté (heméra), für „der 50. Tag“. An diesem endet laut Kirchenkalender die österliche Zeit.
Pfingsten gilt als Gründungs- oder Geburtstag der christlichen Kirche: 10 Tage, nachdem Jesus in den Himmel aufgefahren war (an Christi Himmelfahrt – 40 Tage nach seiner Auferstehung), kam der Heilige Geist auf die 12 Apostel nieder, ließ sie in anderen Sprachen predigen und ihren Glauben in die Welt heraustragen. Darauf bekannten sich Juden zum Christentum und ließen sich taufen – so bereitet die Apostelgeschichte des Neuen Testaments die Entstehung der 1. christlichen Gemeinde vor.
Im Übrigen ist die Taube ein Symbol für den Heiligen Geist, weshalb Ihnen das Tier an Pfingsten auf Bildern in Kirchen begegnen kann. Auch Flammen stehen für den göttlichen Geist; laut neuem Testament soll er in Gestalt von Feuerzungen über den Köpfen der Jünger erschienen sein.
Warum gibt man "seinen Senf dazu"?
Senf war im 17. Jahrhundert ein Gewürz, das jede Mahlzeit verfeinern sollte, selbst dann, wenn es nicht zum Gericht passte. So wurde auch in Gaststätten immer Senf zum Essen serviert, ganz egal, ob es erwünscht war oder nicht. Da diese ungefragte Beilage als genauso lästig empfunden wurde wie ein ungebetener rat, bürgerte sich in dieser Zeit die Redewendung "seinen Senf dazugeben" ein.
Wer hat das Croissant erfunden?
Das Blätterteighörnchen war in Frankreich nicht vor dem 18. Jahrhundert bekannt - gut hundert Jahre, nach dem es zum ersten Mal gebacken wurde.
die Legende:
1683 wollten die Türken unter der Stadtmauer Wiens einen Tunnel graben, um die Stadt anzugreifen. Da die Bäcker zu dieser Uhrzeit aber schon wach waren, bekamen sie die Aktion mit und schlugen Alarrm. Zur Siegesfeier erfanden sie dann ein Gebäck, das die Form des türkischen Halbmondes hatte. Erst 1770 kam es mit Marie Antoinette nach Paris - und verbreitete sich von dort als "Croissant" ("aufgehender Mond") über das ganze Land.
die Legende:
1683 wollten die Türken unter der Stadtmauer Wiens einen Tunnel graben, um die Stadt anzugreifen. Da die Bäcker zu dieser Uhrzeit aber schon wach waren, bekamen sie die Aktion mit und schlugen Alarrm. Zur Siegesfeier erfanden sie dann ein Gebäck, das die Form des türkischen Halbmondes hatte. Erst 1770 kam es mit Marie Antoinette nach Paris - und verbreitete sich von dort als "Croissant" ("aufgehender Mond") über das ganze Land.
Warum haben Blüten in der Mitte eine andere Farbe?
Gesehen werden: Das ist mit das Wichtigste für blühende Pflanzen, die sich über Insektenbestäubung fortpflanzen. Deshalb machen sie während der Blütezeit Werbung mit knalligen Farben. Ihr Ziel: Viele Bienen, Hummeln, Falter, Schwebfliegen oder Käfer anzulocken.
Lust auf Zuckersüßes
Die Pflanzen müssen sich bei ihren Lockversuchen besonders gut anstellen. Denn die Insekten kommen in erster Linie zu ihnen, um von dem süßen Nektar zu naschen, den die Blüten produzieren. Manchmal futtern sie auch einige von den eiweißhaltigen Pollen. Bei diesem leckeren Mahl heften sich Blütenpollen an die behaarten Beine und Körper der Insekten. Wenn sie zur nächsten Blüte weiterfliegen, bleiben die Pollen dort an den weiblichen Blütenanteilen hängen: Die Bestäubung ist geglückt.
Perfektes Farb-Leitsystem
Von weitem winken Blüten durch ihre auffälligen Farben. Im Nahbereich ist viel entscheidender, dass das nektarreiche Blütenzentrum sofort erkennbar ist. Deshalb ist diese Mitte meist heller oder dunkler eingefärbt als der Blütenrand: Die Anfliegenden können dann zielgenau dort landen, wo es den meisten Blütennektar gibt. Dieses Leitsystem sehen Sie zum Beispiel gut bei Ringelblumen, Rosen oder Malven.
Lust auf Zuckersüßes
Die Pflanzen müssen sich bei ihren Lockversuchen besonders gut anstellen. Denn die Insekten kommen in erster Linie zu ihnen, um von dem süßen Nektar zu naschen, den die Blüten produzieren. Manchmal futtern sie auch einige von den eiweißhaltigen Pollen. Bei diesem leckeren Mahl heften sich Blütenpollen an die behaarten Beine und Körper der Insekten. Wenn sie zur nächsten Blüte weiterfliegen, bleiben die Pollen dort an den weiblichen Blütenanteilen hängen: Die Bestäubung ist geglückt.
Perfektes Farb-Leitsystem
Von weitem winken Blüten durch ihre auffälligen Farben. Im Nahbereich ist viel entscheidender, dass das nektarreiche Blütenzentrum sofort erkennbar ist. Deshalb ist diese Mitte meist heller oder dunkler eingefärbt als der Blütenrand: Die Anfliegenden können dann zielgenau dort landen, wo es den meisten Blütennektar gibt. Dieses Leitsystem sehen Sie zum Beispiel gut bei Ringelblumen, Rosen oder Malven.
Wie kamen die USA zu Alaska?
Am 30. März 1867 machten die Russen ein schlechtes Geschäft: Sie verkauften ihre Kolonie Russisch-Amerika, das heutige Alaska, an die Amerikaner. Die russische Zarenfamilie hatte schon vorher mit dem Gedanken gespielt, die 1,5 Millionen Quadratkilometer Land an die Amerikaner abzutreten. Es bot den Russen außer Pelzhandel und militärischen Stützpunkten nicht viel, und das Geld konnten sie gut gebrauchen. So kam es, dass der Kaufvertrag am 30. März 1867 abgeschlossen wurde.
Für die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) entpuppte sich Alaska als sehr guter Fang: 7,2 Millionen Dollar, nicht einmal 5 Dollar pro Quadratkilometer, mussten sie ausgeben. Gemessen an den Erträgen des Landes war das nichts: Es bietet Öl und Gold, gehört mittlerweile zu den größten Lachsproduzenten der Welt und ist außerdem gut mit der Holzproduktion im Geschäft. Aus diesen Gründen wollten die Russen Ende 1997 ihre Kolonie auch wieder zurückhaben. Zu spät jedoch, Alaska war seit 1959 Bundesstaat der USA.
Für die Vereinigten Staaten von Amerika (USA) entpuppte sich Alaska als sehr guter Fang: 7,2 Millionen Dollar, nicht einmal 5 Dollar pro Quadratkilometer, mussten sie ausgeben. Gemessen an den Erträgen des Landes war das nichts: Es bietet Öl und Gold, gehört mittlerweile zu den größten Lachsproduzenten der Welt und ist außerdem gut mit der Holzproduktion im Geschäft. Aus diesen Gründen wollten die Russen Ende 1997 ihre Kolonie auch wieder zurückhaben. Zu spät jedoch, Alaska war seit 1959 Bundesstaat der USA.
Woher hat die Osterinsel ihren Namen?
Die Osterinsel ist eine der isoliertesten Inseln der Welt, sie liegt einsam im Pazifik, etwa 3.600 km westlich von Chile. Bewohnt ist sie vermutlich seit etwa 350 n. Chr., als es Bewohner anderer Pazifikinseln mit einfachen Segelbooten dorthin verschlug. Sie lebten fortan völlig abgeschnitten auf dem Eiland – und entwickelten eine eigene Kultur, die bis heute Rätsel aufgibt (wie z. B. die Steinfiguren).
Europäer entdeckten die Insel am Ostersonntag des Jahres 1722 – daher der Name „Osterinsel“. Damals landete der niederländische Admiral Jakob Roggeveen an der Steilküste. In der Sprache der Eingeborenen heißt die felsige Insel aber weiterhin „Rapa Nui“, das bedeutet „großer Stein“.
Europäer entdeckten die Insel am Ostersonntag des Jahres 1722 – daher der Name „Osterinsel“. Damals landete der niederländische Admiral Jakob Roggeveen an der Steilküste. In der Sprache der Eingeborenen heißt die felsige Insel aber weiterhin „Rapa Nui“, das bedeutet „großer Stein“.
Seit wann gibt es die Olympischen Spiele?
1.500 Jahre nach den antiken Olympischen Spielen fanden vor 115 Jahren die 1. Spiele der Neuzeit statt. Initiator der Wettkämpfe war der französische Pädagoge Baron de Coubertin. Die deutschen Ausgrabungen des antiken Olympia 1875–1881 hatten ihn dazu angeregt, seine Ideale – Völkerverständigung und die Erziehung junger Männer durch Sport – in neuen Olympischen Spielen zu realisieren. 1894 berief Coubertin zunächst unter dem unverfänglichen Motto „Leibeserziehung“ einen Kongress ein.
Dort konnte er die Teilnehmer von seinem Vorhaben überzeugen – die Olympische Bewegung der Neuzeit war in Gange. Coubertin wollte mit den Spielen 1900 zur Weltausstellung in Paris starten, aber in aller Euphorie hatte der Kongress Griechenland 1896 vor Augen. Das Land war jedoch fast bankrott. Erst mit der Einbindung des Kronprinzen Konstantin und der Idee, als Einnahmequelle einen Sonderbriefmarken-Satz mit Sportmotiven aufzulegen, rückte das Ziel näher. Am 6. April war es dann soweit: 262 Sportler aus 13 Nationen gingen 10 Tage lang in den Wettkampf.
Übrigens: Der 1. Sieger einer Disziplin erhielt 1896 in Athen eine Silbermedaille und einen Olivenzweig, der 2. eine Bronzemedaille. Der 3. ging aus Gründen der Sparsamkeit leer aus. Die Goldmedaille gab es erstmals 1904. Auch Frauen waren 1896 nicht erwünscht – 2 liefen inoffiziell den Marathon mit. 1900 nahmen 17 Frauen an Wettkämpfen teil, jedoch ohne Zustimmung des IOC. Die Spiele waren ursprünglich für Amateure gedacht, lediglich beim Fechten waren Profis zugelassen.
Dort konnte er die Teilnehmer von seinem Vorhaben überzeugen – die Olympische Bewegung der Neuzeit war in Gange. Coubertin wollte mit den Spielen 1900 zur Weltausstellung in Paris starten, aber in aller Euphorie hatte der Kongress Griechenland 1896 vor Augen. Das Land war jedoch fast bankrott. Erst mit der Einbindung des Kronprinzen Konstantin und der Idee, als Einnahmequelle einen Sonderbriefmarken-Satz mit Sportmotiven aufzulegen, rückte das Ziel näher. Am 6. April war es dann soweit: 262 Sportler aus 13 Nationen gingen 10 Tage lang in den Wettkampf.
Übrigens: Der 1. Sieger einer Disziplin erhielt 1896 in Athen eine Silbermedaille und einen Olivenzweig, der 2. eine Bronzemedaille. Der 3. ging aus Gründen der Sparsamkeit leer aus. Die Goldmedaille gab es erstmals 1904. Auch Frauen waren 1896 nicht erwünscht – 2 liefen inoffiziell den Marathon mit. 1900 nahmen 17 Frauen an Wettkämpfen teil, jedoch ohne Zustimmung des IOC. Die Spiele waren ursprünglich für Amateure gedacht, lediglich beim Fechten waren Profis zugelassen.
Die historischen Wurzeln des Osterfests
Ostern ist eines der ältesten christlichen Feste. Die christlichen Kirchen feiern mit dem Osterfest die Auferstehung Jesu, nachdem er am Karfreitag den Tod am Kreuze erlitt. Das christliche Osterfest wurde vom jüdischen Passahfest abgeleitet, das an die Befreiung aus der ägyptischen Knechtschaft erinnert. Eine Woche vor Ostern ist Palmsonntag, da tragen Kinder die Palmbüsche in die Kirche, die dort geweiht werden. Die Palmbüsche werden aus Buchsbaumzweigen, Palmkränzchen und Immergrün gebunden. Die Woche zwischen Palmsonntag und Ostern ist die Karwoche.
Wann ist Ostern?
Mit dem Osterfest endet die sechswöchige Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt. Ostern ist ein beweglicher Feiertag. Im Jahr 325 wurde entschieden, das Osterfest am 1. Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling zu feiern, wobei der Frühling am 21. März beginnt. Wenn der 21. März ein Vollmond-Sonntag ist, wird der darauffolgende Sonntag Ostersonntag.
Das Osterei
Es kursieren verschiedene Erklärungen, woher der Brauch stammt, an Ostern Eier zu bemalen und zu verschenken. Eine Deutung führt die Tradition auf das "Zins-Ei" zurück: Im Mittelalter war es üblich, dass die Bauern ihre am Gründonnerstag fällige Pacht mit Eiern bezahlten, da diese in der Fastenzeit nicht verspeist werden durften, und es daher zu einem Überschuss kam. Damit die vielen Eier nicht verdarben, wurden sie gekocht. Um die gekochten von den rohen Eiern zu unterscheiden, färbten die Bauern schließlich die haltbaren Eier mit Zwiebelschalen, Spinat, Hagebutten oder Roter Beete ein.
Der Osterhase
Warum sich ausgerechnet der Osterhase zum "Wappentier" des Osterfests entwickelte, ist unklar. Manche Ansätze führen den Osterhasen darauf zurück, dass der Hase im Mittelalter als Auferstehungssymbol galt. Eine weitere Erklärung sieht die Ursprünge des Brauchs im germanischen "Ostarafest", einer Frühlings- und Fruchtbarkeitsfeier, dessen Symbole Ei und Hase waren. Diese Theorie ist aber nicht wissenschaftlich belegt.
Der Osterhase hoppelt jedenfalls schon recht lange über die Felder: Bereits im Jahr 1682 erwähnte ihn ein Heidelberger Arzt. Dieser Quelle zufolge stammt die Legende aus dem Elsass, der Pfalz und dem Oberrhein. In anderen Gegenden galten Hahn, Kuckuck, Storch oder Fuchs als "Eierlieferanten".
Wann ist Ostern?
Mit dem Osterfest endet die sechswöchige Fastenzeit, die am Aschermittwoch beginnt. Ostern ist ein beweglicher Feiertag. Im Jahr 325 wurde entschieden, das Osterfest am 1. Sonntag nach dem ersten Vollmond im Frühling zu feiern, wobei der Frühling am 21. März beginnt. Wenn der 21. März ein Vollmond-Sonntag ist, wird der darauffolgende Sonntag Ostersonntag.
Das Osterei
Es kursieren verschiedene Erklärungen, woher der Brauch stammt, an Ostern Eier zu bemalen und zu verschenken. Eine Deutung führt die Tradition auf das "Zins-Ei" zurück: Im Mittelalter war es üblich, dass die Bauern ihre am Gründonnerstag fällige Pacht mit Eiern bezahlten, da diese in der Fastenzeit nicht verspeist werden durften, und es daher zu einem Überschuss kam. Damit die vielen Eier nicht verdarben, wurden sie gekocht. Um die gekochten von den rohen Eiern zu unterscheiden, färbten die Bauern schließlich die haltbaren Eier mit Zwiebelschalen, Spinat, Hagebutten oder Roter Beete ein.
Der Osterhase
Warum sich ausgerechnet der Osterhase zum "Wappentier" des Osterfests entwickelte, ist unklar. Manche Ansätze führen den Osterhasen darauf zurück, dass der Hase im Mittelalter als Auferstehungssymbol galt. Eine weitere Erklärung sieht die Ursprünge des Brauchs im germanischen "Ostarafest", einer Frühlings- und Fruchtbarkeitsfeier, dessen Symbole Ei und Hase waren. Diese Theorie ist aber nicht wissenschaftlich belegt.
Der Osterhase hoppelt jedenfalls schon recht lange über die Felder: Bereits im Jahr 1682 erwähnte ihn ein Heidelberger Arzt. Dieser Quelle zufolge stammt die Legende aus dem Elsass, der Pfalz und dem Oberrhein. In anderen Gegenden galten Hahn, Kuckuck, Storch oder Fuchs als "Eierlieferanten".
Wer entdeckte, woraus unsere Welt besteht?
In der Antike dachte so mancher Philosoph darüber nach, aus welchen Urstoffen wohl die Welt aufgebaut ist. Manche chemischen Grundstoffe waren zwar damals schon sichtbar, aber eben noch nicht als solche bekannt: z. B. Gold, Silber, Kohlenstoff, Schwefel, Zink oder Eisen. Der einfache Handwerker interessierte sich ohnehin eher dafür, wie er diese Elemente verarbeiten konnte, anstatt sie als Stoffe des Lebens zu identifizieren. So bestimmten die Philosophen dann nach und nach, dass Wasser, Feuer, Luft und Erde die Urstoffe seien – alles Erscheinungen, die aus mehreren chemischen Grundstoffen bestehen. Aber das wusste schließlich niemand besser. Der griechische Denker Aristoteles (384–322 v. Chr.) packte als 5. Urstoff noch die Quintessenz (lateinisch: das Wesentliche, Hauptsächliche) obendrauf – sie liegt den anderen 4 Elementen zugrunde. In China glaubte der Philosoph Laotse (5./6. Jh. v. Chr.) daran, Wasser, Holz, Metall und Erde seien die Grundstoffe des Lebens.
Übrigens: Der griechische Naturphilosoph Demokrit (460–371 v. Chr.) behauptete schon seinerzeit, die Welt bestünde aus leerem Raum und Atomen (= kleinste, nicht sichtbare und unteilbare Teilchen verschiedenster Form und Größe). Aus Verbindungen dieser Atome würden alle Körper bestehen. Wie er darauf kam, ist nicht bekannt. Aber nach heutigem Wissen war seine Vorstellung gar nicht so verkehrt ...
Experimente und Zufälle treiben voran
Die Naturphilosophen, auch Alchemisten genannt, waren also die Vorreiter der modernen Naturwissenschaften. Sie probierten vieles aus, um das Rätsel der Grundstoffe zu lösen. So stießen sie oft mehr zufällig auf weitere, sogar richtige Elemente wie Quecksilber, Blei oder Schwefel. Sie waren außerdem überzeugt davon, dass sich ein Element in ein anderes umwandeln lässt. Jahrhundertelang experimentierten sie mit der Herstellung von Gold aus einem unedlen Metall wie etwa Quecksilber.
Wichtige Erkenntnisse für die Wissenschaft lieferten auch Schmiede, Metallgießer, Töpfer oder Bergleute – sie alle hantierten mit verschiedensten Elementen. Aus Erzen ließen sich beispielsweise geringe Mengen anderer Metalle extrahieren – Kobalt, Nickel oder Wolfram haben ihre Namen von Berggeistern. Der englische Naturforscher Robert Doyle (1627–1691) machte schließlich den Ausdruck „chemisches Element“ gebräuchlich. Er verstand darunter einen reinen Baustein, der ursprünglich, ungemischt und durch chemische Methoden nicht zerlegbar ist. Sein Wissen war also abhängig vom aktuellen Stand der besagten chemischen Methoden. Solange eine Stoffverbindung wie z. B. Luft nicht in ihre Bausteine zerlegbar war, wäre sie damit als Element „durchgegangen“.
Übrigens: Der griechische Naturphilosoph Demokrit (460–371 v. Chr.) behauptete schon seinerzeit, die Welt bestünde aus leerem Raum und Atomen (= kleinste, nicht sichtbare und unteilbare Teilchen verschiedenster Form und Größe). Aus Verbindungen dieser Atome würden alle Körper bestehen. Wie er darauf kam, ist nicht bekannt. Aber nach heutigem Wissen war seine Vorstellung gar nicht so verkehrt ...
Experimente und Zufälle treiben voran
Die Naturphilosophen, auch Alchemisten genannt, waren also die Vorreiter der modernen Naturwissenschaften. Sie probierten vieles aus, um das Rätsel der Grundstoffe zu lösen. So stießen sie oft mehr zufällig auf weitere, sogar richtige Elemente wie Quecksilber, Blei oder Schwefel. Sie waren außerdem überzeugt davon, dass sich ein Element in ein anderes umwandeln lässt. Jahrhundertelang experimentierten sie mit der Herstellung von Gold aus einem unedlen Metall wie etwa Quecksilber.
Wichtige Erkenntnisse für die Wissenschaft lieferten auch Schmiede, Metallgießer, Töpfer oder Bergleute – sie alle hantierten mit verschiedensten Elementen. Aus Erzen ließen sich beispielsweise geringe Mengen anderer Metalle extrahieren – Kobalt, Nickel oder Wolfram haben ihre Namen von Berggeistern. Der englische Naturforscher Robert Doyle (1627–1691) machte schließlich den Ausdruck „chemisches Element“ gebräuchlich. Er verstand darunter einen reinen Baustein, der ursprünglich, ungemischt und durch chemische Methoden nicht zerlegbar ist. Sein Wissen war also abhängig vom aktuellen Stand der besagten chemischen Methoden. Solange eine Stoffverbindung wie z. B. Luft nicht in ihre Bausteine zerlegbar war, wäre sie damit als Element „durchgegangen“.
Weshalb ist das Abendrot ein Gutwetterbote?
In unseren Breiten wird das Wetter oft durch Westwinde bestimmt. Die Sonne geht im Westen unter - und ein schönes Abendrot kann sich nur entwickeln, wenn der Himmel am Horizont klar ist, sich dort also kaum Wolken befinden, die im Laufe des nächsten Tages aufziehen und so für Schnee oder Regen sorgen könnten. Die Bauernregel "Abendrot - Gutwetterbot" trifft also meist zu. Weht der Wind aber wie im Mai eher aus östlicher Richtung, greift sie nicht.
Wettermonat April
Klar, jeder kennt das Sprichwort „April, April – der macht, was er will!“ Gemeint ist das Wetter: Nach kurzem Sonnenschein zieht auf einmal ein heftiger Sturm auf und im nächsten Moment fallen dicke Regentropfen oder gar Schneeflocken vom Himmel. Nicht umsonst hieß der April früher „Launing“ oder “Wandelmonat“. Erst die Römern nannten den Monat um in „Aperire“, das bedeutet so viel wie „das Öffnen der Knospen“.
Solch ein Wetter macht die morgendliche Wahl der Klamotten schwer. T-Shirt und kurze Hose oder doch lieber Jacke und Regenschirm? Da hilft allein das Zwiebelprinzip, also viele Schichten übereinander, die ihr ausziehen könnt, wenn sich die Sonne einmal wieder kurz blicken lässt.
Verantwortlich für unser verrücktes Aprilwetter sind unterschiedlich warme Luftmassen über Europa. Die Sonne hat inzwischen schon eine Menge Kraft und erwärmt die Luft über Südeuropa und Afrika. Die Meere im Norden sind hingegen noch recht kalt. Die Temperaturen von Ost- und Nordsee liegen im April bei etwa vier bis sechs Grad und auch der Nordatlantik erreicht trotz des wärmenden Golfstroms nicht mehr als sieben Grad. Bei uns in Mitteleuropa treffen daher die trockenen, warmen Luftmassen aus dem Süden mit der feuchten, kalten Luft aus dem Norden aufeinander. Über unseren Köpfen findet in diesem Monat daher ein Wechselspiel der Luftströmungen statt, die die Wetterlage täglich neu ausfechten.
Die häufigen Wechsel haben jedoch auch etwas Gutes. Selten lassen sich so viele Regenbögen beobachten wie im April, wenn es regnet und gleichzeitig die Sonne scheint. Das Licht der Sonne besteht aus vielen verschiedenen Farben. Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, vermischen sich diese Farben und werden zu unserem weiß-gelblichen Tageslicht. Wenn wir einen Regenbogen sehen, fällt das Sonnenlicht auf eine Wand aus Regentropfen. Die einzelnen Regentropfen können das Licht aufspalten und werfen es wieder zurück, jeder Tropfen in einem anderen Winkel. Etwa so wie bei ein geschliffenen Diamanten, auf den Licht fällt. Durch die Lichtbrechung entsteht für unser Auge am Himmel ein Bogen aus vielen verschiedenen Farben. Um ihn sehen zu können, müsst ihr jedoch mit dem Rücken zur Sonne stehen und auf die Regenwand schauen.
Quelle
http://www.geo.de/GEOlino/natur/tiere/67931.html?p=8
Solch ein Wetter macht die morgendliche Wahl der Klamotten schwer. T-Shirt und kurze Hose oder doch lieber Jacke und Regenschirm? Da hilft allein das Zwiebelprinzip, also viele Schichten übereinander, die ihr ausziehen könnt, wenn sich die Sonne einmal wieder kurz blicken lässt.
Verantwortlich für unser verrücktes Aprilwetter sind unterschiedlich warme Luftmassen über Europa. Die Sonne hat inzwischen schon eine Menge Kraft und erwärmt die Luft über Südeuropa und Afrika. Die Meere im Norden sind hingegen noch recht kalt. Die Temperaturen von Ost- und Nordsee liegen im April bei etwa vier bis sechs Grad und auch der Nordatlantik erreicht trotz des wärmenden Golfstroms nicht mehr als sieben Grad. Bei uns in Mitteleuropa treffen daher die trockenen, warmen Luftmassen aus dem Süden mit der feuchten, kalten Luft aus dem Norden aufeinander. Über unseren Köpfen findet in diesem Monat daher ein Wechselspiel der Luftströmungen statt, die die Wetterlage täglich neu ausfechten.
Die häufigen Wechsel haben jedoch auch etwas Gutes. Selten lassen sich so viele Regenbögen beobachten wie im April, wenn es regnet und gleichzeitig die Sonne scheint. Das Licht der Sonne besteht aus vielen verschiedenen Farben. Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, vermischen sich diese Farben und werden zu unserem weiß-gelblichen Tageslicht. Wenn wir einen Regenbogen sehen, fällt das Sonnenlicht auf eine Wand aus Regentropfen. Die einzelnen Regentropfen können das Licht aufspalten und werfen es wieder zurück, jeder Tropfen in einem anderen Winkel. Etwa so wie bei ein geschliffenen Diamanten, auf den Licht fällt. Durch die Lichtbrechung entsteht für unser Auge am Himmel ein Bogen aus vielen verschiedenen Farben. Um ihn sehen zu können, müsst ihr jedoch mit dem Rücken zur Sonne stehen und auf die Regenwand schauen.
Quelle
http://www.geo.de/GEOlino/natur/tiere/67931.html?p=8
Dieser Song rettet Leben
Dieser Song rettet Leben!
Mit 100 Stößen pro Minute soll die Herzdruckmassage erfolgen, die Leben retten kann. US-Wissenschaftler haben sich Gedanken gemacht, wie Laienhelfer diese Frequenz am besten finden können und sind bei einem Popsong fündig geworden, berichtet das Patientenmagazin "HausArzt". Der Bee-Gees-Song "Staying alive" ist mit seinen 103 Schlägen pro Minute ganz nah am Ideal. Wer das Lied im Kopf hat und zu seinem Rhythmus drückt, macht es richtig. Als hätten es die Bee Gees geahnt: Übersetzt heißt der Song: Am Leben bleiben.
Mit 100 Stößen pro Minute soll die Herzdruckmassage erfolgen, die Leben retten kann. US-Wissenschaftler haben sich Gedanken gemacht, wie Laienhelfer diese Frequenz am besten finden können und sind bei einem Popsong fündig geworden, berichtet das Patientenmagazin "HausArzt". Der Bee-Gees-Song "Staying alive" ist mit seinen 103 Schlägen pro Minute ganz nah am Ideal. Wer das Lied im Kopf hat und zu seinem Rhythmus drückt, macht es richtig. Als hätten es die Bee Gees geahnt: Übersetzt heißt der Song: Am Leben bleiben.
Was bedeutet Havarie?
Das Wort entstammt ursprünglich dem arabischen Ausdruck für Fehler, Schaden (awar) und bezeichnete Ware, die durch Meerwasser oder einen Unfall Schaden genommen hatte. Der rege Seehandel im Mittelalter führte dazu, dass Havarie vor mehreren hundert Jahren aus dem arabischen Sprachraum nach Europa (Italien, Spanien) gelangte. Es wird seit dem 20. Jahrhundert für die Beschädigung an Schiffen, Fahr- oder Flugzeugen, Maschinen sowie technischen Anlagen benutzt.
Was Tulpe und Turban gemeinsam haben
Wussten Sie, ...
... dass die Tulpe aus Zentralasien kommt?
Ihre Form erinnert an eine spitze, turbanähnliche Kopfbedeckung, die die Menschen in Asien früher trugen. Sie hieß im Türkischen tülbent und im Persischen dulband. Daraus leitet sich der botanische Name für die Tulpe Tulipa ab. Die Tulpe tauchte im Wappen der Osmanen auf und ist noch heute Nationalblume derTürkei.
... dass ein Österreicher die Tulpe in unsere Breiten brachte?
Ein Gesandter Kaiser Ferdinands I. verliebte sich bei einem Besuch des Sultans Suleiman um 1560 in Konstantinopel in das farbenprächtige Liliengewächs. Er sorgte dafür, dass Tulpen-Zwiebeln nach Wien kamen.
... dass Holland weltweit die meisten Tulpen anbaut?
80 % der Tulpen-Nachfrage bedienen die Niederländer. Die Blume kam über den Hofgärtner Kaiser Ferdinands I. und dessen Sohn Maximilians II. recht früh ins Land – der Botaniker ging Ende des 16. Jahrhunderts an eine niederländische Uni. Die Tulpe nahm er als wissenschaftliches Objekt mit und machte damit Kreuzungsversuche.
... dass es eine „Tulpenmanie“ gab?
Der Frühblüher wurde in seiner neuen Heimat schnell zur Mode, zum Statussymbol und zum hoch gehandelten Spekulationsobjekt. Interessenten handelten in Kneipen und Wirtshäusern um jede Zwiebel, weil die Nachfrage groß war. Das ging so weit, dass selbst in der Erde vergrabene Tulpenzwiebeln einen Käufer fanden. Ganze Häuser haben Hausherren in den 1630er-Jahren mit einer Handvoll Zwiebeln bezahlt. Als sich 1637 das Verhältnis umkehrte und das Angebot größer war als die Nachfrage, waren Tulpenzwiebeln plötzlich nichts Außergewöhnliches mehr.
... dass die Tulpe aus Zentralasien kommt?
Ihre Form erinnert an eine spitze, turbanähnliche Kopfbedeckung, die die Menschen in Asien früher trugen. Sie hieß im Türkischen tülbent und im Persischen dulband. Daraus leitet sich der botanische Name für die Tulpe Tulipa ab. Die Tulpe tauchte im Wappen der Osmanen auf und ist noch heute Nationalblume derTürkei.
... dass ein Österreicher die Tulpe in unsere Breiten brachte?
Ein Gesandter Kaiser Ferdinands I. verliebte sich bei einem Besuch des Sultans Suleiman um 1560 in Konstantinopel in das farbenprächtige Liliengewächs. Er sorgte dafür, dass Tulpen-Zwiebeln nach Wien kamen.
... dass Holland weltweit die meisten Tulpen anbaut?
80 % der Tulpen-Nachfrage bedienen die Niederländer. Die Blume kam über den Hofgärtner Kaiser Ferdinands I. und dessen Sohn Maximilians II. recht früh ins Land – der Botaniker ging Ende des 16. Jahrhunderts an eine niederländische Uni. Die Tulpe nahm er als wissenschaftliches Objekt mit und machte damit Kreuzungsversuche.
... dass es eine „Tulpenmanie“ gab?
Der Frühblüher wurde in seiner neuen Heimat schnell zur Mode, zum Statussymbol und zum hoch gehandelten Spekulationsobjekt. Interessenten handelten in Kneipen und Wirtshäusern um jede Zwiebel, weil die Nachfrage groß war. Das ging so weit, dass selbst in der Erde vergrabene Tulpenzwiebeln einen Käufer fanden. Ganze Häuser haben Hausherren in den 1630er-Jahren mit einer Handvoll Zwiebeln bezahlt. Als sich 1637 das Verhältnis umkehrte und das Angebot größer war als die Nachfrage, waren Tulpenzwiebeln plötzlich nichts Außergewöhnliches mehr.
Woher kommt der Namenstag?
Die Tradition des Namenstages geht zurück bis ins hohe Mittelalter (etwa 1050–1198). Oft wählten katholische Christen den Namen einer oder eines Heiligen für ihr Kind – quasi als Schutzpatron. Als die Reformatoren später die Heiligenverehrung der Katholiken missbilligten, gewann diese Form der Namensgebung erst recht an Bedeutung. Der gewählte Heilige sollte das Kind jedoch nicht nur beschützen, sondern auch in gewisser Weise als Vorbild sein Leben beeinflussen. Denn jeder dieser Heiligen oder Seliggesprochenen hatte schließlich zu Lebzeiten etwas Besonderes geleistet.
Der Grund, weshalb der Namenstag – er fällt meistens auf den Todestag eines Heiligen – so gefeiert wird, ist folgender: Wenn jemand geboren wird, ist der Zeitpunkt dafür mehr oder weniger Zufall. Der Name, mit dem ein Kind dann aber durch die Taufe in die christliche Gemeinschaft aufgenommen wird, ist jedoch bewusst gewählt. Die Menschen haben darum einen richtigen Grund zum Feiern: Es gibt den Heiligen, seine Verdienste und seinen Nachfolger, der hoffentlich genauso viel Gutes vollbringt.
Der Grund, weshalb der Namenstag – er fällt meistens auf den Todestag eines Heiligen – so gefeiert wird, ist folgender: Wenn jemand geboren wird, ist der Zeitpunkt dafür mehr oder weniger Zufall. Der Name, mit dem ein Kind dann aber durch die Taufe in die christliche Gemeinschaft aufgenommen wird, ist jedoch bewusst gewählt. Die Menschen haben darum einen richtigen Grund zum Feiern: Es gibt den Heiligen, seine Verdienste und seinen Nachfolger, der hoffentlich genauso viel Gutes vollbringt.
Was hat der Wiener Opernball mit Fasching zu tun?
Die 5. Jahreszeit, das ist in Wien die Ballsaison. Ihr Höhepunkt, der Wiener Opernball, findet zu Beginn der heißen Phase des Faschings statt: am „schmutzigen Donnerstag“ – dem ersten Tag des 6-tägigen Narren-Endspurts vor Aschermittwoch.
Seinen Ursprung hat der Opernball in den großen Tanzfesten, die die Herren des Wiener Kongresses 1814–1815 in der Donaustadt feierten. Sie waren über mehrere Monate zusammengetreten, um Europa nach der Niederlage des napoleonischen Frankreichs neu zu ordnen. Ihre Gastgeber, allen voran Kaiser Franz I. von Österreich, wollten ihnen den Aufenthalt etwas vergnüglicher bereiten. Deshalb organisierten sie unter anderem legendäre Bälle.
Bis aber der erste echte so genannte „Wiener Opernball“ stattfand, verging noch mehr als ein Jahrhundert. Doch die Ballkultur hatte Wien schon längst ergriffen. Künstler luden an verschiedenen Orten zum Tanz ein, erstmals 1877 im Kaiserlichen Opernhaus. Die Bälle hatten Tradition, nur zu Kriegszeiten oder wenn die Sicherheit der Gäste es erforderte, fielen sie aus. Und ab Januar 1935 hieß das bedeutendste aller Tanzfeste schließlich „Wiener Opernball“.
Feinste Garderobe
Festliche Kleidung gehört zwingend zur Wiener Ballkultur. Das heißt auf dem Opernball für die Herren Frackzwang ohne Ausnahme, weiße Handschuhe und schwarze Lackschuhe. Für die Damen: großes Ballkleid und passende Accessoires. Für diejenigen Mädchen, die mit den befrackten Jungherren zum Zeichen des Erwachsenwerdens debütieren (= zum 1. Mal mit dabei sind), heißt das: schneeweißes Ballkleid ohne Reifrock, lange weiße Handschuhe, vorne geschlossene Schuhe, Krönchen im Haar und Blumensträußchen in der rechten Hand. Das „Debüt geben“ ist ein aus der Monarchie übernommenes Zeremoniell. Ca. eine Minute lang tanzen die 180 Paare aus dem In- und Ausland den Linkswalzer, mit dem sie den Ball eröffnen.
Danach dürfen unter dem Kommando „Alles Walzer“ endlich alle Anwesenden das Tanzbein schwingen. Das Parkett ist damit freigegeben. Die zwei Start-Worte gehen zurück auf den österreichischen Komponisten Johann Strauß (1804–1849) und seinen gleichnamigen Sohn, den Walzerkönig (1825–1899).
Seinen Ursprung hat der Opernball in den großen Tanzfesten, die die Herren des Wiener Kongresses 1814–1815 in der Donaustadt feierten. Sie waren über mehrere Monate zusammengetreten, um Europa nach der Niederlage des napoleonischen Frankreichs neu zu ordnen. Ihre Gastgeber, allen voran Kaiser Franz I. von Österreich, wollten ihnen den Aufenthalt etwas vergnüglicher bereiten. Deshalb organisierten sie unter anderem legendäre Bälle.
Bis aber der erste echte so genannte „Wiener Opernball“ stattfand, verging noch mehr als ein Jahrhundert. Doch die Ballkultur hatte Wien schon längst ergriffen. Künstler luden an verschiedenen Orten zum Tanz ein, erstmals 1877 im Kaiserlichen Opernhaus. Die Bälle hatten Tradition, nur zu Kriegszeiten oder wenn die Sicherheit der Gäste es erforderte, fielen sie aus. Und ab Januar 1935 hieß das bedeutendste aller Tanzfeste schließlich „Wiener Opernball“.
Feinste Garderobe
Festliche Kleidung gehört zwingend zur Wiener Ballkultur. Das heißt auf dem Opernball für die Herren Frackzwang ohne Ausnahme, weiße Handschuhe und schwarze Lackschuhe. Für die Damen: großes Ballkleid und passende Accessoires. Für diejenigen Mädchen, die mit den befrackten Jungherren zum Zeichen des Erwachsenwerdens debütieren (= zum 1. Mal mit dabei sind), heißt das: schneeweißes Ballkleid ohne Reifrock, lange weiße Handschuhe, vorne geschlossene Schuhe, Krönchen im Haar und Blumensträußchen in der rechten Hand. Das „Debüt geben“ ist ein aus der Monarchie übernommenes Zeremoniell. Ca. eine Minute lang tanzen die 180 Paare aus dem In- und Ausland den Linkswalzer, mit dem sie den Ball eröffnen.
Danach dürfen unter dem Kommando „Alles Walzer“ endlich alle Anwesenden das Tanzbein schwingen. Das Parkett ist damit freigegeben. Die zwei Start-Worte gehen zurück auf den österreichischen Komponisten Johann Strauß (1804–1849) und seinen gleichnamigen Sohn, den Walzerkönig (1825–1899).
Wie oft treffen Wettervorhersagen zu?
Kann man sich auf den Wetterbericht verlassen?
Jeden Tag schauen viele Menschen im Fernsehen den Wetterbericht. Sie wollen wissen, ob sie sich auf Regen einstellen müssen oder ob die Sonne scheinen wird. Doch liegen die Wetterexperten eigentlich oft richtig? Wie gut treffen ihre Vorhersagen zu?
Gerhard Lux arbeitet beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach im Bundesland Hessen. Er sagt: Böse Überraschungen mit dem Wetter erleben wir heute kaum noch, denn Wettervorhersagen treffen fast immer zu. Zumindest gilt das für die Vorhersagen für die nächsten ein bis zwei Tage.
Bis zum dritten Tag ist der Wetterbericht zuverlässig
Wenn wir also zum Beispiel im Winter freitags im Wetterbericht hören, dass es in der Nacht von Samstag auf Sonntag in unserer Gegend schneien wird, können wir uns darauf mit großer Wahrscheinlichkeit verlassen und für den Sonntag schon mal den Schlitten herausholen. Je länger im Voraus eine Wettervorhersage gilt, umso ungenauer wird sie aber. Ab dem dritten Tag sinkt die Genauigkeit, sagt Gerhard Lux. Das hängt damit zusammen, dass sich in unserer Atmosphäre mit all den Hoch- und Tiefdruckgebieten immer mal wieder Kleinigkeiten ändern, die das Wetter aber stark beeinflussen können. Hochs und Tiefs entscheiden über Sonne, Regen, Schnee, Kälte und Wärme.
Heute sind die Computer viel leistungsfähiger
Und noch etwas ist wichtig für die Genauigkeit der Wettervorhersagen: die Computer der Meteorologen. Die Wetter-Fachleute geben ganz viele Daten und Zahlen über das aktuelle Wetter in ihre Computer ein. Das sind richtige Superrechner, die dann verschiedene Modelle errechnen, was für ein Wetter wir in den nächsten Tagen bekommen. Vor 20 bis 30 Jahren gab es noch nicht so gute Rechner wie heute. Damals hatten die Leute, die sich auf den Wetterbericht verließen, häufiger als heute Regenklamotten bei sonnigem Wetter oder zu leichte Kleidung bei stürmischen Wetter an.
Quelle: dapd
Jeden Tag schauen viele Menschen im Fernsehen den Wetterbericht. Sie wollen wissen, ob sie sich auf Regen einstellen müssen oder ob die Sonne scheinen wird. Doch liegen die Wetterexperten eigentlich oft richtig? Wie gut treffen ihre Vorhersagen zu?
Gerhard Lux arbeitet beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach im Bundesland Hessen. Er sagt: Böse Überraschungen mit dem Wetter erleben wir heute kaum noch, denn Wettervorhersagen treffen fast immer zu. Zumindest gilt das für die Vorhersagen für die nächsten ein bis zwei Tage.
Bis zum dritten Tag ist der Wetterbericht zuverlässig
Wenn wir also zum Beispiel im Winter freitags im Wetterbericht hören, dass es in der Nacht von Samstag auf Sonntag in unserer Gegend schneien wird, können wir uns darauf mit großer Wahrscheinlichkeit verlassen und für den Sonntag schon mal den Schlitten herausholen. Je länger im Voraus eine Wettervorhersage gilt, umso ungenauer wird sie aber. Ab dem dritten Tag sinkt die Genauigkeit, sagt Gerhard Lux. Das hängt damit zusammen, dass sich in unserer Atmosphäre mit all den Hoch- und Tiefdruckgebieten immer mal wieder Kleinigkeiten ändern, die das Wetter aber stark beeinflussen können. Hochs und Tiefs entscheiden über Sonne, Regen, Schnee, Kälte und Wärme.
Heute sind die Computer viel leistungsfähiger
Und noch etwas ist wichtig für die Genauigkeit der Wettervorhersagen: die Computer der Meteorologen. Die Wetter-Fachleute geben ganz viele Daten und Zahlen über das aktuelle Wetter in ihre Computer ein. Das sind richtige Superrechner, die dann verschiedene Modelle errechnen, was für ein Wetter wir in den nächsten Tagen bekommen. Vor 20 bis 30 Jahren gab es noch nicht so gute Rechner wie heute. Damals hatten die Leute, die sich auf den Wetterbericht verließen, häufiger als heute Regenklamotten bei sonnigem Wetter oder zu leichte Kleidung bei stürmischen Wetter an.
Quelle: dapd
Warum dürfen wir brennendes Öl nicht mit Wasser löschen?
Ein Lagerfeuer können wir mit Wasser löschen. Das ist kein Problem. Bei einer brennenden Pfanne sollten wir das nicht tun - zumindest, wenn Öl brennt. Warum? Wasser hilft gegen Öl nicht. Im Gegenteil. Es ist sogar sehr gefährlich, Öl mit Wasser löschen zu wollen. Doch warum ist das so?
Warum darf man Öl nicht mit Wasser löschen?
Wenn wir in eine Pfanne Öl gießen, müssen wir aufpassen. Ab etwa 300 Grad beginnt das Öl von selbst zu brennen. Kommen wir dann auf die Idee, Wasser darauf zu kippen, dann können wir uns schlimm verletzen. Es kommt zu einer regelrechten Explosion - eine Stichflamme entsteht. Heinz Pitsch vom Institut für Technische Verbrennung an der Universität Aachen weiß, warum das so ist. Er sagt: "In diesem Fall wirkt das Wasser tatsächlich wie ein Brandbeschleuniger." Wenn wir das Wasser auf das heiße Öl kippen, dann verdampft es. Das Wasser dehnt sich dadurch aus und wirkt wie ein Faustschlag in das Öl. Die winzigen Wassertröpfchen reißen das Öl mit sich in die Luft. "Die Fettteilchen sind dabei immer noch extrem heiß und entzündlich, jetzt werden sie von allen Seiten quasi mit Sauerstoff gefüttert", so der Experte. Bekommen Dinge Sauerstoff, brennen sie gut. Das kennen wir von einer Kerze. Stülpen wir ein Glas über sie, geht sie recht schnell aus, weil sie keinen Sauerstoff mehr bekommt. Weil das Öl viel Sauerstoff kriegt, wenn das Wasser es mit nach oben reißt, kommt es zu einer schlagartigen Zunahme bei der Verbrennung. Es entsteht die Stichflamme.
Flammen müssen erstickt werden
Der Experte sagt, dass das Öl auch aus der Pfanne spritzen kann, wenn wir Wasser darauf kippen. Wir können uns so stark verbrennen. Außerdem kann es sein, dass die ganze Küche in Flammen aufgeht. Doch wie können wir denn nun Öl eigentlich löschen, wenn es in der Pfanne brennt? Der Fachmann sagt: "Wenn eine Pfanne brennt, muss man unbedingt zu einer anderen Methode greifen, um das Feuer zu löschen, nämlich indem man es erstickt." Also den Herd ausschalten und einen Deckel auf die Pfanne legen. Darunter ist der Sauerstoff schnell verbraucht, das Fett kühlt ab, es qualmt noch ein bisschen, aber die Feuergefahr ist gebannt.
Quelle: dapd
Warum darf man Öl nicht mit Wasser löschen?
Wenn wir in eine Pfanne Öl gießen, müssen wir aufpassen. Ab etwa 300 Grad beginnt das Öl von selbst zu brennen. Kommen wir dann auf die Idee, Wasser darauf zu kippen, dann können wir uns schlimm verletzen. Es kommt zu einer regelrechten Explosion - eine Stichflamme entsteht. Heinz Pitsch vom Institut für Technische Verbrennung an der Universität Aachen weiß, warum das so ist. Er sagt: "In diesem Fall wirkt das Wasser tatsächlich wie ein Brandbeschleuniger." Wenn wir das Wasser auf das heiße Öl kippen, dann verdampft es. Das Wasser dehnt sich dadurch aus und wirkt wie ein Faustschlag in das Öl. Die winzigen Wassertröpfchen reißen das Öl mit sich in die Luft. "Die Fettteilchen sind dabei immer noch extrem heiß und entzündlich, jetzt werden sie von allen Seiten quasi mit Sauerstoff gefüttert", so der Experte. Bekommen Dinge Sauerstoff, brennen sie gut. Das kennen wir von einer Kerze. Stülpen wir ein Glas über sie, geht sie recht schnell aus, weil sie keinen Sauerstoff mehr bekommt. Weil das Öl viel Sauerstoff kriegt, wenn das Wasser es mit nach oben reißt, kommt es zu einer schlagartigen Zunahme bei der Verbrennung. Es entsteht die Stichflamme.
Flammen müssen erstickt werden
Der Experte sagt, dass das Öl auch aus der Pfanne spritzen kann, wenn wir Wasser darauf kippen. Wir können uns so stark verbrennen. Außerdem kann es sein, dass die ganze Küche in Flammen aufgeht. Doch wie können wir denn nun Öl eigentlich löschen, wenn es in der Pfanne brennt? Der Fachmann sagt: "Wenn eine Pfanne brennt, muss man unbedingt zu einer anderen Methode greifen, um das Feuer zu löschen, nämlich indem man es erstickt." Also den Herd ausschalten und einen Deckel auf die Pfanne legen. Darunter ist der Sauerstoff schnell verbraucht, das Fett kühlt ab, es qualmt noch ein bisschen, aber die Feuergefahr ist gebannt.
Quelle: dapd
Wie funktioniert eine Dialyse?
Wenn die Nieren versagen, muss man mit einer Dialyse behandelt werden. Vor 100 Jahren wurde der Erfinder der künstlichen Niere, Willem Johan Kolff geboren. Er behandelte als erster erfolgreich eine Patientin mit Dialyse. Doch wie funktioniert das Verfahren?
Wofür braucht man Nieren?
Die Niere ist ein Organ, das doppelt in unserem Körper vorkommt. Die beiden Nieren liegen auf Höhe der Lendengegend beiderseits der Wirbelsäule, sind zirka zehn Zentimeter lang und bohnenförmig. Sie übernehmen wichtige Funktionen bei der Reinigung des Blutes und sind dafür auch mit dem Blutkreislauf verbunden.
Im Blut werden nicht nur Nährstoffe transportiert, sondern es sind darin auch Produkte des Stoffwechsels enthalten, die für den Körper giftig sind. Die Niere ist dafür zuständig, solche Stoffe aus dem Blut zu filtern. Daraus bildet sie den Harn, welcher mit dem Urin aus dem Körper befördert wird. Die Niere ist ein lebenswichtiges Organ, ohne das man sterben würde.
Wer war Willem Johan Kolff?
Am 14. Februar 1911 - vor 100 Jahren - wurde Willem Johan Kolff in Leiden in den Niederlanden geboren. Er studierte Medizin und war bis 1940 Assistent an der Universität Gröningen, wo er zum ersten Mal Laborversuche mit Dialyseverfahren durchführte. Dialyse ist griechisch und bedeutet übersetzt "Auflösung". Während des Zweiten Weltkriegs war Kolff Internist im Krankenhaus von Kampen, wo er sich intensiver dieser Behandlungstechnik widmete.
Die Trommelniere
Schon in den zwanziger Jahren hatte es erste Behandlungsversuche mit Dialyse gegeben, allerdings mit wenig Erfolg. 1942 ließ Kolff ein Gerät anfertigen, das er Trommelniere nannte. Es war eine Trommel aus Holz, die mit einem Cellophanschlauch umwickelt war, und sich in einer Dialyselösung drehte.
Durch den Schlauch wird das Blut des Patienten geleitet. Das Cellophan ist halbdurchlässig, das heißt, kleine Moleküle (vor allem Harnstoffe) können durch extrem feine Poren die Membran durchdringen. Sie werden dann von der Dialyselösung aufgefangen und das Blut so gereinigt. Das Prinzip von Kolffs Trommelniere wird auch heute bei Dialysen angewandt.
Gefährliche Behandlung
Von den ersten 16 Patienten, die Kolff mit seiner Trommelniere behandelte, verstarben 15. Erst 1945 gelang ihm eine erfolgreiche Dialyse bei der 67-jährigen Sophia Schafstadt. Sie gilt als erster Mensch, dem durch eine Dialysebehandlung das Leben gerettet wurde. Allerdings war Kolffs Trommelniere unausgereift und die Behandlung bot nur geringe Erfolgschancen.
Erst mit der Überarbeitung der Entwürfe durch Ärzte eines Krankenhauses in Boston in den USA machte Kolffs Dialyseapparat auch für Kliniken einsetzbar.
Dialyse rettet täglich Leben
Heute ist die Dialyse die Standardbehandlung für Menschen die an akutem Nierenversagen leiden. Menschen, bei denen die Nieren dauerhaft nicht oder nur ungenügend funktionieren, müssen alle paar Tage eine Dialyse durchführen lassen. Die Therapie reinigt das Blut, wenn der eigene Körper dazu nicht mehr in der Lage ist.
Natürlich sind die heutigen Dialysegeräte sehr viel weiter entwickelt als die Trommelniere. Doch Willem Johan Kolff legte mit seinem Entwurf den Grundstein. Die Dialyse rettet mittlerweile jeden Tag unzählige Menschenleben auf der ganzen Welt.
Quelle: t-online.de
Wofür braucht man Nieren?
Die Niere ist ein Organ, das doppelt in unserem Körper vorkommt. Die beiden Nieren liegen auf Höhe der Lendengegend beiderseits der Wirbelsäule, sind zirka zehn Zentimeter lang und bohnenförmig. Sie übernehmen wichtige Funktionen bei der Reinigung des Blutes und sind dafür auch mit dem Blutkreislauf verbunden.
Im Blut werden nicht nur Nährstoffe transportiert, sondern es sind darin auch Produkte des Stoffwechsels enthalten, die für den Körper giftig sind. Die Niere ist dafür zuständig, solche Stoffe aus dem Blut zu filtern. Daraus bildet sie den Harn, welcher mit dem Urin aus dem Körper befördert wird. Die Niere ist ein lebenswichtiges Organ, ohne das man sterben würde.
Wer war Willem Johan Kolff?
Am 14. Februar 1911 - vor 100 Jahren - wurde Willem Johan Kolff in Leiden in den Niederlanden geboren. Er studierte Medizin und war bis 1940 Assistent an der Universität Gröningen, wo er zum ersten Mal Laborversuche mit Dialyseverfahren durchführte. Dialyse ist griechisch und bedeutet übersetzt "Auflösung". Während des Zweiten Weltkriegs war Kolff Internist im Krankenhaus von Kampen, wo er sich intensiver dieser Behandlungstechnik widmete.
Die Trommelniere
Schon in den zwanziger Jahren hatte es erste Behandlungsversuche mit Dialyse gegeben, allerdings mit wenig Erfolg. 1942 ließ Kolff ein Gerät anfertigen, das er Trommelniere nannte. Es war eine Trommel aus Holz, die mit einem Cellophanschlauch umwickelt war, und sich in einer Dialyselösung drehte.
Durch den Schlauch wird das Blut des Patienten geleitet. Das Cellophan ist halbdurchlässig, das heißt, kleine Moleküle (vor allem Harnstoffe) können durch extrem feine Poren die Membran durchdringen. Sie werden dann von der Dialyselösung aufgefangen und das Blut so gereinigt. Das Prinzip von Kolffs Trommelniere wird auch heute bei Dialysen angewandt.
Gefährliche Behandlung
Von den ersten 16 Patienten, die Kolff mit seiner Trommelniere behandelte, verstarben 15. Erst 1945 gelang ihm eine erfolgreiche Dialyse bei der 67-jährigen Sophia Schafstadt. Sie gilt als erster Mensch, dem durch eine Dialysebehandlung das Leben gerettet wurde. Allerdings war Kolffs Trommelniere unausgereift und die Behandlung bot nur geringe Erfolgschancen.
Erst mit der Überarbeitung der Entwürfe durch Ärzte eines Krankenhauses in Boston in den USA machte Kolffs Dialyseapparat auch für Kliniken einsetzbar.
Dialyse rettet täglich Leben
Heute ist die Dialyse die Standardbehandlung für Menschen die an akutem Nierenversagen leiden. Menschen, bei denen die Nieren dauerhaft nicht oder nur ungenügend funktionieren, müssen alle paar Tage eine Dialyse durchführen lassen. Die Therapie reinigt das Blut, wenn der eigene Körper dazu nicht mehr in der Lage ist.
Natürlich sind die heutigen Dialysegeräte sehr viel weiter entwickelt als die Trommelniere. Doch Willem Johan Kolff legte mit seinem Entwurf den Grundstein. Die Dialyse rettet mittlerweile jeden Tag unzählige Menschenleben auf der ganzen Welt.
Quelle: t-online.de
Wie lange braucht eine Schneeflocke von der Wolke bis zur Erde?
In einem bekannten Winterlied heißt es: "Schneeflöckchen, Weißröckchen, wann kommst du geschneit? Du wohnst in den Wolken, dein Weg ist so weit." Aber wie weit hat es eine Schneeflocke denn eigentlich bis zur Erde, und wie lange braucht sie für diesen Weg?
Pro Sekunde fällt eine Schneeflocke ein bis zwei Meter
Gerhard Lux kennt die Antwort. Er ist Meteorologe, das heißt, er kennt sich gut mit dem Wetter aus. Gerhard Lux sagt: "Es können wenige Minuten, aber auch eine halbe Stunde sein. Pro Sekunde schafft eine Schneeflocke ungefähr einen halben bis zwei Meter", sagt der Wetter-Fachmann. "Regentropfen fallen schneller", so Gerhard Lux. Er arbeitet beim Deutschen Wetterdienst (abgekürzt: DWD) in der hessischen Stadt Offenbach.
Je höher die Wolke, desto länger braucht die Schneeflocke
Wie lange eine Schneeflocke von der Wolke bis zur Erde braucht, hängt von verschiedenen Dingen ab. Wichtig ist zum Beispiel die Höhe, in der die Wolke ist. Wenn die Wolke sehr niedrig hängt, ist der Weg nicht so weit, wie wenn sie weiter oben ist. Ungefähr fünf Minuten brauchen die Schneeflocken zum Beispiel, wenn die Wolke nur 300 Meter über der Erde ist. Doch auch aus Wolken in zwei Kilometern, also 2000 Metern Höhe, kann es schneien. Dann ist die Flocke bei einer durchschnittlichen Fallgeschwindigkeit ungefähr eine halbe Stunde unterwegs.
Noch andere Faktoren spielen eine Rolle
Auch die Größe der Schneeflocken spielt eine Rolle, erklärt Gerhard Lux. Jede Schneeflocke besteht aus vielen einzelnen sternförmigen Schneesternen und die wieder aus winzigen Eiskristallen. Je mehr Schneesterne aneinander kleben, umso größer ist die Schneeflocke. Und je größer die Schneeflocke ist, umso schneller fällt sie. Auch der Wind hat einen Einfluss darauf, wie schnell die Schneeflocken die Erde erreichen: Bläst er stark, dauert es länger. Ist es windstill, fallen die Schneeflocken schneller.
Quelle: dapd
Pro Sekunde fällt eine Schneeflocke ein bis zwei Meter
Gerhard Lux kennt die Antwort. Er ist Meteorologe, das heißt, er kennt sich gut mit dem Wetter aus. Gerhard Lux sagt: "Es können wenige Minuten, aber auch eine halbe Stunde sein. Pro Sekunde schafft eine Schneeflocke ungefähr einen halben bis zwei Meter", sagt der Wetter-Fachmann. "Regentropfen fallen schneller", so Gerhard Lux. Er arbeitet beim Deutschen Wetterdienst (abgekürzt: DWD) in der hessischen Stadt Offenbach.
Je höher die Wolke, desto länger braucht die Schneeflocke
Wie lange eine Schneeflocke von der Wolke bis zur Erde braucht, hängt von verschiedenen Dingen ab. Wichtig ist zum Beispiel die Höhe, in der die Wolke ist. Wenn die Wolke sehr niedrig hängt, ist der Weg nicht so weit, wie wenn sie weiter oben ist. Ungefähr fünf Minuten brauchen die Schneeflocken zum Beispiel, wenn die Wolke nur 300 Meter über der Erde ist. Doch auch aus Wolken in zwei Kilometern, also 2000 Metern Höhe, kann es schneien. Dann ist die Flocke bei einer durchschnittlichen Fallgeschwindigkeit ungefähr eine halbe Stunde unterwegs.
Noch andere Faktoren spielen eine Rolle
Auch die Größe der Schneeflocken spielt eine Rolle, erklärt Gerhard Lux. Jede Schneeflocke besteht aus vielen einzelnen sternförmigen Schneesternen und die wieder aus winzigen Eiskristallen. Je mehr Schneesterne aneinander kleben, umso größer ist die Schneeflocke. Und je größer die Schneeflocke ist, umso schneller fällt sie. Auch der Wind hat einen Einfluss darauf, wie schnell die Schneeflocken die Erde erreichen: Bläst er stark, dauert es länger. Ist es windstill, fallen die Schneeflocken schneller.
Quelle: dapd
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