Tagsüber ist der Himmel blau, aber morgens und abends manchmal am Horizont rötlich?
Warum?
Sonnenlicht besteht aus vielen Farben. Welches wir davon sehen, hängt vom Stand der Sonne ab.
Wenn die Sonne hoch am Himmel steht ist der Weg des Lichts durch die Atmosphäre recht kurz. Dann wird dabei hauptsächlich die Farbe blau gestreut - der Himmel erscheint uns blau.
Wenn die Sonne tief steht (abends und morgens) ist der Weg des Lichts durch die Atmosphäre viel länger. Der Blauanteil verringert sich und das Rot gewinnt Überhand. Daher kommen die Wörter "Morgenrot" und "Abendrot"
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Wo ist es kälter? Am Südpol oder Nordpol?
Am Südpol...
Das am Südpol herrschende Klima gehört zu den kältesten der Erde. Im Winter liegt die Temperatur bei durchschnittlich -65°C
Die niedrigste jemals gemessene Temperatur betrug -89°C.
Die Antarktis (wie der Südpol auch genannt wird), ist ein sehr gebirgiges Gebiet mit mächtigen Eismassen. Sie liegt ca. 3000m über dem antarktischen Festland. Das Eis des Nordpols dagegen liegt auf Meereshöhe und schwimmt quasi auf dem Wasser. Deswegen wird es hier auch nur um -40°C kalt.
Das am Südpol herrschende Klima gehört zu den kältesten der Erde. Im Winter liegt die Temperatur bei durchschnittlich -65°C
Die niedrigste jemals gemessene Temperatur betrug -89°C.
Die Antarktis (wie der Südpol auch genannt wird), ist ein sehr gebirgiges Gebiet mit mächtigen Eismassen. Sie liegt ca. 3000m über dem antarktischen Festland. Das Eis des Nordpols dagegen liegt auf Meereshöhe und schwimmt quasi auf dem Wasser. Deswegen wird es hier auch nur um -40°C kalt.
Warum ist es im Herbst so oft neblig?
An einem schönen Herbsttag kann die Sonne den
Boden und die Luft noch kräftig aufheizen.
In der darauf folgenden Nacht strahlen Luft und
Boden die aufgenommene Wärme wieder ab. Der
Boden gibt mehr Wärme ab als die Luft, da er
ein schlechterer Wärmespeicher ist. Daher ist
am Morgen nach einer klaren Herbstnacht der Boden
kälter als die Luft.
Der kalte Boden kühlt die darüber liegende Luft ab, sodass die unteren Luftschichten kühler sind als die höheren. Da kalte Luft weniger Wasserdampf aufnehmen kann als warme, kondensiert der überschüssige Wasserdampf aus. Das bedeutet: Der in der Luft vorhandene Wasserdampf perlt zu kleinen Tropfen aus. Wir sehen diese Tröpfchen dann als Nebel.
Es gibt verschiedene Formen von Nebel. Vermischt sich feuchte warme Luft mit kalter spricht man von Mischungsnebel. Ein typisches Beispiel dafür sind die scheinbar "rauchenden" Seen an kalten Herbstmorgen, "dampfende" Straßen nach Regengüssen oder der "Frosthauch", wenn wir im Winter unseren Atem sehen.
Bleiben die Luftschichten getrennt und überlagert milde Luft die kalten Luftschichten am Boden, spricht man von Inversionsnebel. So bleibt der Wasserdampf aber auch Abgase, Rauch und Staub, in der in der Kaltluftschicht gefangen. Diese Art Nebel ist sehr zäh, oft bedarf es richtiger Stürme, damit er sich auflöst. Besonders häufig ist Nebel im November, daher gilt er auch als "Nebelmonat".
Quelle
Der kalte Boden kühlt die darüber liegende Luft ab, sodass die unteren Luftschichten kühler sind als die höheren. Da kalte Luft weniger Wasserdampf aufnehmen kann als warme, kondensiert der überschüssige Wasserdampf aus. Das bedeutet: Der in der Luft vorhandene Wasserdampf perlt zu kleinen Tropfen aus. Wir sehen diese Tröpfchen dann als Nebel.
Es gibt verschiedene Formen von Nebel. Vermischt sich feuchte warme Luft mit kalter spricht man von Mischungsnebel. Ein typisches Beispiel dafür sind die scheinbar "rauchenden" Seen an kalten Herbstmorgen, "dampfende" Straßen nach Regengüssen oder der "Frosthauch", wenn wir im Winter unseren Atem sehen.
Bleiben die Luftschichten getrennt und überlagert milde Luft die kalten Luftschichten am Boden, spricht man von Inversionsnebel. So bleibt der Wasserdampf aber auch Abgase, Rauch und Staub, in der in der Kaltluftschicht gefangen. Diese Art Nebel ist sehr zäh, oft bedarf es richtiger Stürme, damit er sich auflöst. Besonders häufig ist Nebel im November, daher gilt er auch als "Nebelmonat".
Quelle
Weshalb ist das Abendrot ein Gutwetterbote?
In unseren Breiten wird das Wetter oft durch Westwinde bestimmt. Die Sonne geht im Westen unter - und ein schönes Abendrot kann sich nur entwickeln, wenn der Himmel am Horizont klar ist, sich dort also kaum Wolken befinden, die im Laufe des nächsten Tages aufziehen und so für Schnee oder Regen sorgen könnten. Die Bauernregel "Abendrot - Gutwetterbot" trifft also meist zu. Weht der Wind aber wie im Mai eher aus östlicher Richtung, greift sie nicht.
Wettermonat April
Klar, jeder kennt das Sprichwort „April, April – der macht, was er will!“ Gemeint ist das Wetter: Nach kurzem Sonnenschein zieht auf einmal ein heftiger Sturm auf und im nächsten Moment fallen dicke Regentropfen oder gar Schneeflocken vom Himmel. Nicht umsonst hieß der April früher „Launing“ oder “Wandelmonat“. Erst die Römern nannten den Monat um in „Aperire“, das bedeutet so viel wie „das Öffnen der Knospen“.
Solch ein Wetter macht die morgendliche Wahl der Klamotten schwer. T-Shirt und kurze Hose oder doch lieber Jacke und Regenschirm? Da hilft allein das Zwiebelprinzip, also viele Schichten übereinander, die ihr ausziehen könnt, wenn sich die Sonne einmal wieder kurz blicken lässt.
Verantwortlich für unser verrücktes Aprilwetter sind unterschiedlich warme Luftmassen über Europa. Die Sonne hat inzwischen schon eine Menge Kraft und erwärmt die Luft über Südeuropa und Afrika. Die Meere im Norden sind hingegen noch recht kalt. Die Temperaturen von Ost- und Nordsee liegen im April bei etwa vier bis sechs Grad und auch der Nordatlantik erreicht trotz des wärmenden Golfstroms nicht mehr als sieben Grad. Bei uns in Mitteleuropa treffen daher die trockenen, warmen Luftmassen aus dem Süden mit der feuchten, kalten Luft aus dem Norden aufeinander. Über unseren Köpfen findet in diesem Monat daher ein Wechselspiel der Luftströmungen statt, die die Wetterlage täglich neu ausfechten.
Die häufigen Wechsel haben jedoch auch etwas Gutes. Selten lassen sich so viele Regenbögen beobachten wie im April, wenn es regnet und gleichzeitig die Sonne scheint. Das Licht der Sonne besteht aus vielen verschiedenen Farben. Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, vermischen sich diese Farben und werden zu unserem weiß-gelblichen Tageslicht. Wenn wir einen Regenbogen sehen, fällt das Sonnenlicht auf eine Wand aus Regentropfen. Die einzelnen Regentropfen können das Licht aufspalten und werfen es wieder zurück, jeder Tropfen in einem anderen Winkel. Etwa so wie bei ein geschliffenen Diamanten, auf den Licht fällt. Durch die Lichtbrechung entsteht für unser Auge am Himmel ein Bogen aus vielen verschiedenen Farben. Um ihn sehen zu können, müsst ihr jedoch mit dem Rücken zur Sonne stehen und auf die Regenwand schauen.
Quelle
http://www.geo.de/GEOlino/natur/tiere/67931.html?p=8
Solch ein Wetter macht die morgendliche Wahl der Klamotten schwer. T-Shirt und kurze Hose oder doch lieber Jacke und Regenschirm? Da hilft allein das Zwiebelprinzip, also viele Schichten übereinander, die ihr ausziehen könnt, wenn sich die Sonne einmal wieder kurz blicken lässt.
Verantwortlich für unser verrücktes Aprilwetter sind unterschiedlich warme Luftmassen über Europa. Die Sonne hat inzwischen schon eine Menge Kraft und erwärmt die Luft über Südeuropa und Afrika. Die Meere im Norden sind hingegen noch recht kalt. Die Temperaturen von Ost- und Nordsee liegen im April bei etwa vier bis sechs Grad und auch der Nordatlantik erreicht trotz des wärmenden Golfstroms nicht mehr als sieben Grad. Bei uns in Mitteleuropa treffen daher die trockenen, warmen Luftmassen aus dem Süden mit der feuchten, kalten Luft aus dem Norden aufeinander. Über unseren Köpfen findet in diesem Monat daher ein Wechselspiel der Luftströmungen statt, die die Wetterlage täglich neu ausfechten.
Die häufigen Wechsel haben jedoch auch etwas Gutes. Selten lassen sich so viele Regenbögen beobachten wie im April, wenn es regnet und gleichzeitig die Sonne scheint. Das Licht der Sonne besteht aus vielen verschiedenen Farben. Wenn die Sonne hoch am Himmel steht, vermischen sich diese Farben und werden zu unserem weiß-gelblichen Tageslicht. Wenn wir einen Regenbogen sehen, fällt das Sonnenlicht auf eine Wand aus Regentropfen. Die einzelnen Regentropfen können das Licht aufspalten und werfen es wieder zurück, jeder Tropfen in einem anderen Winkel. Etwa so wie bei ein geschliffenen Diamanten, auf den Licht fällt. Durch die Lichtbrechung entsteht für unser Auge am Himmel ein Bogen aus vielen verschiedenen Farben. Um ihn sehen zu können, müsst ihr jedoch mit dem Rücken zur Sonne stehen und auf die Regenwand schauen.
Quelle
http://www.geo.de/GEOlino/natur/tiere/67931.html?p=8
Wie oft treffen Wettervorhersagen zu?
Kann man sich auf den Wetterbericht verlassen?
Jeden Tag schauen viele Menschen im Fernsehen den Wetterbericht. Sie wollen wissen, ob sie sich auf Regen einstellen müssen oder ob die Sonne scheinen wird. Doch liegen die Wetterexperten eigentlich oft richtig? Wie gut treffen ihre Vorhersagen zu?
Gerhard Lux arbeitet beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach im Bundesland Hessen. Er sagt: Böse Überraschungen mit dem Wetter erleben wir heute kaum noch, denn Wettervorhersagen treffen fast immer zu. Zumindest gilt das für die Vorhersagen für die nächsten ein bis zwei Tage.
Bis zum dritten Tag ist der Wetterbericht zuverlässig
Wenn wir also zum Beispiel im Winter freitags im Wetterbericht hören, dass es in der Nacht von Samstag auf Sonntag in unserer Gegend schneien wird, können wir uns darauf mit großer Wahrscheinlichkeit verlassen und für den Sonntag schon mal den Schlitten herausholen. Je länger im Voraus eine Wettervorhersage gilt, umso ungenauer wird sie aber. Ab dem dritten Tag sinkt die Genauigkeit, sagt Gerhard Lux. Das hängt damit zusammen, dass sich in unserer Atmosphäre mit all den Hoch- und Tiefdruckgebieten immer mal wieder Kleinigkeiten ändern, die das Wetter aber stark beeinflussen können. Hochs und Tiefs entscheiden über Sonne, Regen, Schnee, Kälte und Wärme.
Heute sind die Computer viel leistungsfähiger
Und noch etwas ist wichtig für die Genauigkeit der Wettervorhersagen: die Computer der Meteorologen. Die Wetter-Fachleute geben ganz viele Daten und Zahlen über das aktuelle Wetter in ihre Computer ein. Das sind richtige Superrechner, die dann verschiedene Modelle errechnen, was für ein Wetter wir in den nächsten Tagen bekommen. Vor 20 bis 30 Jahren gab es noch nicht so gute Rechner wie heute. Damals hatten die Leute, die sich auf den Wetterbericht verließen, häufiger als heute Regenklamotten bei sonnigem Wetter oder zu leichte Kleidung bei stürmischen Wetter an.
Quelle: dapd
Jeden Tag schauen viele Menschen im Fernsehen den Wetterbericht. Sie wollen wissen, ob sie sich auf Regen einstellen müssen oder ob die Sonne scheinen wird. Doch liegen die Wetterexperten eigentlich oft richtig? Wie gut treffen ihre Vorhersagen zu?
Gerhard Lux arbeitet beim Deutschen Wetterdienst in Offenbach im Bundesland Hessen. Er sagt: Böse Überraschungen mit dem Wetter erleben wir heute kaum noch, denn Wettervorhersagen treffen fast immer zu. Zumindest gilt das für die Vorhersagen für die nächsten ein bis zwei Tage.
Bis zum dritten Tag ist der Wetterbericht zuverlässig
Wenn wir also zum Beispiel im Winter freitags im Wetterbericht hören, dass es in der Nacht von Samstag auf Sonntag in unserer Gegend schneien wird, können wir uns darauf mit großer Wahrscheinlichkeit verlassen und für den Sonntag schon mal den Schlitten herausholen. Je länger im Voraus eine Wettervorhersage gilt, umso ungenauer wird sie aber. Ab dem dritten Tag sinkt die Genauigkeit, sagt Gerhard Lux. Das hängt damit zusammen, dass sich in unserer Atmosphäre mit all den Hoch- und Tiefdruckgebieten immer mal wieder Kleinigkeiten ändern, die das Wetter aber stark beeinflussen können. Hochs und Tiefs entscheiden über Sonne, Regen, Schnee, Kälte und Wärme.
Heute sind die Computer viel leistungsfähiger
Und noch etwas ist wichtig für die Genauigkeit der Wettervorhersagen: die Computer der Meteorologen. Die Wetter-Fachleute geben ganz viele Daten und Zahlen über das aktuelle Wetter in ihre Computer ein. Das sind richtige Superrechner, die dann verschiedene Modelle errechnen, was für ein Wetter wir in den nächsten Tagen bekommen. Vor 20 bis 30 Jahren gab es noch nicht so gute Rechner wie heute. Damals hatten die Leute, die sich auf den Wetterbericht verließen, häufiger als heute Regenklamotten bei sonnigem Wetter oder zu leichte Kleidung bei stürmischen Wetter an.
Quelle: dapd
Wie entsteht Schnee? Schneeflocken, ihre Entstehung und ihre Formen
Bei den derzeitig herrschenden winterlichen Temperaturen fragt man sich oft: Wie entstehen eigentlich Schneeflocken? Und wie kommt es, dass sie alle so unterschiedlich geformt sind? Wenn du verstanden hast, wie Regen entsteht, kannst du die Entstehung von Schnee einfacher nachvollziehen. Wir beginnen also mit dem Regen.
Wie entsteht Regen?
Das Wasser auf der Erde, zum Beispiel aus Flüssen und Meeren verdampft, wie das Wasser beim Wasserkochen. Der entstehende Wasserdampf steigt auf in Richtung Himmel. Umso höher der Wasserdampf steigt, umso mehr kühlt er ab. Denn weiter oben in der Luft werden auch die Lufttemperaturen immer kühler. Das ist auch der Grund weshalb auf vielen Bergen das ganze Jahr über Schnee liegt. Während der Wasserdampf abkühlt, kondensiert er, das heißt er gibt kleine Tröpfchen an die Luft ab. Aus diesen Tröpfchen entstehen Wolken. Die Wolken am Himmel erscheinen zwar wie weiche, große Wattewolken, sind aber ungemütlich feucht: Sie bestehen aus unvorstellbar vielen Wassertropfen oder Eiskristallen.
Eiskristalle entstehen
Wenn es kälter wird, drücken sich die Tröpfchen in den Wolken immer stärker aneinander und verschmelzen zu immer größeren Tropfen. Sie werden schließlich so schwer, dass sie beginnen abzusinken. Auf dem Weg nach unten wachsen sie weiter, da sie immer mehr Teilchen aufnehmen. So entsteht schließlich Sprühregen. Regen mit großen Tropfen bildet sich meistens dann, wenn die Temperatur in der Wolke so niedrig ist, dass Eiskristalle entstehen. Sie vereinigen sich zu Schneeflocken, fallen nach unten und tauen in den wärmeren unteren Luftschichten wieder auf. Sie kommen dann als große Regentropfen auf der Erde an.
Wie kommen Schneeflocken auf der Erde an?
Wenn in einer Wolke die Temperatur unter den Gefrierpunkt, also unter null Grad Celsius sinkt, bilden sich in ihr keine Wassertröpfchen: Dann entstehen, wie oben kurz erwähnt, Eiskristalle. Diese Kristalle verketten sich zu Schneeflocken. Die größer werdenden Flocken werden schließlich so schwer, dass sie zur Erde fallen. Die Schneeflocken kommen jedoch nur dann als Schnee am Boden an, wenn die Temperaturen auf dem ganzen Weg, also von der Wolke bis zum Boden, unter dem Gefrierpunkt liegen.
Wie entstehen die unterschiedlichen Formen der Schneeflocken?
Die einmaligen Formen der Schneeflocken hängen mit der Temperatur und dem Wassergehalt in der Wolke zusammen. Zwar haben alle Eiskristalle jeweils sechs Seiten und sechs Spitzen, aber dennoch hat jede Schneeflocke ihre ganz eigene, individuelle Gestalt: Bei tieferen Temperaturen bilden sich eher sechseckige Schneeplättchen. Bei höheren Temperaturen entstehen kunstvoll wirkende, sechsarmige Sterne. Eine sechseckige Schneeflocke entsteht bei Temperaturen zwischen minus 17 und minus zwölf Grad. Dann lagern sich Wassermoleküle aus der Dampfphase direkt an einen so genannten "Kondensationskeim" an. Neue Moleküle, also kleinste Teilchen, die sich anlagern bevorzugen die Ecken der Sterne. Es entstehen so genannte "Fraktale". Fraktale sind Figuren, die sich selbst ähnlich sind und die durch Wachstum entstehen: Bei der Schneeflocke wachsen an jeder Ecke Röhrchen, an deren Ecken sich wiederum kleinere Röhrchen bilden. Da die Geschwindigkeit und die Richtung des Wachstums von der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit abhängen, und diese nie für alle Schneeflocken völlig gleich sind, sieht jede Schneeflocke ein klein wenig anders aus als die anderen.
Wie entsteht Regen?
Das Wasser auf der Erde, zum Beispiel aus Flüssen und Meeren verdampft, wie das Wasser beim Wasserkochen. Der entstehende Wasserdampf steigt auf in Richtung Himmel. Umso höher der Wasserdampf steigt, umso mehr kühlt er ab. Denn weiter oben in der Luft werden auch die Lufttemperaturen immer kühler. Das ist auch der Grund weshalb auf vielen Bergen das ganze Jahr über Schnee liegt. Während der Wasserdampf abkühlt, kondensiert er, das heißt er gibt kleine Tröpfchen an die Luft ab. Aus diesen Tröpfchen entstehen Wolken. Die Wolken am Himmel erscheinen zwar wie weiche, große Wattewolken, sind aber ungemütlich feucht: Sie bestehen aus unvorstellbar vielen Wassertropfen oder Eiskristallen.
Eiskristalle entstehen
Wenn es kälter wird, drücken sich die Tröpfchen in den Wolken immer stärker aneinander und verschmelzen zu immer größeren Tropfen. Sie werden schließlich so schwer, dass sie beginnen abzusinken. Auf dem Weg nach unten wachsen sie weiter, da sie immer mehr Teilchen aufnehmen. So entsteht schließlich Sprühregen. Regen mit großen Tropfen bildet sich meistens dann, wenn die Temperatur in der Wolke so niedrig ist, dass Eiskristalle entstehen. Sie vereinigen sich zu Schneeflocken, fallen nach unten und tauen in den wärmeren unteren Luftschichten wieder auf. Sie kommen dann als große Regentropfen auf der Erde an.
Wie kommen Schneeflocken auf der Erde an?
Wenn in einer Wolke die Temperatur unter den Gefrierpunkt, also unter null Grad Celsius sinkt, bilden sich in ihr keine Wassertröpfchen: Dann entstehen, wie oben kurz erwähnt, Eiskristalle. Diese Kristalle verketten sich zu Schneeflocken. Die größer werdenden Flocken werden schließlich so schwer, dass sie zur Erde fallen. Die Schneeflocken kommen jedoch nur dann als Schnee am Boden an, wenn die Temperaturen auf dem ganzen Weg, also von der Wolke bis zum Boden, unter dem Gefrierpunkt liegen.
Wie entstehen die unterschiedlichen Formen der Schneeflocken?
Die einmaligen Formen der Schneeflocken hängen mit der Temperatur und dem Wassergehalt in der Wolke zusammen. Zwar haben alle Eiskristalle jeweils sechs Seiten und sechs Spitzen, aber dennoch hat jede Schneeflocke ihre ganz eigene, individuelle Gestalt: Bei tieferen Temperaturen bilden sich eher sechseckige Schneeplättchen. Bei höheren Temperaturen entstehen kunstvoll wirkende, sechsarmige Sterne. Eine sechseckige Schneeflocke entsteht bei Temperaturen zwischen minus 17 und minus zwölf Grad. Dann lagern sich Wassermoleküle aus der Dampfphase direkt an einen so genannten "Kondensationskeim" an. Neue Moleküle, also kleinste Teilchen, die sich anlagern bevorzugen die Ecken der Sterne. Es entstehen so genannte "Fraktale". Fraktale sind Figuren, die sich selbst ähnlich sind und die durch Wachstum entstehen: Bei der Schneeflocke wachsen an jeder Ecke Röhrchen, an deren Ecken sich wiederum kleinere Röhrchen bilden. Da die Geschwindigkeit und die Richtung des Wachstums von der Temperatur und der Luftfeuchtigkeit abhängen, und diese nie für alle Schneeflocken völlig gleich sind, sieht jede Schneeflocke ein klein wenig anders aus als die anderen.
Warum fallen Wolken nicht herunter?
Am Himmel ziehen in verschiedenen Höhen unterschiedliche Wolken entlang. Sie bringen mal Schnee, mal Regen und manchmal sehen sie einfach nur schön aus. Wolken bestehen aus winzigen Wassertröpfchen. Wasser fällt eigentlich auf den Boden. Aber warum bleiben die Wolken oben?
Aufsteigende Luft hält Wolken oben
Der Diplom-Meteorologe Gerhard Lux weiß, dass aufsteigende Luft die Wolken am Himmel hält. Er arbeitet in der Stadt Offenbach im Bundesland Hessen beim Deutschen Wetterdienst. Er erklärt dort Journalisten alles Mögliche über das Wetter. Beim Deutschen Wetterdienst wird das Wetter untersucht und vorhergesagt.
Die Wolken fallen nicht hinunter
Gerhard Lux kann auch erklären, warum es Wolken gibt und sie oben bleiben. Er sagt: "In der Luft ist immer auch etwas Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf. Wasserdampf ist ein Gas. Man kann es nicht sehen. Trotzdem ist es da." Wenn Wasserdampf nach oben steigt, kühlt er ab und kondensiert dadurch. Das heißt, aus unsichtbarem Wasserdampf bilden sich Wassertropfen. Diese Wassertropfen bilden die Wolke. Sie sind aber sehr klein, etwa eine Million Mal kleiner als ein Regentropfen. Wassertröpfchen sind schwerer als Luft und müssten eigentlich nach unten fallen. Aber: "Da, wo eine Wolke ist, steigt immer auch Luft nach oben. Die Luft umströmt dabei die Wolkentröpfchen und hält sie auf ihrer Höhe", erklärt Gerhard Lux, warum die Wolken nicht herunter fallen. Es ist wie bei einem Tischtennisball, der von einem Luftstrom oben gehalten wird.
Wie verschwinden Wolken wieder?
Wolken können sich auch wieder auflösen. "Wenn der Aufwind wegfällt, dann fällt die Wolke schnell in sich zusammen", sagt Gerhard Lux. Die kleinen Wassertröpfchen verdunsten dabei, sie werden also wieder zu Wasserdampf. Die Wolke ist dann weg.
Aufsteigende Luft hält Wolken oben
Der Diplom-Meteorologe Gerhard Lux weiß, dass aufsteigende Luft die Wolken am Himmel hält. Er arbeitet in der Stadt Offenbach im Bundesland Hessen beim Deutschen Wetterdienst. Er erklärt dort Journalisten alles Mögliche über das Wetter. Beim Deutschen Wetterdienst wird das Wetter untersucht und vorhergesagt.
Die Wolken fallen nicht hinunter
Gerhard Lux kann auch erklären, warum es Wolken gibt und sie oben bleiben. Er sagt: "In der Luft ist immer auch etwas Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf. Wasserdampf ist ein Gas. Man kann es nicht sehen. Trotzdem ist es da." Wenn Wasserdampf nach oben steigt, kühlt er ab und kondensiert dadurch. Das heißt, aus unsichtbarem Wasserdampf bilden sich Wassertropfen. Diese Wassertropfen bilden die Wolke. Sie sind aber sehr klein, etwa eine Million Mal kleiner als ein Regentropfen. Wassertröpfchen sind schwerer als Luft und müssten eigentlich nach unten fallen. Aber: "Da, wo eine Wolke ist, steigt immer auch Luft nach oben. Die Luft umströmt dabei die Wolkentröpfchen und hält sie auf ihrer Höhe", erklärt Gerhard Lux, warum die Wolken nicht herunter fallen. Es ist wie bei einem Tischtennisball, der von einem Luftstrom oben gehalten wird.
Wie verschwinden Wolken wieder?
Wolken können sich auch wieder auflösen. "Wenn der Aufwind wegfällt, dann fällt die Wolke schnell in sich zusammen", sagt Gerhard Lux. Die kleinen Wassertröpfchen verdunsten dabei, sie werden also wieder zu Wasserdampf. Die Wolke ist dann weg.
Wie die Menschen lernten, das Wetter vorherzusagen
Das Thema Wetter beschäftigte die Menschen seit jeher. Der griechische Philosoph Aristoteles (384–322 v. Chr.) setzte sich bereits in seinem Werk „Meteorologica“ mit Wetterphänomenen auseinander. Daher stammt die bis heute übliche Bezeichnung Meteorologie (von griechisch meteorologia = Lehre von den Himmelserscheinungen). Im Speziellen interessierte Aristoteles die Frage, was Wind ist. Er war der Ansicht, dass Wind mehr sein müsse als bewegte Luft. Heute wissen die Wetterforscher, dass Wind entsteht, wenn Luftmassen mit unterschiedlichem Luftdruck aufeinanderstoßen. Aristoteles war von dieser Erkenntnis noch weit entfernt.
Mess-Methoden mussten her
Was Sie als Wetter bezeichnen, sind Zustände in der Erdatmosphäre. Wer das Wetter voraussagen möchte, muss diese Zustände messen können. Und genau dafür waren mehrere Erfindungen notwendig:
- Galileo Galilei (1564–1642) baute Ende des 16. Jahrhunderts ein Thermometer zur Temperaturmessung. Sein Assistent Evangelista Torricelli (1608–1647) entwickelte ein Barometer und wies Luftdruckveränderungen nach.
- 1660 stellte der Naturwissenschaftler Otto von Guericke (1602–1686) erstmals einen Zusammenhang zwischen Luftdruck und Unwettern her.
- Mit der Erfindung verschiedener Hygrometer war dann auch die Luftfeuchtigkeit messbar: 1783 stellte der Schweizer Horace Bénédict de Saussure (1740–1799) das 1. Haarhygrometer vor – mit einem Frauenhaar, das sich bei zunehmender Feuchtigkeit ausdehnte.
Systematische Aufzeichnungen halfen
Parallel zur Erfindung des Hygrometers entstand ab 1780 ein Netz von Wetterstationen: Die Societas Meteorologica Palatina (Pfälzische Meteorologische Gesellschaft) in Mannheim betrieb für die nächsten 12 Jahre rund
40 Wetterbeobachtungsstationen vom Ural bis Nordamerika. Dort zeichneten die Zuständigen mehrmals täglich zur selben Zeit das Wetter auf. Denn: Je mehr Aufzeichnungen über Bewölkung, Luftdruck, Luftbewegung, Niederschlag und Temperatur sie sammelten, desto eher konnten sie den Landwirten wichtige Hinweise zum anstehenden Wetter liefern. Die 1. Bergwetterstation der Welt arbeitet bis heute: Sie steht auf dem bayerischen Hohen Peißenberg. 1826 zeichnete der Physiker Heinrich Wilhelm Brandes (1777–1834) die 1. Wetterkarten, indem er Daten über das Wetter an verschiedenen Orten zusammenfasste. Und schließlich, im Oktober des Jahres 1847, richtete König Friedrich Wilhelm IV. in Berlin das Königlich-Preußische Meteorologische Amt ein und betrieb 100 Wetterposten. Ausführender Wissenschaftler war damals der Naturforscher Alexander von Humboldt.
Wetterdaten müssen schnell verfügbar sein
Wetterstationen waren eine Sache. Doch wollten die Wetterkundler z. B. Unwetter einschätzen, mussten sie Daten über den Zustand der Erdatmosphäre zeitnah aus möglichst vielen Teilen der Erde erfassen können. Und das war, wenn überhaupt,
nur mithilfe der Postkutsche möglich. Aber es dauerte viel zu lange. Deshalb war die Erfindung des Telegrafen in den 1840er-Jahren ein Meilenstein in der Geschichte der Wettervorhersage. Ab 1848 druckte das Londoner Blatt „Daily News“ als 1. Zeitung eine tägliche Wettervorhersage ab, der telegrafisch übermittelte Daten zugrunde lagen.
Trotz allem: Wetter ist unberechenbar
Erst in den 1960er-Jahren entstanden Wettervorhersagen, wie wir sie heute kennen. Die ersten Satelliten schickten Bilder auf die Erde, die Hochleistungscomputer verarbeiteten. Heute hilft modernste Technik den Meteorologen bei ihrer Arbeit: Daten liefern rund 10.000 Bodenstationen weltweit, Satelliten, Wetterballons, Schiffe und Flugzeuge. Doch auch heutzutage können Meteorologen sich täuschen: Das liegt zum einen daran, dass sich die Verhältnisse in der Atmosphäre schnell verändern können. Zum anderen gibt es bis heute kein weltweites, lückenloses Wetterstationen-Netz.
Mess-Methoden mussten her
Was Sie als Wetter bezeichnen, sind Zustände in der Erdatmosphäre. Wer das Wetter voraussagen möchte, muss diese Zustände messen können. Und genau dafür waren mehrere Erfindungen notwendig:
- Galileo Galilei (1564–1642) baute Ende des 16. Jahrhunderts ein Thermometer zur Temperaturmessung. Sein Assistent Evangelista Torricelli (1608–1647) entwickelte ein Barometer und wies Luftdruckveränderungen nach.
- 1660 stellte der Naturwissenschaftler Otto von Guericke (1602–1686) erstmals einen Zusammenhang zwischen Luftdruck und Unwettern her.
- Mit der Erfindung verschiedener Hygrometer war dann auch die Luftfeuchtigkeit messbar: 1783 stellte der Schweizer Horace Bénédict de Saussure (1740–1799) das 1. Haarhygrometer vor – mit einem Frauenhaar, das sich bei zunehmender Feuchtigkeit ausdehnte.
Systematische Aufzeichnungen halfen
Parallel zur Erfindung des Hygrometers entstand ab 1780 ein Netz von Wetterstationen: Die Societas Meteorologica Palatina (Pfälzische Meteorologische Gesellschaft) in Mannheim betrieb für die nächsten 12 Jahre rund
40 Wetterbeobachtungsstationen vom Ural bis Nordamerika. Dort zeichneten die Zuständigen mehrmals täglich zur selben Zeit das Wetter auf. Denn: Je mehr Aufzeichnungen über Bewölkung, Luftdruck, Luftbewegung, Niederschlag und Temperatur sie sammelten, desto eher konnten sie den Landwirten wichtige Hinweise zum anstehenden Wetter liefern. Die 1. Bergwetterstation der Welt arbeitet bis heute: Sie steht auf dem bayerischen Hohen Peißenberg. 1826 zeichnete der Physiker Heinrich Wilhelm Brandes (1777–1834) die 1. Wetterkarten, indem er Daten über das Wetter an verschiedenen Orten zusammenfasste. Und schließlich, im Oktober des Jahres 1847, richtete König Friedrich Wilhelm IV. in Berlin das Königlich-Preußische Meteorologische Amt ein und betrieb 100 Wetterposten. Ausführender Wissenschaftler war damals der Naturforscher Alexander von Humboldt.
Wetterdaten müssen schnell verfügbar sein
Wetterstationen waren eine Sache. Doch wollten die Wetterkundler z. B. Unwetter einschätzen, mussten sie Daten über den Zustand der Erdatmosphäre zeitnah aus möglichst vielen Teilen der Erde erfassen können. Und das war, wenn überhaupt,
nur mithilfe der Postkutsche möglich. Aber es dauerte viel zu lange. Deshalb war die Erfindung des Telegrafen in den 1840er-Jahren ein Meilenstein in der Geschichte der Wettervorhersage. Ab 1848 druckte das Londoner Blatt „Daily News“ als 1. Zeitung eine tägliche Wettervorhersage ab, der telegrafisch übermittelte Daten zugrunde lagen.
Trotz allem: Wetter ist unberechenbar
Erst in den 1960er-Jahren entstanden Wettervorhersagen, wie wir sie heute kennen. Die ersten Satelliten schickten Bilder auf die Erde, die Hochleistungscomputer verarbeiteten. Heute hilft modernste Technik den Meteorologen bei ihrer Arbeit: Daten liefern rund 10.000 Bodenstationen weltweit, Satelliten, Wetterballons, Schiffe und Flugzeuge. Doch auch heutzutage können Meteorologen sich täuschen: Das liegt zum einen daran, dass sich die Verhältnisse in der Atmosphäre schnell verändern können. Zum anderen gibt es bis heute kein weltweites, lückenloses Wetterstationen-Netz.
Was ist die Schafskälte?
Fragt man einen Wetterkundler, wird dieser antworten, die Schafskälte sei aus meteorologischer Sicht eine Singularität. Damit meint er, sie ist ein Witterungsregelfall. Und das wiederum ist eine Wetterlage, die mit recht hoher Wahrscheinlichkeit jedes Jahr etwa zur selben Zeit auftritt. Neben der Schafskälte gibt es z. B. noch die Eisheiligen, den Siebenschläfer oder das Weihnachtstauwetter.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Anfang bis Mitte Juni in Mitteleuropa die Temperaturen einbrechen, liegt bei rund 80 Prozent. Grund dafür sind die Wetterlagen um uns herum, ein Hoch über dem Atlantik und ein Tief im Norden bzw. Osten Europas. Dadurch wird bei uns in Mitteleuropa kalte polare Luft angesaugt, die den Temperatursturz, Wind und oft auch Regen mit sich bringt. Nachts kann es auch schon mal zu Minusgraden oder Bodenfrost kommen.
Ihren Namen hat die Schafskälte von frierenden Schafen: Hierzulande werden die Tiere nach dem Winter erstmals im Frühsommer (Mai/Anfang Juni) geschoren. Weder die pralle Sonne, noch viel Regen oder gar Kälte bekommt ihnen danach gut. Bei der Schafskälte ist es also vielen geschorenen Tieren schlichtweg zu kalt.
Die Wahrscheinlichkeit, dass Anfang bis Mitte Juni in Mitteleuropa die Temperaturen einbrechen, liegt bei rund 80 Prozent. Grund dafür sind die Wetterlagen um uns herum, ein Hoch über dem Atlantik und ein Tief im Norden bzw. Osten Europas. Dadurch wird bei uns in Mitteleuropa kalte polare Luft angesaugt, die den Temperatursturz, Wind und oft auch Regen mit sich bringt. Nachts kann es auch schon mal zu Minusgraden oder Bodenfrost kommen.
Ihren Namen hat die Schafskälte von frierenden Schafen: Hierzulande werden die Tiere nach dem Winter erstmals im Frühsommer (Mai/Anfang Juni) geschoren. Weder die pralle Sonne, noch viel Regen oder gar Kälte bekommt ihnen danach gut. Bei der Schafskälte ist es also vielen geschorenen Tieren schlichtweg zu kalt.
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