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Woher kommen die Namen der Monate?

Die Römer sind schuld daran.

Januar wurde nach "Janus" (Gott des Anfangs) benannt
Februar nach "februare" ("reinigen")
März = Kriegsgott Mars
April kommt von "aperire" ("öffnen")
Mai bezieht sich auf die Erdgöttin Maja
Juni auf Schutzgöttin der Ehe Juno
Juli ist benannt nach Julius Cäsar (100-44v.Chr)
August nach Kaiser Augustus (63 v.Chr. - 14n.Chr.)

Die weiteren Monate werden heruntergezählt
September = der Siebte
Oktober = der Achte
November = der Neunte
Dezember = der Zehnte

Bis zum Jahr 153v.Chr. war der Jahresbeginn im römischen Kalender der 1. März.

Warum beginnt das Jahr mit dem Monat Januar?

Der Begriff „Monat“ hat seinen Ursprung im Mondumlauf – der Mond dreht sich in 29,5 Tagen 1-mal um die Erde. Ursprünglich hatten die Römer einen Mondkalender – ihr Jahr begann mit dem Monat März. Noch heute weisen die römischen Monatsnamen darauf hin. Ihre Namen leiten sich von Göttern oder Zahlen ab:

1. Martius (März) nach dem Gott Mars
2. Aprilis (April), vermutlich im Sinne von „der zweite, folgende (Monat)“
3. Maius (Mai) nach der Göttin Maia
4. Iunius (Juni) nach der Gottmutter Juno
5. Quintilis (Juli) für quintus = der fünfte (Monat ab März); nach der Reform 44 v. Chr. umbenannt in Iulius nach Julius Cäsar
6. Sextilis (August) für sextus = der sechste; ab 8 v. Chr. Augustus nach Kaiser Augustus
7. September für septem = 7
8. October für octo = 8
9. November für novem = 9
10. December für decem = 10
11. Ianuarius (Januar) nach dem Gott Janus
12. Februarius (Februar) ist der Reinigungsmonat (februare = reinigen); in diesem letzten Monat des Jahres fanden Sühne- und Reinigungsriten statt


Mit der Reform von Julius Cäsar rückten der Januar und der Februar nach oben. Der Jahresanfang verschob sich so auf den 1. Januar, den regelmäßigen Amtsantritt der Konsuln, der höchsten Staatsbeamten im alten Rom. So wurde die Sache mit dem Antritt der Jahresämter klarer. Außerdem gab es vor Cäsars Reform noch Schalttage bzw. einen Schaltmonat, der gegen Ende des Monats Februarius eingefügt wurde. Dagegen war der julianische Kalender, der Grundlage unseres heutigen gregorianischen Kalenders ist, klar und einfach aufgebaut und er verbreitete sich entsprechend schnell:

Ein Gemeinjahr dauerte 365 Tage. Alle 4 Jahre folgte ein Schaltjahr mit 366 Tagen, um das Kalenderjahr an das tatsächliche Sonnenjahr von 365 Tagen, 5 Stunden und 49 Minuten anzupassen. So lange dauert der Umlauf der Erde um die Sonne. Die fehlenden 5 Stunden 49 Minuten, also etwa 6 Stunden, holte das Schaltjahr mit dem 366. Tag auf. Dann hatte das Kalenderjahr nur noch etwa 12 Minuten mehr als das tatsächliche Sonnenjahr. Diese Minuten waren später übrigens der Grund für die Reform durch Papst Gregor XIII. im Jahr 1582.

Warum beginnt das Jahr mit dem Januar?

Der Begriff "Monat" hat seinen Urspurng im Mondumlauf – der Mond dreht sich in 29,5 Tagen einmal um die Erde. Ursprünglich hatten die Römer einen Mondkalender – ihr Jahr begann mit dem Monat März und hatte nur 10 Monate. Noch heute weisen die römischen Monatsnamen darauf hin. Ihre Namen leiten sich von Göttern oder Zahlen ab. Zum Beispiel September vom lateinisch septem = 7, Oktober von lateinisch octo = 8 oder Junius nach der Gottmutter Juno.

Julius Cäsar hatte den von ihm eingeführten julianischen Kalender dazu genutzt, 2 Monate vor den März einzuschieben: Januar und Februar. Der Jahresanfang verschob sich so auf den 1. Januar, den regelmäßigen Amtsantritt der Konsuln, der höchsten Staatsbeamten im alten Rom.

Eleganterweise empfing der Kaiser eine weitere Ehrung durch den römischen Senat: Der frühere 5. Monat Quintilis, Cäsars Geburtsmonat, wurde zu Juli (abgekürzt vom Namen Julius). Auch Kaiser Augustus (63 v. Chr.–14 n. Chr.) verewigte sich später als Namenspartron des Monats August.