Warum heißt es eigentlich "Palmsonntag"?

Die letzte Woche vor Ostern beginnt mit dem Palmsonntag.
Man denkt an diesem Tag daran, wie nach der biblischen Erzählung Jesus mit seinen Freunden nach Jerusalem kam.
Die Menschen in Jerusalem hatten viel Gutes von Jesus gehört. Er zeigte Gottes Liebe, indem er den Armen und Schwächeren half und nicht den Starken und Mächtigen. Einen solchen Mann wünschte man sich zum König, denn es waren viele Menschen arm damals.
So begrüßten sie Jesus voller Freude. Sie legten ihre Mäntel vo rihm auf den Weg und winkten ihm mit Palmblättern zu. Der Palmsonntag wurde deswegen so genannt.

Heute werden die Kirchen mit Frühlingsblumen, grünen Blättern und roten Tüchern geschmückt. Manchmal gibt es auch einen Umzug mit grünen Zweigen

Warum leuchten Glühwürmchen im Dunkeln?

Hierbei gehts natürlich um eins - die Liebe...
Die Würmchen leuchten, um mögliche Partner anzulocken. Dabei gibt es innerhalb der Gattung aber große Unterschiede. Bei einigen Arten haben nur die Weibchen Leuchtorgane, bei anderen blinken die Tierchen in großen Gruppen synchron. So kann man ganze Büsche oder Bäume im Gleichtakt aufleuchten sehen.

Warum kribbelt es uns vor Freude im Bauch?

Wenn wir dem Mann oder der Frau unseres Herzen tief in die Augen sehen, flattern sie los - die kleinen Schmetterlinge im Bauch.. die auch Ausdauersportler und Karussellfahrer gut kennen.

Verantwortlich für das Kribbeln ist das körpereigene Hormon Phenylethylamin. Es beschert uns intensive Glücksgefühle und hemmt nebebei im Gehirn die Bereich des rationalen Denkens und unterdrückt gleichzeitig den Hunger.


Warum niesen wir wenn wir in die Sonne gucken?

Licht an, Taschentuch raus... Diesen Reflex haben nicht alle Menschen. Nur 20 bis 35% spüren ein Kitzeln in der Nase, wenn sie ins Licht schauen oder blinzeln.
Über die Gründe ist man sich noch nicht so einig...Aber man glaubt wohl am ehesten der Theorie von Dr. N. Deshmuk:

Der Sehnerv und der mit der Nase verbundene Trigeminusnerv kommen sich im Gehirn der "Licht-Nieser" sehr nahe, so dass ein starker Reiz von einem auf den anderen überpringen kann.

Die Heilkraft der Farben

Die Energie der verschiedenen Körperfunktionen kann durch Farben positiv wie negativ beeinflusst werden. Unterschiedliche Farben haben unterschiedliche Wellenlängen. Auch die Organe des Körpers schwingen mit unterschiedlicher Frequenz.

Die Heilkraft der Farben kann zur Geltung kommen durch farbiges Licht, farbige Bilder, eingefärbtes Badewasser, Aufnahme bestimmter Lebensmittel, durch das Tragen von farbiger Kleidung.

Die Heilkraft der Farben und ihre Wirkungsbereiche auf Ihren Körper

Violett
beeinflusst Gehirn und Nervensystem.
bei Hitzekrankheiten und Sonnenbrand kann kühlen und beruhigen.
wirkt reinigend und antiseptisch.
unterdrückt Hungergefühle,
bringt Stoffwechsel ins Gleichgewicht
in der Kirche die Farbe der Fastenzeit.

Gelb
starke Wirkung auf das Gehirn
stärkt das Nervensystem,
macht wachsam, klar und entschlossen
aktiviert die motorischen Nerven und die Energie der Muskeln und des Lymphsystems
hat einen reinigenden Einfluss auf die Verdauung
erzeugt positive Resonanz bei Bauchspeicheldrüse, Leber und Gallenblase.

Rot
regt Herz und Kreislauf an,
erhöht Blutdruck 
wirkt kräftigend
unterstützt die Bildung der roten Blutkörperchen.
stimuliert die Nebennieren und sorgt für Vitalität und Stärke.

Blau
gehört zu Kehle, Rachen und Schilddrüse.
wirkt kühlend, lindernd und beruhigend auf das autonome Nervensystem.
Dunkles Blau hat schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung.
sorgt für gesundes Knochenmark und geregelten Schlaf.

Orange
wirkt anregend auf Ihre Fortpflanzungsorgane,
unterstützt Verdauung,
stärkt das Immunsystem und
kräftigt Milz, Lunge und Bauchspeicheldrüse.
Körperflüssigkeiten in Fluss bringen.

Türkis
hilft bei der Infektionsabwehr, indem es die Thymusdrüse anregt.
erfrischt und stärkt bei Nervosität.
Schilddrüse und Lunge werden positiv aktiviert.

Grün
ist sehr gut für das Herz.
entspannt die Muskeln im Brustkorb,
ermöglicht einen tieferen Atem und
bekommt Lunge sehr gut.
sorgt für Gleichgewicht und Entspannung.
regt die Hirnanhangdrüse (Hypophyse) an, in der viele Hormone produziert werden.
stimmungsverbessernde Wirkung

Was sind die Langerhansschen Inseln?

Was sind die Langerhansschen Inseln?

Die Langerhansschen Inseln sind Zellbündelungen in der Bauchspeicheldrüse, die das Hormon Insulin produzieren, die Höhe des Blutzuckerspiegels registrieren und dementsprechend Insulin ausschütten. Benannt sind sie nach ihrem Entdecker, dem Mediziner Paul Langerhans (1847–1888). Jeder von uns hat, sofern er gesund ist, etwa eine Million dieser kleinsten Inseln in seinem Körper.

Das Hormon Insulin unterstützt den Körper entscheidend dabei, Glukose(Zucker) zu verarbeiten: Es schleust den Zucker in die Zellen, die ihn benötigen, und holt ihn damit aus dem Blut. Insulin ist das einzige Hormon, das den Blutzuckergehalt reduzieren kann! Ca. 2 g Insulin produzieren die Langerhansschen Inseln jeden Tag; je nachdem, wie hoch Ihr Blutzucker ist. Sinkt Ihr Blutzucker oder Sie brauchen für körperliche Arbeit, beim Sport oder unter Stress mehr Energie als Sie haben, sorgen die Hormone Glukagon, Adrenalin und Cortison dafür, dass der Blutzuckerspiegel wieder steigt. Dann spüren Sie Hunger, essen etwas oder die Speicher in Leber und Muskelzellen leeren sich. Erst zuletzt wandeln sich Fettreserven in Glukose um.

Seit wann gibt es Zahnpasta in Tuben?

Erst 1887 wurde zum ersten Mal Paste in einer wiederverschließbaren Stanniol-Tube aus Zinn, wie sie damals vorwiegend für Künstlerfarben verwendet wurde, verkauft.
Zahnpflege selbst ist schon seit den alten Ägyptern bekannt. Über Jahrhunderte hinweg bewahrte man Zahnpulver oder -cremes in Töpfen aus Stein, Silber oder Porzellan auf.
Im 19. Jahrhundert gab es auch Zahnseife, die durch ein nasses Bürstchen schaumig wurde. Mit der Tube setzte sich die Paste durch. Seit den 1950er Jahren gibt es die heute bekannte Kunststofftube.

Wofür steht das CH im Schweizer Länderkennzeichen

Dieses Kürzel steht für den lateinischen Ausdruck "Confoederatio Helvetica".
Das ist die Bezeichnung für Schweizerische Eidgenossenschaft. Diesen offiziellen Namen führte man nach der Schaffung des Bundesstaates ein. Um keine der vier Schweizer Amtssprachen (deutsch, französisch, italienisch und rätoromanisch) zu bevorzugen, entschied man sich für Latein.


Stammen Tulpen aus Holland?

Ursprünglich kommt die Pflanze aus Zentralasien. Schon in den Erzählungen aus 1001 Nacht wurden Tulpen erwähnt. Von dort aus landete sie in der Türkei. Im 16. Jahrhundert brachte ein Gesandter die Blume nach Wien. Erst rund 30 Jahre später gelangte die Tulpe tatsächlich nach Holland, als der Botaniker des österreichischen Kaisers dorthin übersiedelte.


Woher hat der Daumen seinen Namen?

Zeigefinger, Mittelfinger, Ringfinger, kleiner Finger - komisch eigentlich, dass der Daumen nicht etwa Seitenfinger heißt.
Er ist was besonderes, da er unten an der Hand sitzt und sehr beweglich ist.

Sein Name geht auf das altergermanische Wort "Dumo" oder "Dume" zurück. Das bedeuted "der Dicke" oder der "Starke". Daraus ist dann unser Wort für Daumen geworden.

Weshalb sagen wir "einmal Hü und einmal Hott"?

Die Redensart bezieht sich auf widersprüchliche Aussagen oder Unentschlossenheit und geht auf die Sprache der Fuhrmänner zurück.

Um Zugtieren - Pferden und Ochsen - anzusaen in welche Richtung sie sich bewegen sollten, kamen bestimmte Kommandos zum Einsatz. Rief der Fuhrmann "hü" sollten die Tiere nach links gehen und bei "Hott" das Fuhrwerk nach rechts ziehen.
Gab der Fuhrmann keine eindeutigen Befehle und rief "einmal hü und einmal hott", waren die Tiere verwirrt und wussten nicht, welchen Weg sie einschlagen sollten.

Wer hat das Speise-Eis erfunden?

Jeder von uns hat mindestens eine Lieblings-Eissorte. Kommt die Leckerei wirklich aus Italien?

Das erste Speise-Eis war "made in China" und man schleckte es schon vor mehr als 5000 Jahren. Die Chinesen benutzten dafür Schnee, den sie von Berggipfeln holten. Er wurde dann mit Honig, Wein und Gewürzen vermischt. Der Händler Marco Polo brachte vor über 700 Jahren die ersten Eisrezepte aus China nach Venedig.

Was hat das Radler eigentlich mit Fahrradfahren zu tun?

Bier mit Limonade war unter Radfahrern schon Ende des 19. Jahrhunderts beliebt. Man trank es als weniger alkoholhaltige Variante vor allem in sozialdemokratischen Radlerclubs.

Der Legende nach hat es Franz Xaver Kugler erfunden, Wirt der häufig von Fahrradfahrern frequentierten Ausflugsgaststätte "Kugler Alm" im Süden von München. Demnach drohte an einem Sommer-Samstag 1922 das Bier auszugehen, woraufhin Kugler es mit Zitronenlimonade gemischt und als "Radlermaß" serviert haben soll.

Wieso ist etwas "unter aller Kanone"

Der Ausdruck klingt ziemlich militärisch - ist er aber gar nicht. Vielmehr leitet sich der Begriff aus dem Lateinischen ab. Dort bezeichnet "sub omni canone" etwas, das unterhalb jeden Maßstabes, also völlig schlecht ist. Da im Mittelalter aber nur wenig Menschen Latein sprechen konnten, dachten sie bei dem Spruch eher an die schweren Geschütze auf dem Feld. So wurde darauf "unter aller Kanone" - und ist bis heute in dieser Form geblieben.

Weshalb haben Elefanten so viele Falten?

Die stattlichen Tiere aus Afrika und Asien gelten als Dickhäuter. Zu Recht: Ihre Haut ist bis zu drei Zentimeter dick. Sie besteht aus unzähligen Falten, die anders als bei uns nichts mit dem Alter zu tun haben, sondern vor Hitze schützen. Für ihre immense Körpermasse haben Elefanten nämlich eine verhältnismäßig kleine Körperoberfläche und können deshalb nur wenig Wärme abgeben. Die Knitter-Haut vergrößert die Oberfläche, über die die Körperwärme entweicht.

Wer hat den gelben Klebezettel erfunden?

Im Jahr 1968 erfand der Amerikaner Spencer Silver durch Zufall einen leicht ablösbaren Klebstoff. Doch sein Produkt, eine Pinnwand, auf die man Zettel kleben und wieder herunternehmen konnte, verkaufte sich so schlecht, dass Spencers Erfindung in Vergessenheit geriet. Bis sich sein Kollege Art Fry 1974 wieder daran erinnerte: Ihm fielen im Kirchenchor ständig die Lesezeichen aus den Notenheften. Mit Spencers Kleber passierte das nicht mehr - das praktische "Post-it" war geboren.

Wieso VERFRANZEN wir uns?

Wer beim Autofahren mitten in der Stadt die Orientierung verlieft, sagt gern "Jetzt hab ich mich verfranzt". Der Begriff stammt aus der Fliegersprache und bedeutet soviel wie "sich verfliegen". Im Ersten Weltkrieg nannte man nämlich den Beobachter und Navigator in einem deutschen Flugzeug "Franz" und den Piloten "Emil". Hatte sich Franz auf der Landkarte vertan und brachte Emil daher auf den falschen Kurs, hatte sich dieser "verfranzt"...

Weshalb werden Blusen anders geknöpft als Hemden?

Dass sich bei Männerhemden die Knöpfe auf der rechten Seite befinden und bei Frauenblusen auf der linken, hat einen historischen Hintergrund. Männer schlossen ihre Hemden seit jeher immer selbst. Als die Knöpfung auch für Frauenkleidung in Mode kam, konnten sich diese nur reiche Frauen leisten - und die wurden immer von ihren Zofen angezogen. Um den rechtshändigen Dienerinnen die Arbeit zu erleichtern, brachte man die Knöpfe daher auf der anderen Seite an.

Warum "drücken" wir jemandem die "Daumen"?

Genau genommen quetschen wir dabei natürlich immer den eigenen Daumen, nicht den des Freundes, der etwas Glück brauchen kann.

Die Geste geht auf einen alten germanischen Volksglauben zurück, nach dem die einzelnen Finger als eigenständige Geister angesehen wurden. Der kurze, rundliche Daumen gals als gemeiner Kobold. Dieser wurde in der Faust versteckt, um zu verhindern, dass er womöglich den Vorhaben anderer in die Quere kommt und sie scheitern lässt. Anstatt viel Glück wünscht man dem Gegenüber mit dieser Geste also eher: Bloß kein Pech!

Weshalb packen wir unsere "Siebensachen"

... Weil für mehr definitiv keine Zeit bleibt.

Die Redewendung aus dem 17. Jahrhundert galt damals wie heute als Aufforderung, schleunigst das Weite zu suchen. Und was ginge schneller zu packen als die eigenen zwei Ohren, zwei Augen, zwei Nasenlöcher und den Mund. Macht zusammen? Genau, sieben! Und weil man die schließlich sowieso immer dabei hat, kann man sich entsprechend schnell aus dem Staub machen.