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Wie wird Honig gemacht?

Er wird von fleißigen Bienen hergestellt. Sie saugen Nektar von den Pflanzen und bringen ihn zum Bienenstock. Dort verarbeiten sie ihn weiter. Sie nehmen das Wasser heraus, damit er nicht so flüssig ist. Wenn sie ihn mit Bienenwachs in ihren Waben verschließen, weiß der Imker, dass der Nektar zu Honig geworden ist. Er befreit die Waben vom Wachs.. Beim Schleudern in der Honigschleuder fließt der Honig aus den Waben heraus.
Woher wissen Bienen, wo es Nektar gibt? Sie tanzen in Form einer 8. Je nach Ausrichtung des Tanzes zeigen sie, wo und wie weit die Wiese entfernt ist und wie viele Blumen es gibt.

Warum schmilzt heißer Käse?

Das passiert, weil sich das im Käse enthaltene Fett bei Hitze ausdehnt und sich die Eiweißmoleküle dadurch verformen. Der Käse wird weich und zieht Fäden.

Warum brennt die Chilischote auf der Zunge?

Wenn man auf eine Chilischote beißt, ist das eine schmerzhafte Erfahrung.
Für den Schmerz ist der in der Chilischote enthaltende Stoff Capsaicin verantwortlich.
Er reagiert mit den Zellen unserer Mundschleimhaut und löst Brennen und Schweißbrüche aus.

Was hilft?
Milch oder Zucker.

Das in der Milch enthaltende Fett löst die Scharfstoffe von der Zunge und mildert das Brennen.

Zucker neutralisiert die Schärfe des Capsaicins.

Man kann den Körper an die Schärfe gewöhnen. Wichtig dabei, mit dem Genuss von weniger scharfen Chilischoten beginnen und nach und nach den Schärfegrad steigern.

Wie kam der Hamburger zu seinem Namen?

Viele Leute glauben, der Name "Hamburger" kommt von dem englischen Wort "ham" (=Schinken).

Der Name leitet sich aber von der Stadt Hamburg ab.
Dort wurde früher zähes Fleisch sehr fein gehackt, damit es besser genießbar war. Mit Gewürzen abgeschmeckt bekam es den Namen "Hamburger Steak".

Auswanderer brachten das Rezept nach Amerika, wo das Hacksteak bei der Weltausstellung 1904 zwischen aufgeschnittenen Brötchen angeboten wurde. In den letzten 60 Jahren ist der "Hamburger" dann immer bekannter geworden und schließlich als Fastfood zurück nach Europa gekommen.

Wer hat das Croissant erfunden?

Das Blätterteighörnchen war in Frankreich nicht vor dem 18. Jahrhundert bekannt - gut hundert Jahre, nach dem es zum ersten Mal gebacken wurde.

die Legende:
1683 wollten die Türken unter der Stadtmauer Wiens einen Tunnel graben, um die Stadt anzugreifen. Da die Bäcker zu dieser Uhrzeit aber schon wach waren, bekamen sie die Aktion mit und schlugen Alarrm. Zur Siegesfeier erfanden sie dann ein Gebäck, das die Form des türkischen Halbmondes hatte. Erst 1770 kam es mit Marie Antoinette nach Paris - und verbreitete sich von dort als "Croissant" ("aufgehender Mond") über das ganze Land.

Was Sie schon immer über Spargel wissen wollten

Bis vor 150 Jahren baute man Spargel noch fast so an, wie es der Römer Cato (234–149 v. Chr.) mehr als 2.000 Jahre zuvor in seinen Aufzeichnungen über Landbau publik gemacht hatte. Jahrhunderte später fand sich Asparagus – griechisch: aspharagos, „junger Trieb“ – überwiegend als Heilpflanze in Klostergärten wieder. Ab dem 16. Jahrhundert landeten die Stangen zunächst bei Fürstenhöfen wieder auf den Speisetellern. Als die Konserve in den 1860er-Jahren erfunden wurde, war Spargel Vorreiter unter dem Dosengemüse. Neue Anbaumethoden kamen zum Einsatz, damit die Spargelernte ertragreicher wurde.

Warum gibt es grünen und weißen Spargel?
Was die Römer anbauten, war Grünspargel, was Sie in Deutschland meist vorfinden, ist weißer Bleichspargel. Ob grün oder weiß: Beide Sorten treiben aus demselben unterirdischen Wurzelstock. Der Bleichspargel sprießt in Erdwällen nach oben. So ist er vor Sonnenlicht geschützt und bildet keine Farbstoffe. Um grünen Spargel zu ernten, lässt man den Spross aus der Erde schießen. Sobald er Licht sieht, bildet er den grünen Farbstoff Chlorophyll aus.

Was ist drin im Spargel?

Zu mehr als 90% besteht eine Spargelstange aus Wasser. 100 g enthalten nur 15 kcal. Das Gemüse wirkt entwässernd und wegen eines hohen Stickstoffgehaltes harntreibend. Von welchem Abbauprodukt im Spargel der typische Uringeruch bei der Hälfte aller Spargelesser kommt, konnten Wissenschaftler bisher noch nicht stichfest analysieren.

Spargel enthält unter anderem relativ viel Folsäure, reichlich Vitamin B1 und B2, C, E und Vitamin A. Das Gemüse zeichnet sich auch durch einen geringen Natriumgehalt aus. Der Vitamin- und Mineralstoffgehalt ist bei grünem Spargel höher als bei weißem, weil dieser sich unter der Erde nicht voll entwickeln kann.

Übrigens: Wenn die Spargelpflanze zu sprießen beginnt, verwandelt sie Stärke aus ihren Wurzeln in Zucker, den sie für ihr weiteres Wachstum bräuchte. Beim Spargel sorgt der Zucker für den leicht süßlichen Geschmack.

Wissenswertes über die Pistazie - Heute ist Welt-Pistazien-Tag...

Die Pistazie gilt botanisch betrachtet als Steinfrucht und nicht als Nussfrucht. Der Pistazienkern ist der Same eines in Kleinasien beheimateten Baumes. Dieser wiederum hat eine lange Geschichte – wir Menschen kennen den Baum, der selbst mehr als 150 Jahre alt werden kann, schon seit rund 9.000 Jahren.

Der Pistazienbaum gedeiht am besten dort, wo es heiß und trocken ist, und in großen Höhen. Die Hauptanbaugebiete für Pistazien liegen in Zentralasien, im Nahen Osten sowie am Mittelmeer und in den USA/Kalifornien. Für eine gute Ernte braucht der Baum einige Stunden im Jahr mit kühlen Temperaturen um die 7 Grad Celsius. Wie Trauben sitzen die Pistazienbüschel am Baum und werden dann maschinell oder per Hand abgeschlagen oder -gerüttelt. Eine Pistazie besteht aus einer fleischigen rötlichen oder gelben Schale, dann kommt die uns bekannte dünne, harte Schale und schließlich der von einer dünnen Haut eingeschlossene grüne Kern. Werden die Pistazien geerntet, was im Frühjahr wie im Herbst der Fall sein kann, so müssen sie schnellstmöglich weiterverarbeitet werden: Die fleischige Schale muss weg, dann werden die Nüsse getrocknet.

Pistazien sind reich an Vitaminen, Mineralien und Phytosterolen (chemische Verbindungen, die in Pflanzen zu finden sind). Das in ihnen enthaltene Fett besteht zu mehr als 80 Prozent aus einfach oder mehrfach ungesättigten Fettsäuren – also aus „guten Fetten“. Getrocknete Pistazien enthalten viel Kalium, Magnesium, Kupfer, Vitamin B1 sowie Eisen und Phosphor. Neben vielen Ballaststoffen warten sie außerdem mit Folsäure, Pantothensäure, Nikotinsäure, den Vitaminen A, B2, B6, C sowie Kalzium und Zink auf.

Übrigens – wussten Sie, dass ...
... die Deutschen rund 12.700 Tonnen Pistazien jedes Jahr verzehren?
... die Chinesen die Pistazie als „fröhliche Nuss“ bezeichnen, weil sie so aussieht, als ob sie lächelt?
... Sie Pistazien mit Schale sogar einfrieren können? Sie halten sich etwa 1 Jahr lang!
... eine Pistazie gewichtsmäßig etwa zur Hälfte aus Fett besteht?
... Pistazien die nährstoffreichsten aller Nüsse (als solche gilt sie nämlich gemeinhin) sind?
... laut einer Studie eine Ernährung mit täglich ein bis zwei Handvoll Pistazien dazu beitragen kann, das Risiko von Lungenkrebs zu reduzieren?

Welche Torte ist die berühmteste?

Eine Torte (von italienisch torta, aus dem spätlateinischen torta = rundes Brot, Brotgebäck) ist, wie gleich einmal klargestellt werden sollte, kein Kuchen! Kuchen erfährt nämlich einen abschließenden Bachvorgang mit allen Zutaten, welcher bei der Torte tunlichst zu vermeiden ist, weil man sie damit ruinieren würde. Torten bestehen zwar aus gebackenen Bestandteilen, also aus Tortenböden, diese werden aber dann ohne nochmaliges Backen weiterverarbeitet.

Somit setzen sich Torten gewissermaßen aus zumeist mehreren übereinander gestapelten Kuchenschichten (Biskuit, Mürbeteig, Baiser etc.) zusammen, die anschließend mit Früchten, Cremes, Sahne, Quark, Marzipan und allem erdenklich anderen gefüllt werden. Je mehr und je kalorienreicher, desto besser. Zuletzt darf der Torte dann gerne noch eine Hülle aus Kuvertüre (Schokolade), Zuckerguss oder Marzipan verpasst werden. Naschkatzen, Schleckermäulchen und Kaffeetanten aus aller Herren Länder haben in den vergangenen Jahrhunderten und Jahrzehnten mündlich darüber abgestimmt, welche Torten zu den berühmtesten und beliebtesten überhaupt zählen.


Süßigkeit mit Geschichte: Die Linzer Torte

Die Linzer Torte steht wegen ihres unsahnigen, leicht trockenen Charakters und einem abschließenden Backvorgang mit allen Zutaten arg unter Kuchenverdacht. Doch bügelt sie ihren zwielichtigen Ruf wieder mehr als aus durch die beeindruckende Tatsache, dass es sich bei ihr um die älteste Torte der Welt mit schriftlich fixierter Rezeptur handelt. Zwar ist das Rezept für die Linzer Torte nicht schon detailliert in der biblischen Genesis beschrieben, jedoch immerhin bereits 1653 - sogar in vierfacher Variation - im Koch- und Backbuch der Veroneser Gräfin Anna Margarita Sagramosa, welches folgenden leicht zu merkenden Kurztitel trägt: Buech von allerley Eingemachten Sachen, also Zuggerwerckh, Gewürtz, Khütten und sonsten allerhandt Obst wie auch andere guett und nützlich Ding etc. Durch die Frau Anna Margarita Sagramosin, geborne Gräffin Paradeiserin, mit grossen Fleisß mühe arbeit wie unkosten, vil Jar nach einander zusamen, geklaubt und beschreiben lassen.

Die Linzer Torte war allerdings ausschließlich eine Leckerei für besserverdienende Blaublüter wie die Gräfin, deren Geburtsname übrigens Tomate bedeutet, da die Barockzeit weder einen Aldi noch einen Lidl kannte. Der mit Nelke, Zimt, Muskat, Vanillearoma und Zitronensaft gewürzte Mürbteich der Linzer Torte bestand damals nämlich zu einem Drittel aus extrem kostspieligen Mandeln. Heute nimmt man lieber Haselnüsse, die vor dem Backen im Ofen geröstet, mit einem Sieb enthäutet und anschließend gemahlen werden - des richtigen Aromas wegen. Nachdem man den fertigen Teig auf 1-1,5 cm Dicke ausgerollt hat, werden daraus runde Tortenböden ausgestochen, die man mit einem dicken Klecks Ribislmarmelade (österr. für rote Johannisbeermarmelade) fein säuberlich bestreicht. Auf die Marmelade wird dann ein Teiggitter gelegt, das Wahrzeichen der Linzer Torte, die zum Schluss noch einen Teigrand bekommt, den man mit Eigelb bestreicht und mit Mandelsplittern bestreut. Nach dem Backen muss die Torte mindestens 24 Stunden ruhen. Ihren vollen Geschmack entfaltet sie ohnehin erst nach ein paar Tagen, vorher also Finger weg!


Ein Traum aus Buttercreme: Der Frankfurter Kranz

Diese klassische deutsche Torte erinnert sehr an die Nachkriegszeit und die das Wirtschaftswunderland in der 1950er Jahren überrollende Fresswelle. Denn sie ist vorwiegend aus einem Material gemacht, vor dem heutige Diätgerippe, Sushi-Fetischisten, Light-Produkt-Anbeterinnen und Fitnessstudio-Opfer panisch schreiend davonlaufen würden, nämlich aus der guten alten Buttercreme, zu deren Herstellung große Mengen an guter Butter nötig sind. Zunächst benötigt man für den Frankfurter Kranz, der, wie sein Name schon verrät, in Frankfurt (und zwar am Main) erfunden wurde, aber natürlich eine Kranzform. In dieser wird ein Sand- oder Biskuitteig gebacken, den man nach dem Erkalten horizontal in verschiedene Lagen zerteilen muss, wobei diese gern einmal auseinanderbrechen.

Warum diese Zerteilung? Natürlich damit man viel Buttercreme und gegebenenfalls auch etwas rote Konfitüre dazwischenbuttern kann. Der buttercremegeschwängerte Teigring wird anschließend von außen vollständig verkleistert und verspachtelt. Freilich mit Buttercreme, die man zuletzt mit Krokant und Mandelsplittern geschickt bemäntelt. Zur Dekoration des hochkalorischen Hessenrings, dessen unvorsichtiger Genuss zu Rettungsringen in der Bauchgegend führen kann, bietet sich selbstverständlich Buttercreme an, die man mit dem Spritzbeutel obenauf tüpfelt. In jeden Tüpfel gehört dann noch eine künstlich rote Belegkirsche. Das Auge sündigt ja schließlich auch mit.


Unverzichtbares Oster-Highlight: Die Cassata

"Kläglich, der an Ostern keine Cassata ißt", spricht der sizilianische Volksmund, in dem sie dann meistens verschwindet. Mit der Cassata alla siciliana (von arabisch qas'at, = runde Schüssel oder auch von torta di cacio = Käsetorte) haben sich aber auch bereits berufenere Münder beschäftigt und zwar durchaus nicht nur kauend. Denn auf der Synode von Mazara del Vallo im Jahre 1575 wurde, wie ein historisches Dokument zweifelsfrei belegt, mit heiligem Ernst und großer kirchlicher Autorität dekretiert, die Cassata sei "unverzichtbar beim Osterfest." Dieses Dogma rangiert in Sizilien noch heute weitaus höher als minder wichtige christliche Gebote wie etwa "Du sollst nicht töten!" Früher wurde die heilige Torte nur in Klöstern und Herrenhäusern hergestellt.

Anderen Quellen zufolge ist damals den Klosterfrauen die Zubereitung der Cassata in der Osterwoche verboten worden, da diese sie über Gebühr von Gebet und innerer Einkehr abhielt. Das süße Glaubensbekenntnis besteht übrigens aus einer Creme aus Ricotta und Zucker, die abwechselnd mit Pan di Spagna, einer Biskuitart, in eine Schüssel oder Form geschichtet und gut gekühlt, gestürzt und mit einer Glasur aus Zucker oder Schokoladencreme überzogen, serviert wird. Dekoriert wird der leckere Gottesdienst mit kandierten Früchten und Mustern aus farbiger Zuckerglasur. Je nach Rezept werden der Cassata noch Pistazien oder Pinienkerne, Stückchen von Bitterschokolade, Zimt, Orangenblütenwasser, Maraschino oder Likör aus Orangen hinzugegeben. Der echten Cassata ist eine gleichnamige, in Italien und der Schweiz sehr beliebte, Eisbombe nachempfunden, die aus Vanille-, Himbeer- und Schokoladeneis sowie kandierten Früchten besteht.


Wienerisches Weltkulturerbe: Die Sachertorte

Die Sachertorte ist wahrscheinlich die berühmteste Torte der Welt, doch die Geschichte dieses verzehrbaren österreichischen Nationaldenkmals ist eine Geschichte voller Missverständnisse und Zwistigkeiten. Ihre Geburtsstunde datiert auf das Jahr 1832. Mit den welthistorisch bedeutsamen Worten "Dass er mir aber keine Schand' macht, heut Abend!" erteilte nämlich damals Fürst Metternich höchstselbst seiner Hofküche den Auftrag, für ihn und seine illustren Gäste ein besonders leckeres Dessert zuzubereiten. Dummerweise lag aber gerade an diesem Abend der Chefkoch krank im Bett. Und so fiel dem erst 16-jährigen Küchenlehrling Franz Sacher die verantwortungsvolle Aufgabe der Nachtischgestaltung zu und - Gott sei Dank - die rettende Schokotorte ein. Später machte sich Franz? Sohn Eduard Sacher mit einem eigenen Hotel selbständig, womit selbstverständlich das mittlerweile legendäre Hotel Sacher gemeint ist. Und damit begann eine jahrzehntelange, mit äußerster Erbitterung geführte Tortenschlacht um die Namensrechte an der braunen Süßigkeit, die Wien in zwei feindliche Lager spaltete und schließlich 1963 mit einer außergerichtlichen Einigung endete.

Seitdem darf sich die im Hotel Sacher fabrizierte Sachertorte offiziell als Original-Sachertorte bezeichnen, während das berühmte dreieckige Siegel der "beim Demel" feilgebotenen Sachertorte zunächst die Aufschrift Eduard-Sacher-Torte zierte. Mittlerweile nennt sich die Demel-Sachertorte offiziell Demel?s Sachertorte, wird aber vom naschsüchtigen Volksmund häufig auch als Echte Sachertorte gierig verschlungen. Demnach konkurriert also nunmehr eine Orignal-Sachertorte mit einer Echten Sachertorte darum, welche von ihnen die originalere bzw. echtere ist.

Wie entsteht der Heißhunger auf Süßes?

Wenn das Tageslicht fehlt, steigt die Lust auf Kalorien. Denn Zucker sorgt im Körper für eine Gegenreaktion: Das Gehirn schüttet Glückshormone aus – die Laune hebt sich! Einen vergleichbaren Effekt erzeugt Fett. Aber es wirkt langsamer. So erklärt sich, warum wir in der dunklen Jahreszeit instinktiv nach Keksen, Lebkuchen, Glühwein und
Gänsebraten greifen!